Arbeitsblatt: Perspektive

Material-Details

Unterrichtsmaterial mit Übungen,Theorie und Anleitung zum perspektivischen Zeichen (Fluchtpunkte)
Bildnerisches Gestalten
Anderes Thema
7. Schuljahr
8 Seiten

Statistik

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15.02.2007

Autor/in

Evelyn Stricker


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Gebäudefotographien BG Perspektive Landschaft mit grossen, perspektivischen Körpern Landschaft mit Buchstabenkörpern Eine fiktive, weite Landschaft mit Landschaftsdetails wird gezeichnet. In dieser Landschaft stehen verteilt als riesige Körper die Buchstaben des eigenen Namens. Eine Lichtsituation wird durch Tonwerte und Schattendarstellungen sichtbar. Bleistift auf weissen Offsetkarton A2. Die natürliche Perspektive der Landschaftsteile wird ergänzt durch die exakte und konstruierbare Perspektive der Buchstaben. Schattenkonstruktion durch Festlegung der zwei Lichtrichtungen (Einfallswinkel und Himmelsrichtung). Beispiele: BG Perspektiven Perspektive mit 1 Fluchtpunkt Der Fluchtpunkt In einer perspektivischen Abbildung schneiden sich die Bilder aller Geraden, die im Original zu einander parallel verlaufen, in einem gemeinsamen Fluchtpunkt. Bei der perspektivischen Abbildung werden räumliche Objekte auf eine ebene Fläche, die Bildebene projiziert. Das ist zum Beispiel bei der fotografischen Aufnahme der Fall. Im Bildoriginal (rechts) parallele Geraden sind unter anderem die Strassenränder, Dachfluchten und Fensterfluchten der bebauten Strasse. Sie alle laufen auf einen gemeinsamen Fluchtpunkt zu. Auch die senkrechten Hausecken sind parallele Geraden. Allerdings liegt deren Fluchtpunkt weit außerhalb des Bildes. Perspektiven Die Zentralperspektive bezeichnet die Betrachtung eines Gegenstandes aus normaler Augenhöhe, während die Froschperspektive die Betrachtung von einem Gegenstand unter der normalen Augenhöhe liegenden Augenpunkt und die Vogelperspektive die Betrachtung von einem Augenpunkt schräg über dem Gegenstand bezeichnen. Aufgabe: Zeichne im Bild unten den Fluchtpunkt und die dazugehörigen Linien ein: BG Perspektiven Auftrag 1: Zeichne einen Würfel einmal aus der Zentral-, einmal aus der Frosch- und einmal aus der Vogelperspektive Material: • Bleistift, Spitzer, Gummi, Lineal und/oder Geodreieck • 1 A3-Blatt Ergebnis: • Darstellung eines Würfels aus drei Perspektiven Darauf achte ich: • Korrekte Darstellung der 3 Perspektiven • sauberes Skizzieren und zeichnen mit dem Bleistift Zeit: 1 Doppellektion Auftrag 2: Entwirf einen Raum (z.B. Küche) mit Möbeln unter Anwendung eines Fluchtpunktes. Material: • Bleistift, Spitzer, Gummi, Lineal und/oder Geodreieck • 1 A4-Blatt • evtl. Farbstifte oder Wasserfarben Ergebnis: • A4 Darstellung eines Raumes (evtl. farbig) Darauf achte ich: • korrekte Ausrichtung der Linien auf einen Punkt • sauberes Skizzieren und zeichnen mit dem Bleistift • realistische Grössenverhältnisse der Möbel im Raum Zeit: 2 Doppellektionen BG Perspektiven Versuche in den folgenden Zeichnungen den Fluchtpunkt einzuzeichnen: Perspektiven BG Perspektiven Perspektiven II Fluchtpunkte Alle Linien, die in Wirklichkeit parallel zueinander verlaufen, zielen auf denselben Fluchtpunkt: Die Zentralperspektive ist die perspektivische Ansicht eines Körpers oder Raumes in grösstmöglicher Annäherung an das natürliche Abbild. Das Hauptmerkmal der Zentralperspektive sind die Fluchtpunkte. Diese sind die in Wirklichkeit nicht existierenden Treffpunkte der in Wirklichkeit parallel zueinander laufenden Linien, Flächen und Dinge (Geleise, Fassaden, Fenster, Alleebäume usw.). Das zentralperspektivische Bild kann einen oder mehrere