Arbeitsblatt: Verdauung

Material-Details

Werkstatt Verdauung
Biologie
Anderes Thema
klassenübergreifend
27 Seiten

Statistik

45595
781
15
12.09.2009

Autor/in

René Müller


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Werkstatt Verdauung Arbeitspass 1 2 3 4 Stoffwechsel Stoffwechsel Stoffwechsel Weg der Nahrung Der Stoffwechsel Nachweis von Kohlendioxid Verbrennung von Zucker Der Weg der Nahrung 5 6 7 8 Weg der Nahrung Weg der Nahrung Weg der Nahrung Verdauung Verkehrsregelung beim Atmen und Schlucken 9 Trinken im Handstand Transport in der Speiseröhre 10 11 Verdauungsorgane Kleben 12 Verdauung Verdauung Verdauung Verdauung Die Zunge Zähne Verdauungsorgane Beschriften Verdauungsorgane Funktion 13 14 15 16 Verdauung Verdauung Verdauung Nährstoffe Verdauungsdrüsen des Mundraumes Eiweissverdauung Fettverdauung Die Nährstoffe 17 18 19 20 Nährstoffe Nährstoffe Nährstoffe Nährstoffe Nachweis von Stärke Nachweis von Zucker Nachweis von Fett Nachweis von Eiweiss fett obligatorische Aufträge Versuche im Klassenverband 1 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Stoffwechsel Auftrag: 1. 2. man Lies untenstehenden Text sorgfältig durch. Erstelle einen Hefteintrag mit dem Titel „Was versteht unter Stoffwechsel? Der Stoffwechsel Wir nehmen mit dem Essen Nährstoffe und beim Atmen Sauerstoff auf. Gleichzeitig scheidet unser Körper Kohlendioxid, Harn und Schweiss aus. Die aufgenommenen Stoffe werden in den Zellen verarbeitet, für die Erzeugung von Körperwärme verbraucht oder im Zellplasma eingebaut. Die dabei entstehenden Abfallstoffe werden an das Blut abgegeben und ausgeschieden. Alle diese Vorgänge fasst man unter dem Begriff „Stoffwechsel zusammen. Ein gesunder menschlicher Körper hat eine Temperatur von 36 bis 37 Grad. Die dazu erforderliche Wärme wird durch einen Verbrennungsvorgang in den Zellen unseres Körpers erzeugt. Beim Verbrennen von Holz, Kohle oder Öl in einem Ofen steigt die Temperatur auf viele hundert Grad, weil bei rascher Verbrennung die gesamte Wärme in kurzer Zeit frei wird. In einer lebenden Zelle dagegen wird Traubenzucker langsam verbrannt. Daher messen wir mit dem Fieberthermometer nur ungefähr 37 Grad. Aus diesem Stoffwechselvorgang gewinnt der Körper aber nicht nur Wärme, sondern auch Kraft und Energie für die Bewegungen. Bei einer grossen Anstrengung werden so in jeder Minute 5 Gramm Zucker verbrannt. Dieser Abbau von Traubenzucker zur Gewinnung von Energie heisst Betriebsstoffwechsel. Unser Körper kann nur wachsen, wenn sich die Zellen vermehren, indem sie sich teilen und anschliessend wieder zu ihrer ursprünglichen Grösse heranwachsen. Dabei bauen sie ihr eigenes Plasmaeiweiss aus den vom Blut herantransportierten Eiweissbestandteilen (Aminosäuren) auf. Der gleiche Vorgang spielt sich ab, wenn abgestorbene Körperzellen ersetzt werden müssen, wie das in der Haut und in anderen Organen ständig geschieht. Diesen Aufbau von körpereigenen Stoffen nennt man Baustoffwechsel. Beim Stoffwechsel strömen die Stoffe durch die Zellen hindurch und werden dabei chemisch verändert. Man kann folgenden Teilvorgänge unterscheiden: Stoffaufnahme Stoffverarbeitung Stoffausscheidung Wärme Traubenzucker Wasser Sauerstoff Kohlendioxid Energie für die Bewegung 2 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Stoffwechsel Auftrag: 1. Studiere untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führe nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Mache im Anschluss daran eine Skizze über den Ver- suchsaufbau und schreibe die gewonnenen Kenntnisse auf. Nachweis von Kohlendioxid Material Reagenzglas filtriertes Kalkwasser Pipettenröhrchen Ausführung Blase ausgeatmete Luft durch