Arbeitsblatt: Kreuzworträtsel Gründung Rom

Material-Details

Kreuzworträtsel zur Gründung Roms.
Geschichte
Altertum
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

45443
433
2
09.09.2009

Autor/in

Andrea Gelewsky-Bolli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Sage von Romulus und Remus In Italien lebte einst der gütige und friedliche König Numitor. Aber sein gewalttätiger Bruder Amulius stürzte den König und vertrieb ihn. Amulius befahl, dass Rhea Silva, die Tochter des gestürzten Königs, Priesterin werden sollte. Priesterinnen durften nicht heiraten und somit auch keine Kinder bekommen. So wollte Amulius seine Herrschaft als König sichern. Doch Rhea Silva traf sich heimlich mit dem Kriegsgott Mars. Sie wurde schwanger und brachte die Zwillinge Romulus und Remus zur Welt. Gleich nach der Geburt ließ der grausame Amulius die beiden Zwillinge in einem Schilfkorb auf dem Fluss Tiber aussetzen. Der Schilfkorb blieb an einer Stelle am Ufer hängen. Dort fand eine Wölfin die Zwillinge und säugte sie. Später entdeckte ein Hirte die Jungen. Er nahm sie zu sich und zog sie auf. Romulus und Remus wuchsen zu kräftigen jungen Männern heran. Als sie von ihrer königlichen Herkunft erfuhren, verjagten sie den grausamen Onkel Amulius. Romulus und Remus beschlossen nun, am Tiber eine neue Stadt zu gründen. Dabei zerstritten sich die Zwillingsbrüder. Im Streit erschlug Romulus den Remus. Romulus wurde der erste König der neuen Stadt. Sie wurde nach ihm benannt: Rom. Nur eine Sage? Natürlich ist die Sage von Romulus und Remus nur eine Erfindung. Aber den Römern in späteren Jahrhunderten gefiel diese Geschichte. Die Römer wollten gerne glauben, dass sie ein ganz besonders Volk waren. Wie war es wirklich? Etwa 900 Jahre vor Christi Geburt war Rom ein kleines Bauerndorf. Es lag auf einem Hügel umgeben von einem Sumpfgebiet. Etwas unterhalb des Dorfes floss der Tiber. Die ersten Römer lebten in einfachen Hütten mit Strohdächern und Fußböden aus Lehm. Sie züchteten Schafe und bauten Getreide auf den Feldern an. Rom war ein Dorf wie viele andere. Um dieses Dorf herum ragten noch sechs weitere Hügel aus dem Sumpfgebiet. Auch hier siedelten Hirten und Bauern. Später schlossen sich die sieben Dörfer zu einer Stadt zusammen. Man baute Kanäle, um die Sümpfe trocken zu legen. Eine Steinmauer wurde um die sieben Hügel gezogen. Rom wurde auch die „Stadt auf den sieben Hügeln genannt. Die Römer wollten ständig ihr Machtgebiet vergrößern. Mit einigen ihrer Nachbarn verbündeten sie sich auf friedliche Weise. Andere Völker besiegten sie in Kriegen. So wurde innerhalb von wenigen hundert Jahren aus einem kleinen Dorf ein riesiges Weltreich. Aufgaben: 1. Erstellt einen Stammbaum für die Familie von Romulus und Remus. 2. Warum gefiel den Römern die Sage so gut? Sammelt Gründe. 3. Aus einem kleinen Dorf wurde ein riesiges Weltreich. Wie konnte es dazu kommen?