Fluchtpunkte aufweisen (siehe Frosch- und Vogelperspektive). Im Prinzip muss ein zentralperspektivisches Bild so viele Fluchtpunkte aufweisen, wie es vom Betrachter weglaufende Richtungen hat. Richtungen die frontal oder rechtwinklig zur Blickrichtung verlaufen, bleiben ohne Fluchtpunkt. Flächen oder Linien, die in Wirklichkeit parallel sind und sich in eine Richtung vom Betrachter wegbewegen, scheinen sich in der Ferne einander zu nähern (Strassenrand, Fassaden, Eisenbahngeleise). In der zentralperspektivischen Zeichnung wird dies so angewandt, dass die Fluchtlinien sich in einem Punkt treffen: dem Fluchtpunkt dieser „Parallelen. Horizont Augenhöhe Der Horizont ist die fiktive Ebene oder Linie, die waagrecht auf der Höhe der Augen des Betrachters liegt. In einer Zeichnung wird diese Ebene als horizontale Linie gezeichnet. Auf dieser Linie liegen alle Fluchpunkte der dargestellten Gegenstände, die parallel zu der horizontalen Ebene, d.h., die waagrecht stehen (z.B. Gebäude, ev. Strassen, Geleise, Fensterreihen). BG Perspektiven Perspektivische Zeichnung Anleitung Material: Zeichenpapier A3, Bleistifte in verschiedenen Härtegraden, Massstab, Klebstreifen, Zusatzpapier A4 (für die Fluchtpunkte) 1. Klebe rechts und links ein Zusatzblatt an dein Zeichenpapier und dreh dein Blatt anschliessend um, so sind die Kleber auf der Rückseite. 2. Nun Zeichnest du den Horizont ein (horizontale Linie Augenhöhe des Betrachters), am besten irgendwo leicht über oder unter der Mitte des Blattes. Auf dieser Linie markierst du auf den angeklebten Zusatzblättern die zwei Fluchtpunkte. 3. Jetzt hast du alle Grundvoraussetzungen für deine Zeichnung und du kannst beginnen, deine Stadt zu entwerfen! Wenn du ein Gebäude zeichnest, beginnst du mit der Kante, die gegen dich schaut. Diese Kante ist immer rechtwinklig zum Horizont. Um dir das ganze besser vorzustellen denke immer, dass du an einer Kreuzung stehst und links und rechts gehen zwei Strassen weg und vor dir liegt das erste Haus: 4. Nun verbindest du die rechtwinklige Linie mit den beiden Fluchtpunkten, so erhältst du die Schräge, in der die Mauern der Gebäude verlaufen müssen. zeichne diese Linien nur sehr schwach ein, weil diese am Schluss wieder entfernt werden müssen. 5. Nun kannst du das Gebäude an beiden Seiten begrenzen, indem du je links und rechts zwei weitere zur Kante parallele Linien hinzufügst. Diese Linien sind genau so lange, dass sie zwischen den „Strahlen, die du vorher eingezeichnet hast, zu liegen kommen. 6. Nun kannst du in derselben Weise auch Fenster, Türen, Türme etc. einzeichnen – und natürlich jede Menge weiterer Gebäude, so dass es ein richtiges Stadtviertel gibt! Wenn du damit fertig bist, ziehst du die „wichtigen Linien nach und radierst die Konstruktionslinien (das sind die Verbindungslinien zu den Fluchtpunkten) wieder aus – ausser du hast diese Linien so fein gezeichnet, dass sie so gut wie unsichtbar sind. Ganz am Schluss entfernst du die Zusatzblätter und dann hast du das Endresultat, das in etwa so aussehen könnte: Ziel: Bleistiftzeichnung mit klaren Linien, sauber ausgeführt (nicht verschmiert, genau gezeichnet), korrekter Perspektive und möglichst guter Tiefenwirkung. Zeichnen Perspektiven Zeichnen Perspektiven Zeichnen Perspektiven Zeichnen Perspektiven Zeichnen Perspektiven BG Perspektive Zeichnerische Ergänzung zu Gebäudefotografie Wähle eine sw-Fotografie aus und klebe sie auf ein weisses A3-Zeichenpapier. Ergänze nun die Fotographie mit Bleistift. Wenn du willst, kannst du deine Bleistiftzeichnung mit einem schwarzen Filzstift nachfahren und gestalten (d.h. Schraffuren, Licht in Schatten ins Bild bringen) Beispiele: