Arbeitsblatt: Japanische Fischer

Material-Details

Aufsatzthema
Deutsch
Texte schreiben
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

45537
300
3
10.09.2009

Autor/in

Franco Miani
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Schreibauftrag zur Delphinjagd Verfassen eines Leserbriefes Vor dem Schreiben Bevor du mit dem Schreiben deines Leserbriefes beginnst, solltest du den Text genau durchlesen. Du kannst dir gerne Notizen machen oder bestimmte Wörter anstreichen, die dir anschliessend helfen, Argumente für oder gegen die Delfinjagd zu finden. Bevor man nämlich einen kritischen Leserbrief schreibt, muss man gut informiert sein. Während dem Schreiben Deine Aufgabe besteht nun darin, einen kritischen Brief an einen Politiker zu verfassen. Achte auf die Struktur und die Klarheit deines Textes. Du kannst ihm deine Meinung mitteilen mittels deinen persönlichen Argumenten. (mindestens 1A4-Seite, kleine Schrift Nach dem Schreiben Überarbeite deinen Text mit den Nachschlagewerken und streiche an, welche Stellen du am Besten findest. In einem zweiten Schritt begründest du deine Auswahl mittels einigen kurzen Sätzen. Überlege dir, ob der Politiker von deinen Argumenten überzeugt wird oder nicht. Schreibe warum ja bzw. warum eher nicht (mind. 5 Sätze, gegen oben aber offen) Japanische Fischer: Blutbad an Tausenden Delfinen Ungeachtet internationaler Proteste machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung wieder Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd werden bis zu 17000 Tiere getötet. Umweltschützer sprechen dagegen von über 2000 getöteten Delfinen. In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, wurden allein in den vergangenen Tagen etwa 150 Delfine eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen und Messern getötet. Die Fischer in den wenigen Orten wie Taiji, wo die Treibjagd auf Delfine betrieben wird, rechtfertigen ihr Handeln damit, dass es die Tradition und Teil der Esskultur ihrer Region sei. «Wir töten Delfine, weil wir sie zum Leben brauchen», sagt Yoji Kita, Vorsitzender des örtlichen Erziehungsausschusses in Taiji. Anders als bei Tieren auf dem Lande, die schnell hinter verschlossenen Türen getötet werden könnten, gehe dies bei Meerestieren aber nicht so einfach. Man bemühe sich jedoch, die Zeit des Sterbens zu verkürzen. Kritiker bestreiten dies. Umweltschützer wie OBarry werfen den Japanern vor, die Delfine und andere Kleinwale zu töten, weil sie zu viele Fische fressen würden. Teile der getöteten Delfine sollen zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet werden.