Arbeitsblatt: Zitatenlauf zur Romantik

Material-Details

Einige Zitate der Epoche als Methode "Zitatenlauf" anzuwenden. Jede(r) nimmt sich ein Zitat, und liest es im Klassenzimmer umhergehend möglichst allen vor. Gut als Einstieg in die Epoche geeignet.
Deutsch
Anderes Thema
12. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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09.09.2009

Autor/in

Björn Krüger
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Philosophie ist eigentlich Heimweh Trieb überall zu Hause zu sein. Novalis (Friedrich von Hardenberg) Die Welt muss romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Novalis (Friedrich von Hardenberg) Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. (Novalis) „Mondbeglänzte Zaubernacht, die den Sinn gefangen hält, wundervolle Märchenwelt, steig auf in der alten Pracht. (Ludwig Tieck: Wunder der Liebe) Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja das ist ihr eigentliches Wesen, dass sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann. (Friedrich Schlegel) „Der Maler soll nicht bloß malen was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht; sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht. (Caspar David Friedrich) „Alle Märchen sind bloß Träume von jener heimatlichen Welt. Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist und als ihr erstes Gesetz anerkennt, dass die Willkür des Dichters kein Gesetz über sich leide (Novalis) „Schaust du mich aus deinen Augen lächelnd wie aus Himmeln an, fühl ich wohl, dass keine Lippe solche Sprache führen kann. (Joseph von Eichendorff) „Sie (die Musik) ist die romantischste aller Künste, beinahe möchte man sagen, allein echt romantisch, denn nur das Unendliche ist ihr Vorwurf. (E.T.A. Hoffmann) „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. (Joseph von Eichendorff) „Bewahre einen reinen, kindlichen Sinn in dir und folge unbedingt der Stimme deines Innern, denn sie ist das Göttliche in uns und führt uns nicht irre. (Caspar David Friedrich) „Selig, wen die Wolken wiegen, wem der Mond ein Schlaflied singt, wie selig kann der fliegen, dem der Traum den Flügel schwingt. (Clemens Brentano) „Da steht im Wald geschrieben, ein stilles ernstes Wort, vom rechten Tun und Lieben und was des Menschen Hort. (Joseph von Eichendorff) „Philister leben nur ein Alltagsleben. Das Hauptmittel scheint ihr einziger Zweck zu sein. (Novalis) „Du lebloses, verdammtes Automat! (E.T.A. Hoffmann) „Es war als hätt der Himmel die Erde still geküsst, Dass sie im BlütenSchimmer Von ihm nun träumen müsst. (Joseph von Eichendorff) „Sprich aus der Ferne, Heimliche Welt, Die sich so gerne Zu mir gesellt! (Clemens Brentano) Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. (Matthäus 18,3) „Feuerkreis – dreh dich – Feuerkreis dreh dich. (E.T.A. Hoffmann) „Poesie ist Darstellung des Gemüts – der inneren Welt in ihrer Gesamtheit. (Novalis) „Warum denke ich schlafend und wachend so oft an den Wahnsinn? (E.T.A. Hoffmann über sich selbst) „Denn die Leute fordern, als erste Bedingung, von der Wahrheit, dass sie wahrscheinlich sei; und doch ist die Wahrscheinlichkeit, wie die Erfahrung lehrt, nicht immer auf Seiten der Wahrheit. (Heinrich von Kleist) „Man kann die Französische Revolution als das größte und merkwürdigste Phänomen der Staatengeschichte betrachten, als ein fast universelles Erdbeben [], oder als ein Urbild der Revolutionen, als die Revolution schlechthin. (Friedrich Schlegel) „Alle Philosophie ist Idealismus, und es gibt keinen wahren Realismus als den der Poesie. (Fried rich Schlegel) „Was bleibet aber, stiften die Dichter. (Friedrich Hölderlin) „Lasset uns darum unser Leben in ein Kunstwerk verwandeln, und wir dürfen kühnlich behaupten, dass wir dann schon irdisch unsterblich sind. (Ludwig Tieck) „Poesie kann nur durch Poesie kritisiert werden. (Friedrich Schlegel)