Arbeitsblatt: Malen nach Musik (4 Elemente)

Material-Details

Schüler sollen sich von der Musik leiten lassen und ihre Gefühle anhand von den vier Elementen Feuer, Wasser , Erde und Luft darstellen.
Bildnerisches Gestalten
Farbe
6. Schuljahr
12 Seiten

Statistik

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06.09.2009

Autor/in

anglas (Spitzname)
Land: Österreich
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Thema: Malen nach Musik, nach den vier Elementen Klasse 2C, sozial – musikalischer Schwerpunkt Unterrichtstermine: 13.02.04; 20.02.04; 27.02.04; 12.03.04; Dauer: jeweils von 7. 45 bis 9. 20. (insgesamt 4 Doppelstunden) Eine Schulstunde: 45 Minuten Grobziele: Schüler sollen sich von der Musik leiten lassen und ihre Gefühle anhand von den vier Elementen Feuer, Wasser Erde und Luft darstellen. Sozialer Aspekt: Durch die Entstehung der einzelnen Arbeiten (von jedem jeweils 4 oder mehr Bilder) der Schüler, soll durch Aneinanderkleben der individuellen Werke ein großes Gesamtbild entstehen. Feinziele: Kreativer Prozess Förderung der Spontaneität, Kreativität, Farbwahrnehmung Schüler sollen sich die Fragen stellen: Was hat Musik mit Kunst zu tun? Wie kann ich die Musik, die ich höre umsetzen? Wie verbinde ich die Elemente mit der Musik? Welche Farben wähle ich zur Musik, die ich höre? Gefühl für Farben soll entwickelt werden Schüler sollen die Farbenlehre kennenlernen (Farbwahrnehmung, Farbkontraste, Farbsymbolik, Begriffe .) Schüler sollen Spaß daran haben nach dem Rhythmus der Musik zu malen Teamarbeit Vorbereitete Unterlagen für den Unterricht: Seidenpapier für Komplementärfarbenkontrast Aufzeichnung der Farbkreise und der einzelnen Farbkontraste mit Acrylfarben auf Karton Bücher über die vier Elemente Musik CD-Player Handout (3 Seiten) über Farbe für Schüler Eventuell Folien zum Thema Farbe Verwendete Materialien und Werkstoffe im Unterricht: Wasserfarben, Pinsel, Ölkreiden, Zeichenpapier (A3), Schere, Klebeband, Reißnägel, CDPlayer, CDs, Bücher über die 4 Elemente Inhalt: 1 Realitätsbezug: Besprechung, wo Farben im Alltag vorkommen (Symbolik, Kleidung, Straße, Schule, Medien, öffentl. Einrichtungen.) Historisch: Farbtheorien, Farbkreise, Johannes Itten Psychologisch: Farbwahrnehmung, Farbsymbolik, Wirkung der Farben aufs Gemüt, (Beispiel mit Seidenpapier) Methodik: Vom Prozess jedes einzelnen bis zum gesamten Werk, das durch die Gruppe entsteht. Näherbringung des Themas durch Diskussionen, Gespräche und Anschauungsmaterial. sozialer Aspekt: Teamarbeit Planung des Unterrichtsverlaufes 1. Unterrichtsstunde Persönliche Vorstellung (2 min) Vorstellung des Themas: Malen nach Musik, nach den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft im Zusammenhang mit Farbe (Farbkreis, Farbtheorien, Farbsymbolik, Psychologie, Farbe der Elemente). (5 min) Theoretischer Teil: (2 Schulstunden) Frage an Schüler: Wo begegnet uns Farbe im Alltag? Lieblingsfarben? Beispiele: Straße, Mode, Natur, Werbung, Medien, Berufe, öffentliche Einrichtungen (7 min) 3. Farbsymbolik (Zuordnen von Gefühlen) (5 min) • • • • • • • • • • Gelb: Heiterkeit, Freundlichkeit, Wärme, Optimismus, Eifersucht, Veränderung Rot: Gefahr, Liebe, Blut, Gefahr, Leidenschaft, Temperament, Dynamik, Zorn, Blau: Ruhe, Zufriedenheit, Sauberkeit, Harmonie, Unendlichkeit, Passivität