Arbeitsblatt: Rhetorische Figuren

Material-Details

Arbeitsauftrag zum Thema rhetorische Figuren als "Puzzle". Das Thema "rhetorische Figuren" muss davor ausführlich behandelt worden sein!
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
10. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

45027
821
3
01.09.2009

Autor/in

Alma Lanz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Rhetorische Figuren die schwächere Sache zur stärkeren machten und somit der Lüge und Täuschung schuldig seien. Arbeitsauftrag (Das TheorieBlatt darf benutzt werden) 1. Finden Sie, gemeinsam mit Ihrem Banknachbarn/Ihrer Banknachbarin, alle zehn rhetorischen Figuren, die auf dieser Seite versteckt sind. (Vorsicht: Drei Textbeispiele enthalten keine (oder keine von Ihnen auf heute gelernten) Redefiguren). 2. Schneiden Sie die Textbeispiele aus, die eine Redefigur enthalten und kleben Sie alle Redefiguren (mit genügend Abstand) auf ein A2Blatt. 3. Benennen Sie nun die gefundenen rhetorischen Figuren und setzen Sie neben jede aufgeklebte Figur die korrekte Bezeichnung. 4. Erfinden Sie zu drei der zehn Figuren weitere Textbeispiele und schreiben Sie diese ebenfalls dazu. Textbeispiele Die Rhetorik sah sich von allem Anfang an Misstrauen und Feindschaft ausgesetzt. Schon in ihrer ersten Blütezeit, in Athen, formulierte Sokrates den bis heute konstant wiederholten Verdacht, dass die Redekünstler im Tiefsten unmoralisch handelten, weil sie durch angelernte Techniken Meine Damen und Herren, Als ich vor Jahren eine Anfängervorlesung zum Thema Logik hielt, erklärte ich zunächst, was man unter einer „Aussage versteht: „Eine Aussage ist ein Text, dessen Inhalt entweder wahr oder falsch ist. Als Beispiel nannte ich den Satz: „Karl ist krank. In diesem Augenblick fiel mir ein, dass ich unbedingt einen lebenden Menschen namens „Karl brauchte, auf den der Satz sich bezog. Andernfalls konnte man den Satz weder als wahr noch als falsch bezeichnen, d.h. er war gar keine Aussage. Um den Schaden schnell wieder gut zu machen, fragte ich in den Saal: „Ist jemand unter Ihnen, der Karl heisst? Sekundenlange Stille! Dann eine Stimme aus dem Hintergrund: „Der ist krank! Ich hoffe, meine Damen und Herren, dass mir derartige Fehler heute nicht unterlaufen und begrüsse Sie herzlich zu dieser Vorlesung. Paul öffnete den Brief und sofort überkam ihn eine Welle des Zorns. Mit einem Aufschrei fegte er sämtliche Dokumente von seinem Schreibtisch und trampelte auf ihnen herum. Eine gesamtschweizerische Umfrage hat ergeben, dass vor allem Schüler der Unter und Mittelstufe der Einführung einer Schuluniform positiv gegenüberstehen würden. Im Raum Basel beispielsweise, sind 82% der Primarschüler für die Einführung einer Schuluniform, während die Gymnasiasten nur zu 36% dafür sind. Das grosse Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten. Schon Mark Twain machte folgende Feststellung: „Einen Politiker, der immer die Wahrheit sagt, gibt es nicht, sonst wäre er nicht Politiker geworden. Mit diesem Schlusswort beende ich meine Ausführungen und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Ein echter Friede in Europa kann nicht gewährleistet werden, solange jedem vierten Deutschen das Grundrecht einer freien Wahl vorenthalten wird. In 16 Jahren des Friedens und der erprobten Verlässlichkeit hat diese Generation der Deutschen sich das Recht verdient, frei zu sein. Dieser edle französische Wein lässt die Träume eines jeden Weinliebhabers wahr werden. Jeder Weinkenner gibt für dieses Geschmackserlebnis gerne etwas mehr Geld aus. Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie kritisch einwenden, dass teurer nicht zwangsläufig besser bedeutet. In diesem Fall haben wir es jedoch eindeutig mit einer Ausnahme zu tun. Der Anbau von Weintrauben derart hoher Qualität und die schonende Aufbereitung und Gärung erfordern Mittel modernster Technologie. Nicht zuletzt wird der hohe Preis mit dem absolut einzigartigen Geschmack belohnt. Glaubwürdigkeit entsteht durch Wahrhaftigkeit, durch Übereinstimmung von Wort und Tat und durch Kompetenz. Glaubwürdigkeit, meine Damen und Herren, ist das wichtigste, das allerwichtigste Kapital des Redners überhaupt. Meine Damen und Herren, Sie haben heute gehört, warum Tempo 30 in Siedlungsgebieten wichtig ist. Die Lärmbelästigung ist niedriger, das Unfallrisiko sinkt, der Ausstoss an Schadstoffen wird reduziert, und die Angst um unsere Kinder nimmt ab, was uns alle ruhiger schlafen lässt. Wer hat denn je daran gezweifelt, dass in unserem Staat die Beredsamkeit immer den ersten Rang einnahm? Führt sie nicht zu einem hohen Grad an Beliebtheit, Ansehen und Möglichkeiten der Unterstützung? Warum sollte es denn Kritik finden, wenn jemand die Jugend zum Reden trainiert oder auch nur darin unterstützt? Denn wenn es ein Fehler ist, kunstvoll zu sprechen, dann verstosse man doch die Beredsamkeit gänzlich aus unserem Staate. Meine Damen und Herren, Sie können sich gar nicht vorstellen, welch wunderschöne Stadt Philadelphia ist. Kalte Bauten, Obdachlose, nach Urin stinkende Strassen, die Polizei an jeder Ecke! Man fühlt sich wahrlich wie im Paradies! Es mag in gewisser Hinsicht von Vorteil sein, den langen Arbeitsweg mit dem Auto zurückzulegen. Wenden wir uns nun aber den Nachteilen zu, die ohne Zweifel überwiegen.