Arbeitsblatt: Weg der Luft

Material-Details

Arbeitsblatt
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

46274
393
0
24.09.2009

Autor/in

Erika Bächtold


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wie die Atemluft in den Körper kommt Halt mal die Luft an! So sehr du dich auch anstrengst, mehr als 1 bis 2 Minuten ohne zu atmen schaffst du nicht. Unser Körper benötigt ständig Atemluft. Sie kann durch Nase oder Mund ein- und ausgeatmet werden. Du solltest die Luft aber möglichst durch die Nase einatmen. Beim Einatmen durch die Nase gelangt die Luft in die beiden Nasenhöhlen. Sie sind von der stets feuchten Nasenschleimhaut überzogen. Eingeatmete Staubteilchen, sogenannte Staubpartikel, bleiben an der Nasenschleimhaut hängen. Zudem sind an ihrer Oberfläche winzige Flimmerhärchen, die sich ständig hin und her bewegen. Dank dieser Härchen werden Verunreinigungen der Luft aus der Atemluft zu den Nasenöffnungen befördert und beim Schnäuzen entfernt. Es kann durchaus vorkommen, dass die Schleimhäute zu viel Flüssigkeit absondern. An den Wänden der Nasenhöhle wird zudem die Luft vorgewärmt, dank der gut durchbluteten Nasenschleimhaut. Gleichzeitig wird die Luft dort angefeuchtet. Duftstoffe, die „in der Luft liegen, werden mit Hilfe der Nasenschleimhaut wahrgenommen. Die Nasenhöhle geht in den Rachenraum über. Hier kreuzen sich Luft- und Nahrungsweg. Der Kehldeckel verhindert, dass beim Schlucken Speiseteile in die Atemwege gelangen. Und wenn dies bereits einmal passiert ist, so haben wir uns verschluckt. Darunter liegt der Kehlkopf. Im Kehlkopf entsteht mit Hilfe der Stimmbänder beim Ausatmen der Luft die Stimme. An den Kehlkopf schliesst sich die 10 bis 12 cm lange Luftröhre an. Sie wird durch elastische, ringförmige Knorpelspangen gebildet. Ähnlich wie beim Schlauch eines Staubsaugers verhindern sie, dass die Luftröhre beim Einatmen zusammengedrückt wird. An ihrem unteren Ende verzweigt sich die Luftröhre in zwei Hauptäste, die Bronchien. Die Bronchien verästeln sich so weit, dass sie insgesamt an einen auf den Kopf gestellten Baum erinnern. Luftröhre und Bronchien sind mit Flimmerhärchen ausgekleidet. Sie sorgen durch ständige Bewegung dafür, dass eingeatmete Staubteilchen wieder nach aussen transportiert werden. Am Ende der feinsten Verästelungen der Bronchien sitzen winzige Lungenbläschen. Bis hierher muss die Atemluft gelangen. Mehrere hundert Millionen solcher Lungenbläschen bilden das schwammartige Lungengewebe, das von vielen Blutkapillaren durchzogen ist. Hier nun findet – ihr wisst es bereits – der Gasaustausch statt. Eine Frage bleibt noch offen. Die Lunge besteht aus zwei voneinander getrennten Hälften, dem rechten und dem linken Lungenflügel. Nun haben diese beiden Lungenflügel aber – anders als das Herz – keine Muskeln, um die Atembewegungen auszuführen. Wie also erfolgt wohl das Atmen? Essens- und Sauerstoffaufnahme • Beschrifte die beiden unten abgebildeten Zeichnungen. Zwei der Begriffe findest du im Text obenan. Die anderen drei sind: Zunge, Speiseröhre, Mundhöhle. • Zeichne die Stellung von Halszäpfchen und Kehldeckel ein und beschrifte sie. • Zeichne den Weg der Nahrung mit blauen Pfeilen, den Weg der Luft mit roten Pfeilen ein. 1. 2. 3. 4. 5. Die menschliche Lunge • Beschrifte die untenstehende Skizze (Vorderansicht der beiden Lungenflügel). Zur Hilfe darfst du das Lehrmittel „Urknall (S. 37) beiziehen. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Lösungen Essens- und Sauerstoffaufnahme 1. Nasenhöhle 2. Mundhöhle 3. Zunge 4. Luftröhre (vorne) 5. Speiseröhre (hinten) Die menschliche Lunge 1. Kehlkopf 2. Luftröhre 3. Bronchien 4. linker Lungenflügel 5. Lungenbläschen 6. Rippe (von vorne, aufgeschnitten) 7. Zwerchfell Erweiterung Anhang Wieso läuft die Nase, wenn wir erkältet sind? Welche Aufgaben kommen der Nase zu? Wieso niesen wir wohl? Woher kommt der Schluckauf? Wozu könnte wohl das Zwerchfell gut sein? Wie funktioniert wohl die Ein- und Ausatmung, wenn die Lungen keine Muskeln haben?