Arbeitsblatt: Befruchtung

Material-Details

Befruchtung bei Blütenpflanzen
Biologie
Pflanzen / Botanik
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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472
6
07.09.2009

Autor/in

Kuster Adolf (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Befruchtung bei Blütenpflanzen Die auf der Narbe liegenden Pollenkörner nehmen Wasser auf und beginnen zu einem Pollenschlauch auszuwachsen. Wie kann der Pollenschlauch die Eizelle finden? Man vermutet, dass die Eizelle chemische Substanzen ausscheidet, um dem Pollenschlauch den Weg zu weisen. Dieser durchdringt das lockere Narbengewebe und gelangt durch den Griffel zum Fruchtknoten. Anfänglich befindet sich der vegetative Kern jeweils in der Spitze des Pollenschlauches, der generative Kern kommt hinten nach. Dieser teilt sich nun in zwei Spermakerne. Kurz vor der Ankunft des Pollenschlauches vor der Eizelle überholen die generativen Kerne den vegetativen. Während der vegetative Kern zugrunde geht, wandern die zwei Spermakerne in den Embryosack. Der eine Kern verschmilzt mit dem Kern der Eizelle zur Zygote, während der andere mit dem sekundären Embryosackkern verschmilzt. Nach dieser sogenannten Doppelbefruchtung entwickelt sich aus der Zygote der Keimling (Embryo) und aus dem Embryosackkern das Nährgewebe (Endosperm). Die befruchtete Eizelle streckt sich in die Länge und teilt sich in eine grössere und eine kleinere Zelle; Durch anschliessende Querteilung bildet sich eine Zellreihe, die als Proembryo bezeichnet wird. In der kleinen Endzelle erfolgen nun Längs- und Querteilungen. Daraus entwickelt sich der Embryo. Die Zellreihe stellt den Embryoträger dar. Dieser schiebt den Embryo in das Nährgewebe und versorgt ihn auch mit Nahrung. Darauf stellt er das Wachstum ein. Bald darauf treten die Keimblätter in Erscheinung, wenig später werden die Wurzelanlage und der Spross mit dem Vegetationspunkt sichtbar. In den Getreidekörnern besteht das Endosperm aus der unmittelbar unter der Frucht-Samenschale liegenden Kleberschicht und dem Mehlkern. Bei vielen Zweikeimblättrigen erfolgt die Einlagerung der Reservestoffe für den Keimling in den stark angeschwollenen Keimblättern selbst. Die Hüllen der Samenanlagen beginnen mit dem Embryo zu wachsen. Der Keimmund schliesst sich, und aus den Hüllen entwickelt sich die Samenschale, die dem Keimling und dem Nährgewebe Schutz bietet. 1 2 3 4 5 6 7 8