Kalkwasser. Beobachtung Erklärung 3 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Stoffwechsel Auftrag: 1. Studiere untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führe nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Mache im Anschluss daran eine Skizze über den Ver- suchsaufbau und schreibe die gewonnenen Kenntnisse auf. Verbrennung von Zucker Material Glaszylinder Sauerstoff Kalkwasser Zigarettenasche Würfelzucker Verbrennungslöffel Glasplatte Stativ Windrädchen (freiwillig) Ausführung Fülle einen Glaszylinder mit Sauerstoff, decke zu und gib anschliessend Kalkwasser dazu. Ein Würfelzucker wird in den Verbrennungslöffel gelegt, mit Asche bestreut und angezündet. Führe darauf den brennenden Zucker in den Glaszylinder ein. Halte dabei kurze Zeit eine trockene, kühle Glasplatte über die Zuckerflamme, bis sie sich mit Wassertropfen beschlägt. Nach dem Erlöschen der Flamme deckst du den Zylinder mit der Glasplatte zu und schüttelst. 4 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Weg der Nahrung Auftrag: rung 1. Auf untenstehender Zeichnung ist der Weg der Nahvereinfacht dargestellt. 2. Versuche den Weg der Nahrung genauer zu beschrei- ben. Du kannst selbstverständlich ein Buch zu Hilfe nehmen. Verwende dabei folgende Wörter: Zähne Zunge Speiseröhre Magen Darm After 3. Wenn du die Aufgabe beendet hast, liest du dem Leh- rer deine Lösung vor. 5 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Weg der Nahrung Auftrag: lung 1. Betrachte dir an untenstehender Darstellung die Stelvon Halszäpfchen und Kehldeckel beim a) Atmen b) Schlucken 2. Baue dir ein Modell das Schluck- und Atemstellung von Halszäpfchen und Kehldeckel zeigt. 6 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Weg der Nahrung Auftrag: Boden. 1. Füllt einen Becher mit Wasser und stellt ihn auf den In den Becher stellt ihr ein Trinkhalm. 2. Ein Schüler macht an der Wand einen Handstand. Da- nach saugt er mit dem Trinkhalm das Wasser in die Mundhöhle und schluckt die Flüssigkeit in kleinen Portionen. Sein 7 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Partner beobachtet die Hals und Magengegend. 3. Tauscht die Rollen. 4. Diskutiert die Beobachtungen und hält sie schriftlich fest. 5. sein. Die Speiseröhre kann kein gewöhnlicher Schlauch Studiert und beschreibt Aufbau und Funktion mit Hilfe ei nes Buches. Weg der Nahrung Auftrag: 1. Lies untenstehenden Text. 2. Führe anschliessend den Modellversuch durch. 8 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung 3. Erkläre mit Hilfe des Versuchs dem Lehrer den Trans- port in der Speiseröhre. Verdauung Auftrag: 1. Schneide die Verdauungsorgane aus. 9 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung 2. Ver- Klebe die ausgeschnittenen Verdauungsorgane an die richtige Stelle im dargestellten Torso. Beschrifte die dauungsorgane und male sie farbig aus. Verdauung 10 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Die Mundhöhle ist der Anfang des Verdauungskanals. Hier wird die Nahrung unter anderem geprüft, zerkleinert, eingespeichelt und teilweise schon chemisch zerlegt. Die Zunge spielt beim Prüfen eine wichtige Rolle, denn auf der Schleimhaut der Zungenoberseite befinden sich mehrere Arten von Sinneszellen, die verschiedene Geschmacksreize wahrnehmen können. Der Geschmacksinn kann die Esslust anregen oder beeindträchtigen und reguliert den Speichelfluss. Oft warnt er auch vor einer ungeniessbaren oder gar giftigen Speise. Auftrag: gen 1. Führt untenstehenden Versuch nach den Anweisundurch. 