Grün: Frische, Hoffnung, Entspannung, Lebensfreude, Durchsetzungsvermögen, Natur Weiß: Reinheit, Ordnung, Leichtigkeit, Sauberkeit, Vollkommenheit Schwarz: Tod, Trauer, Schwere, Hoffnungslosigkeit, Einengung, Abgeschlossenheit Grau: Neutralität, Trostlosigkeit, Elend, Nüchternheit, Schlichtheit Violett: Eitelkeit, Einsamkeit, Genügsamkeit, introvertiert Orange: Freude, Lebhaftigkeit, Spaß, Ausgelassenheit Braun: Bequemlichkeit, Anpassung, Schwere, Sinnlichkeit Eine Vielzahl von Farben können beim Betrachter gewisse Stimmungen und Gefühle erzeugen. Jede Farbe hat einen anderen Charakter. 2 Farbwahrnehmung ist subjektiv/ persönlich und erfolgt über das Auge. Zwei Arten von Sinneszellen wirken auf die Netzhaut: Stäbchen (lichtempfindlich) Zäpfchen (farbempfindlich) (insgesamt 3min) Erklärung des Farbkreises von Johannes Itten (zeigen auf Plakat) (5 min) 1. Verschiedene Arten von Farben: (verschiedene Plakate) (5 min) • Bewusstseinsfarben: hier erfolgt die Wahrnehmung ohne Denkprozess z.B: dottergelb, blutrot, himmelblau, grasgrün, schneeweiß • Licht/ Spektralfarben oder Regenbogenfarben: Weißes Licht lässt sich durch ein Prisma in seine Spektralfarben zerlegen (rot, orange, gelb, hellgrün, grün, blau, violett), zeigen Austeilen des Handout (nur die ersten 2 Seiten). Schüler sollen die ersten 2 Kreise richtig ausmalen. • Körper oder Substanzfarben: sind alle Stift und Malfarben. Wenn man sie mischt entsteht schwarz. • • Grund oder Primärfarben: rot, gelb, blau (Plakat) Kalte und warme Farben (Plakat) (5min) Alle Farben haben eine Temperatur. Manche signalisieren Wärme andere Kälte. In der Regel sind warme Farben dominanter und scheinen optisch hervorzutreten, während kalte Farben in den Hintergrund treten,. Warme Farben: rot, orange, gelb Kalte Farben: blau, grün, violett Komplementärfarben: Liegen am Farbkreis gegenüber: blau- orange, rot- grün, gelb- violett; zeigen; Erwähnung Farbkreis Itten (zeigen) (2 min) • 2. Kontraste/ Gegensätze (5 7min) • • Farbkontrast (Plakat) Warm- Kaltkontrast (Plakat) Austeilen des dritten Zettels vom Handout – Schüler können Kontrast richtig ausmalen. • • • • Schwarz-Weiß Kontrast (Plakat) Hell-Dunkel Kontrast Quantitätskontrast (Größenkontrast) (Plakat) Qualitätskontrast (durchscheinend und deckend) (Plakat) 2. Unterrichtsstunde 3 • Komplementärfarbenkontrast – Experiment mit Seidenpapier. (10 -15 min) Seidenpapier (Gelb, Blau, Rot) wurde vor Unterricht auf die Fenster geklebt. 5 Kinder können dicht vor den Fenstern stehen und 1 min lang das Papier anschauen (wahrnehmen!). Nach dieser konzentrierten Minute muss man auf eine weiße Fläche schauen und man müsste die Umgebung in der jeweiligen Komplementärfarbe wahrnehmen Zur Ergänzung des theoretischen Teils über Farbe: Jeder(e) Schüler/in soll sich einen oder mehrere Kontrast(e) auswählen und auf ein A3 Zeichenblatt mit Wasserfarben für die Be –Mappe malen. Die Kinder können auch selber einen Kontrast erfinden. (ca .20-25 min) Wegräumen der Arbeitsmaterialien (5-10 min) 3.Stunde Praktischer Teil (4 Stunden Malen, 2 Stunden Aufkleben) Kurze Wiederholung des bereits Gelernten (Farbkreis, Symbolik,.) (5 min) Einfälle zu den Elementen Feuer und Erde (kurze Besprechung) (2 min) Eventuell Beispiel aus Büchern zeigen (nicht zu viele!) Element Feuer (ca. 35 min) Einfälle zu Feuer Sonne, Explosion, Feuerball, Vulkan, Rauch, Brand, Drache, Feuerkäfer, Wärme, Kerzen, Glut, Ofen, Kamin, Hitze, Lagerfeuer, Feuerwehr, Feuersalamander, brennendes Haus, Holz, Benzin, Streichhölzer, Gas, Luft, Atmung, Flammen, Feuerzeug, Zigaretten, glühen, Funken, Schlagen auf Steine, Entzündung, verändert viele Dinge: Metall, Holz, Papier, mit Feuer Werkzeuge schaffen, Entdeckung der Urzeit, Rauchzeichen, Indianer, Energie, Dampfkraft, Feuerwerk, Zauberei, Knall Effekte, Pulvermischung, Freude, Kachelofen,. Musik: gut eignet sich schnellere Musik mit Gitarre und Schlagzeug: z.B: Offspring „Americana (alle Lieder) Linkin Park Material: Wasserfarben oder Ölkreiden, A3 Zeichenpapier Farben: Rot, Orange, Gelb, Braun, Schwarz, 4.Stunde: Element Erde (ca.35min) Pflanzen, Menschen, Tiere, Lebewesen, Blumen, Kreide, Regenwurm, Maulwurf, Käfer Getreide, Brot, Bäume, Ernte, Herbst, Erdöl, Kartoffeln, Höhlen, Vulkan, Erdbeben, Gesteine, Fossilien, Planeten, Lava, Berge, Landschaft, Erdschichten, Steine, Afrika, Regenwald, Natur, Rohstoffe, Kohle, Öl, Verschmutzung, Energie, Regenbogen, Sand, Würmer, Kompost, Garten, Ton, Geröll, Muren, Winterschlaf, Samen, Vorräte im 4 Boden, Verstecke, weich, Wurzeln, Dünger, Felsen, Hänge, Erdrutsch, Schätze (Kohle, Kupfer, Eisen), Ton für Mauersteine und Ziegel, Hausbau,. Musik: Helmut Lotti „Out of Africa – The lion sleeps tonight; Pata Pata; Africa; Gregorian Brothers in my Arms Material: Wasserfarben oder Ölkreiden Farben: Braun, Ocker, Schwarz, Gelb, Grün, Wegräumen (5-10 min) 5.Stunde: Kurze Besprechung; Einfälle zu den Elementen Wasser und Luft (5 min) Element Wasser (ca.35min) Meer, See, Fluss, Regen, nass, kalt, Fische, Eis, Sommer, Gefrorenes, Schwimmen, Segeln, Surfen, Schiffe, Boote, Wasserfall, Oase, Insel, Ferien, Wellen, Tiere, Rettungsschwimmer, Tropfen, Wasserball, Schwimmbad, Sonnen, plätschern, trinken, Durst, kühl, erfrischend, wohltuend, Regenschirm, Planschbecken, Wal, Wolken, Gletscher, Gebirge, Schnee, waschen, Wasserhahn, Bach, Teich, Biotop, Schweiß, Wasser malt Farben an den Himmel- Regenbogen. Aushöhlung von Steinen, Wasserdampf, Kochen, Verwandlung von Wasser, Antreibung von Mühlrad Energieerzeugung, Bewegung, Musik: gut eignet sich langsamere Musik mit Tiergeräuschen z.B: Nature Quest Material: Wasserfarben oder ÖlKreiden Farben: Blau, weiß, Grün, 6.Stunde: Element Luft (ca.35min) Freiheit, Vögel, Flugzeug, Wolken, Ballon, Drache, Blätter, Wetter, Sturm, Wind, Flugzeug, Skisurfer, Schmetterling, Libelle, Bälle, Schneeflocken, Wirbelsturm, Segel, Weltall, Raumschiff, schweben, Wäsche, Luftfahrzeuge, Hubschrauber, Propeller, Leichtigkeit, Gas, Windkraft, Fallschirmspringer, Luftsportarten, Papierflieger, gibt vielen Dingen erst eine Stimme: den Blättern der Bäume, den flatternden Fahnen, den Antennen auf dem Dach, bringt Musikinstrumente zum Klingen, Luft schallt wenn man in Flöte bläst. Windrädchen, Windmühle, Gewitter, Blitze, wenn Luftmasse auf andere trifft. Sauerstoff, Stickstoff, Ozon und Kohlendioxid zum Leben notwendig. HeliumGas mit dem Luftballons gefüllt werden,. Musik: CD-City of Angels, Soundtrack Material: Kreiden, Wasserfarben Farben: Blau, Weiß, Transparentes, Wegräumen (5-10 min) 7.Stunde und 8.Stunde 5 Auflegen der Arbeiten auf den Tischen – Gemeinsame Werkbetrachtung (15 min) Kinder wählen jeweils ein Bild, von den mindestens vier Bildern der Elemente die sie gemalt haben, für das Gruppenbild aus. Ein weiteres Bild wird auf dem Gang ausgewählt. Die restlichen Bilder kommen in die Be-Mappe der Kinder Besprechung der gemeinsamen Arbeiten: Vergleiche, Reflexionen; 6 freiwillige Kinder helfen beim Zusammenkleben der einzelnen Arbeiten. Daraus ergibt sich ein buntes Gesamtkunstwerk aller Elemente, welches die Klasse schmücken soll. (45 min) 6 Licht oder Spektralfarben (Regenbogenfarben) Weißes Licht lässt sich durch ein Prisma in seine Spektralfarben zerlegen 7 8 Farbe in Bezug auf die vier Elemente Wasser, Luft, Feuer, Erde: Beispiele (Farben die sich besonders gut eignen) Für Wasser: Blau, Weiß, Grün, Hellbraun. Für Luft: Blau, Weiß, Grau. Für Feuer: Rot, Gelb, Orange, Braun, Schwarz. Für Erde: Braun, Gelb, Grün, Rot 9 Farbenlehre Farbe ist der umfassende Begriff für die Erscheinung die als Farbempfinden erlebt wird. Farbwahrnehmung ist subjektiv (individuell) persönlich und erfolgt über das Auge. Zwei Arten von Sinneszellen wirken auf die Netzhaut: Stäbchen (lichtempfindlich) Zäpfchen (farbempfindlich) Bewusstseinsfarben: Hier erfolgt die Wahrnehmung ohne Denkprozess z.B: dottergelb, blutrot, himmelblau, grasgrün, schneeweiß; Licht- Spektral oder Regenbogenfarben Weißes Licht lässt sich durch ein Prisma in seine Spektralfarben zerlegen. Die Regenbogenfarben sind Rot, Orange, Gelb, Hellgrün, Grün, Blau und Violett. Eine additive Farbmischung ergibt Weiß. Körper- oder Substanzfarben sind alle Stift und Malfarben. Wenn man sie mischt entsteht Schwarz. Dies nennt man subtraktive Farbmischung. 10 Grund- oder Primärfarben Farbkreis von Johannes Itten Die Grund- oder Primärfarben sind Gelb, Rot und Blau BEIM MISCHEN IMMER DIE DUNKLE IN DIE HELLE FARBE MISCHEN! Sekundärfarben Entstehen aus je zwei Primärfarben Komplementärfarben Liegen am Farbkreis gegenüber (Grün, Orange, Violett) Rot/ Grün Blau/ Orange Gelb/ Violett Kalte und Warme Farben Alle Farben haben eine „Temperatur Manche signalisieren Wärme andere Kälte. In der Regel sind warme Farben dominanter und scheinen optisch hervorzutreten, während kalte Farben in den Hintergrund treten. Zu den warmen Farben zählen: Rot, Orange und Gelb Zu den kalten Farben zählen: Blau, Grün und Violett 11 Warm-Kaltfarben Kontrast Durch Änderung des Mischungsverhältnisses oder Beimischen von Weiß oder Schwarz lassen sich alle Farben aufhellen oder verdunkeln. Kontraste (Gegensätze) • • • • • • • • Farbkontrast Warm- Kaltkontrast Komplementärfarbenkontrast Schwarz-Weiß Kontrast Hell-Dunkel Kontrast Quantitätskontrast (Größenkontrast) Qualitätskontrast (durchscheinend und deckend) Dick-Dünnkontrast, Hart-Weichkontrast Farbsymbolik Zuordungung von Gefühlen und Stimmungen in der traditionellen Farbsymbolik sind: Rot: Liebe, Gefahr, Zorn, Wärme, Leidenschaft, Temperament, Dynamik Gelb: Reife, Heiterkeit, Eifersucht, Freundlichkeit, Blau: Harmonie, Zufriedenheit, Ruhe, Sauberkeit, Unendlichkeit, Treue Grün: Hoffnung, Ruhe, Frische, Entspannung Schwarz: Trauer, Tod, Einengung, Weiß: Unschuld, Reinheit, Ordnung, Leichtigkeit Orange: Freude, Spaß, Lebhaftigkeit Violett: Eitelkeit, Einsamkeit, Braun: Sinnlichkeit, Bequemlichkeit, Schwere Grau: Neutralität, Trostlosigkeit, Nüchternheit 12