2. Haltet eure Feststellungen fest. 3. Washalb spricht man zum Teil vom „bitteren Nachgeschmack? Die Zunge Material Wattestäbchen 4 Lösungen (süss, salzig, sauer, bitter) Pipette Nahrungsmittel: Brot/Kartoffel/Teigwaren Ausführung Tupfe mit einem Wattestäbchen einem Kameraden, der die Augen geschlossen hält, nacheinander wenig von den 4 Lösungen auf die 4 in der Skizze angegebenen Zonen der Zunge. Der Kamerad gibt jeweils an, an welcher Stelle der Zunge er den Geschmack am stärksten empfindet. Der Mund ist nach jedem Versuch mit Wasser oder viel Speichel zu spülen. Färbe die Zone mit der entsprechenden Farbe an. (süss rot salzigblau sauergelb bittergrün) Verdauung 11 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Auftrag: 1. Kaue ein Stück Apfel. Was machst du damit? 2. Dies ist die erste Stufe der Verdauung. Man nennt sie „Mechanische Stufe. Bei dieser geraten Speiseresten zwischen die Zähne. Diese Speiseresten greifen die Zähne an, deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Zähne gründlich putzen. Was passiert, wenn wir dies nicht tun? 3. Orientiere dich anhand des Textes über Zahnkrankheiten. Notiere die Ergebnisse. 12 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Verdauung Auftrag: Versuche mit Hilfe eines Buches untenstehende Begriffe der richtigen Nummer zuzuordnen. Leber, Mastdarm, Speiseröhre, Zunge, Mund, Magenpförtner, Dickdarm, Dünndarm, Mundspeicheldrüse, Magenmund, Magen, Zwölffingerdarm, Mastdarm, Blinddarmsack, Ohrspeicheldrüse, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse 13 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Verdauung Auftrag: Verbinde die Verdauungsorgane mit dem entsprechenden Verdauungsvorgang. Vielleicht brauchst du dazu ein Buch. Verdauungsorgan Verdauung Mund Sie produziert Fermente für die Fett-, Eiweiss- und Kohlenhydratverdauung. Inselzellen geben das Hormon Insulin ab. Zunge Zerkleinerung der Nahrung. Angriff auf Stärke (Brot wird süss). Zerlegung von Stärke und Zucker. Speiseröhre Wichtiges Organ mit vielen Schutz- und Stoffwechselfunktionen. Sie produziert auch Galle. Magen Unwillkürliches Schlucken. Leber Hier wird dem Speisebrei das Wasser entzogen. Die Restmasse, der Kot, dickt ein und wird durch Bakterien verändert. Gallenblase Angriff auf Eiweiss-Stoffe, besonders Gerüsteiweiss. Bauchspeicheldrüse Hier werden die Grundnährstoffe in löslicher Form in den Körper aufgenommen. Dünndarm Beförderung der Nahrung gegen die Rachenwand zum automatischen Schluckakt. Dickdarm Sie hilft das Fett emulgieren. 14 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Verdauung Auftrag: Die Drüsen der Mundregion sondern täglich bis 1,5 Liter Speichel ab. Neben den grossen Speicheldrüsen sind viele kleine Drüsen in den Wänden der Mundhöle und auf der Zungenoberfläche daran beteiligt. 1. Kaue ein Stück Brot bis sich der Geschmack verändert. 2. Überlege dir den Zweck des Mundspeichels. Halte schriftlich fest. 15 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Verdauung Auftrag: Die feinen Magenwanddrüsen produzieren täglich 1 Liter Magensaft. Das darin enthaltene Enzym Pepsin und die Salzsäure zerlegen die Eiweissstoffe in einfachere Eiweissspaltprodukte. Die Salzsäure wirkt zudem bakterientötend. Anhand des folgenden Versuches sollt ihr die Eiweissverdauung kennenlernen. 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Beobachtet und hält eure Feststellungen schriftlich fest. Eiweissverdauung Material Pepsin Salzsäure pulverisierte Meringueschalen (Eiweiss) 1 Reagenzglas Bechergläser Thermometer Ausführung 1. Füllt ein Reagenzglas mit: 1 ml Pepsinlösung 1 ml Salzsäure 8 ml Wasser 2. Stellt das Reagenzglas einige Minuten in ein Becherglas mit Wasser von ungefähr 37 C. 3. Anschliessend gebt ihr etwas pulverisierte Meringueschalen dazu. 16 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Verdauung Auftrag: In der Leber wird täglich ungefähr 0,75 Liter Galle produziert. Durch die Galle werden die im Wasser unlöslichen Fette in mikroskopisch kleine Tröpfchen aufgeteilt und so den später dazukommenden fettverdauenden Enzymen die nötige Angriffsmöglichkeit zur Fettverdauung verschafft. Diese Aufteilung des Fettes durch Galle sollt ihr an folgendem Versuch beobachten können. 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Beobachtet und hält eure Feststellungen schriftlich fest. Fettverdauung Material 1 Reagenzglas Galle Speiseöl Wasser Ausführung 1. Füllt ein Reagenzglas 1 cm hoch mit Speiseöl. Was- 2. Füllt anschliessend das Reagenzglas zu einem Drittel mit ser auf. 3. Bringt eine Löffelspitze Galle dazu. 17 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung 4. Schüttelt das Reagenzglas. Nährstoffe Auftrag: 1. Unsere Nahrung besteht aus verschiedenen wichtigen Nährstoffen. Lies dazu untenstehenden Text durch. 2. Fülle anschliessend die Tabelle aus. Speise Kohlenhydrat Fett Proteine Vitamine 18 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Fisch Butter Teigwaren Gemüse Milch Nährstoffe Auftrag: 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Macht im Anschluss daran eine Skizze über den Versuchsaufbau und schreibt die gewonnenen Kenntnisse auf. Nachweis von Stärke Stärke färbt sich durch Zugabe der gelbbraunen Jodkalimlösung blau, dabei können Schattierungen zwischen violett, blau, braunviolett und fast schwarz auftreten. Material Reagenzglas Jodkaliumlösung Pipette Nahrungsmittel: Brot/Kartoffel/Teigwaren Ausführung Gib mit der Pipette auf die verschiedenen Nahrungsmittel Jodlösung und betrachte die Farbänderung. Welche Nahrungsmittel enthalten Stärke? 19 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Nährstoffe Auftrag: 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Macht im Anschluss daran eine Skizze über den Versuchsaufbau und schreibt die gewonnenen Kenntnisse auf. Nachweis von Zucker Ein Nachweis von Zucker ist die Fehlingreaktion. Bei Anwesenheit von Zucker entsteht nach der Erwärmung ein ziegelroter Niederschlag. Material Reagenzgläser (neu und sauber) destilliertes Wasser Fehlinglösung und II Schutzbrille Brenner versch. Zuckerarten (Trauben-, Malz- und Rübenzucker) Ausführung Löse in einem sauberen Reagenzglas Traubenzucker in Wasser. In einem weiteren Reagenzglas mischen wir Fehling und II zu gleichen Teilen und geben davon wenig in die Zuckerlösung. Anschliessend erwärmen wir leicht über dem Brenner. 20 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Nährstoffe Auftrag: 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Erklärt wie man Fett nachweist. Klebt anschliessend das Versuchsergebnis ein. Nachweis von Fett Ein Nachweis für Fett ist der bleibende Flecken auf dem Papier. Material Schreibpapier Pipette Wasser Benzin Reibschale Nüsse Ausführung Zerstückle die Nüsse in einer Reibschale. Bring wenig Benzin dazu. Gib nun mit einer Pipette je einen Tropfen Wasser, Benzin und Lösung aus der Reibschale auf die entsprechenden Felder, die du auf das Schreibpapier zeichnest. 21 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Nährstoffe Auftrag: 1. Studiert untenstehende Versuchsanleitung. 2. Führt nun den Versuch nach den Anweisungen durch. 3. Macht im Anschluss daran eine Skizze über den Versuchsaufbau und schreibt die gewonnenen Kenntnisse auf. Nachweis von Eiweiss Ein Nachweis von Eiweiss ist die Xanthoprotein-Probe. Bei Anwesenheit von Eiweiss entsteht mit Salpetersäure eine gelbe Verfärbung. Material Reagenzglas Salpetersäure (konzentriert) Pipette Brenner Schutzbrille Eiweiss, Getreidekörner (in Reibschale zerrieben) 22 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Ausführung Gib mit einer Pipette wenig konzentrierte Salpetersäure ins Reagenzglas. Gib anschliessend wenig Eiklar/zerriebene Getreidekörner dazu. Erwärme nun das Glas vorsichtig über dem Brenner. Lernziele Verdauung Du kannst den Weg der Nahrung durch deinen Körper beschreiben die wichtigsten Verdauungsvorgänge in Mund, Magen und Darm erklären die verschiedenen an der Verdauung beteiligten Organe und deren Hauptfunktion(en) nennen die Funktionen und den Grobbau des Magens und Dünndarms erklären die verschiedenen Verdauungssäfte aufzählen und deren Funktion erklären erklären, was bei der Verbrennung von Zucker im Körper geschieht Funktion und Aufbau der Speiseröhre erklären die drei Stufen der Verdauung aufzählen die Bestandteile, die zu einer gesunden Ernährung gehören, aufzählen und Beispiele zuordnen Lebensmittel auf Fett, Traubenzucker und Stärke untersuchen den Begriff Stoffwechsel erklären den Unterschied zwischen Stoff- Betriebsstoff- und Baustoffwechsel erklären den Kohlenstoffkreislauf erklären 24 Werkstatt Stoffwechsel/Verdauung Teste dein Wissen 1. Zähle Nährstoffe unserer Nahrungsmittel auf. Fette, Eiweisse, Mineralsalze, Kohlenhydrate (Zucker und Stärke), Vitamine, Wasser 2. Wozu dient die Salzsäure im Magensaft? Sie wirkt bakterientötend 3. Wozu dient der Gallensaft bei der Verdauung? Er verteilt das Fett in kleinste Tröpfchen 4. Worauf schliesst du, wenn Kalkwasser trüb wird? Kohlendioxid 5. Womit werden die Nährstoffe unseren Zellen zugeführt? Mit dem Blut 6. Wofür brauche ich bei der Untersuchung von Nährstoffen Salpetersäure? Um Eiweiss nachzuweisen 7. Wo wird der Darminhalt zu Kot eingedickt? Dickdarm 8. Wo werden die Nährstoffe ins Blut abgegeben? Dünndarm 9. Wo werden die Nährstoffe (ohne die Zellulose) fertig abgebaut? Dünndarm 10. Wie ist die Speiseröhre aufgebaut? Innenschicht mit drüsiger Schleimhaut, Ringmuskulatur, Längsmuskulatur 11. Weshalb sind die Drüsen für die Verdauung besonders wichtig? Sie liefern Verdauungssäfte 12. Welchen Zweck hat der Mundspeichel? Macht Speise gleitfähig, spaltet in der Mundhöhle Stärke in Malzzucker 13. Welche Nahrungsmittel enthalten Stärke? Kartoffel, Brot, Teigwaren 14. Welche Ernährung regt die Darmtätigkeit an? Faserstoffe/Zellulose 15. Welche Drüse sondert den Gallensaft ab? Leber 16. Was wird durch das Enzym Pepsin chemisch zerlegt? Eiweissstoffe 17. Was will mit folgender Darstellung gezeigt werden? Chemischer Vorgang bei der Energiegewinnung durch Verbrennung von Zucker. Stoffe fliessen durch die Zellen und werden darin chemisch umgewandelt. Traubenzucker wird mit Hilfe von Sauerstoff langsam zu Kohlendioxid und Wasser verbrannt. Dabei werden Wärme und Energie für die Bewegung frei. Traubenzucker Sauerstoff Kohlendioxid Wasser Energie 18. Was verstehen wir unter dem Begriff „peristaltische Bewegung? Zusammenspiel von Längs- und Ringmuskulatur der Speiseröhre 19. Was verstehen wir unter dem Begriff Enzym? Wirkstoff 20. Was tun wir mit der Zunge? Wir prüfen den Geschmack, befördern mit ihr die Nahrung in den Rachen, zerdrücken die Nahrung 1. Wem entnehmen die Zellen unseres Körpers für ihren Stoffwechsel die Nährstoffe? Dem Blut 2. Was regelt der Geschmacksinn? Den Speichelfluss 3. Was muss mit den Nährstoffen im Körper geschehen, damit sie die Körperzellen aufnehmen können? Sie müssen chemisch verwandelt werden. 4. Was kann mit der Xanthoprotein-Probe nachgewiesen werden? Eiweiss 5. Was kann mit der Fehlingreaktion nachgewiesen werden? Zucker 6. Was geschieht, wenn in einem mit Sauerstoff gefüllten Durch die Verbrennung von Zucker mit Sauerstoff entsteht und Kalkwasser enthaltenden Glaszylinder Würfelzu- Kohlendioxid. cker verbrannt wird. Beim Verbrennen wird der Glaszylinder mit einer Glasplatte zugedeckt und nach dem Erlöschen der Flamme geschüttelt. 7. Was geschieht mit dem Nahrungsbrei im Dickdarm? Dem Nahrungsbrei wird Wasser entzogen und damit dickt er ein. 8. Was geschieht alles mit der Nahrung in der Mundhöhle? Sie wird geprüft, zerkleinert, eingespeichelt und teilweise schon chemisch zerlegt 9. Welche Stoffe enthält der Magensaft? Salzsäure und Pepsin 10. Was beobachtest du, wenn mit einer Pipette auf einen Kartoffel Jodlösung gegeben wird? Eine blaue, violette, braunviolette bis fast schwarze Verfärbung 11. Was beobachtest du, wenn ausgeatmete Luft durch Kalkwasser strömt? Das Kalkwasser wird trüb 12. Was benötigst du alles, um die Eiweissverdauung mit einem Versuch zu veranschaulichen? Pepsin, Salzsäure, pulverisierte Meringueschalen (Eiweiss), Reagenzglas, Bechergläser, Thermometer 13. Warum spricht man vom „bitteren Nachgeschmack? Die Sinneszellen für Bitteres befinden sich hinten auf der Zunge 14. Warum können wir im Handstand trinken? Die Ringmuskulatur zieht sich nach dem Durchgang der Tranksame zusammen und kann so nicht zurückfliessen 15. Nenne die Vorgänge, die man unter dem Begriff „Stoffwechsel zusammenfasst. Stoffaufnahme, Stoffverarbeitung, Stoffausscheidung 16. Nenne die verschiedenen Stufen der Verdauung. Mechanische Stufe, Chemische Stufe, Stufe der Aufnahme der Stoffe ins Blut 17. In wievielen Stufen spielt sich die Verdauung ab? In drei Stufen 1. In welchen Nahrungsmitteln kommen vorwiegend Eiweisse vor? 2. In was werden Kohlenhydrate bei der Verdauung umgewandelt? Eier, Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Hülsenfrüchten, Getreide 3. Erstelle eine Legende! 1. Mund 2. Ohrspeicheldrüse 3. Mundspeicheldrüse 4. Zunge 5. Speiseröhre 6. Magenmund 7. Magen 8. Magenpförtner 9. Leber 10. Gallenblase 11. Zwölffingerdarm 12. Bauchspeicheldrüse 13. Dünndarm 14. Blinddarmsack 15. Wurmfortsatz 16. Dickdarm 17. Mastdarm 4. Ergänze folgenden Lückentext Wir nehmen mit dem Essen und beim Atmen auf. Gleichzeitig scheidet un-ser Körper , Harn und Schweiss aus. Die aufgenommenen Stoffe werden in den verarbeitet, für die Erzeugung von Körperwärme verbraucht oder im Zellplasma eingebaut. Die dabei entstehenden Abfallstoffe werden an das abgegeben und ausgeschieden. Alle diese Vorgänge fasst man unter dem Begriff „Stoffwechsel zusammen. 5. In welchen Nahrungsmitteln kommt vorwiegend Fett vor? 6. Ein Nachweis von Zucker ist die Fehlingreaktion. Welche Farbe weist der Niederschlag nach der Erwärmung auf? 7. Ein Nachweis von Eiweiss ist die Xanthoprotein-Probe. Welche Farbe weist der Niederschlag nach der Erwärmung auf? 8. Wie werden die Nährstoffe zu den Zellen geführt? In einfache Zucker/Traubenzucker Wir nehmen mit dem Essen Nährstoffe und beim Atmen Sauerstoff auf. Gleichzeitig scheidet unser Körper Kohlendioxid, Harn und Schweiss aus. Die aufgenommenen Stoffe werden in den Zellen verarbeitet, für die Erzeugung von Körperwärme verbraucht oder im Zellplasma eingebaut. Die dabei entstehenden Abfallstoffe werden an das Blut abgegeben und ausgeschieden. Alle diese Vorgänge fasst man unter dem Begriff „Stoffwechsel zusammen. Fleisch, Butter, Käse, Öl ziegelrot, orange gelb Über die Blutbahnen 9. Welche Funktionen erfüllt der Speichel? Macht Speise gleitfähig, spaltet in der Mundhöhle Stärke in Malzzucker, zerdrückt die Nahrung 10. Was produzieren die Drüsen im Mundraum? Speichelflüssigkeit 11. Mit welchem Reagenz kann Stärke nachgewiesen werden? Jodlösung 12. Welches Organ hilft das Fett emulgieren. Gallenblase 13. Wichtiges Organ mit vielen Schutz- und Stoffwechsel- Leber funktionen. Sie produziert auch Galle.