Arbeitsblatt: KNIGGE

Material-Details

KNIGGE in der Schule und daheim!
Lebenskunde
Ethik / Moral
7. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

4801
2256
147
25.02.2007

Autor/in

Peter Steiner


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

KNIGGE BENIMM ALLTAGSSITUATIONEN WARUM? Unhöflichkeit bringt Nachteile, Höflichkeit aber Vorteile mit sich. Ist man also höflich, kommt man weiter: in der Schule, im Beruf und im Privatleben. Begrüssung • Baseballkappe abnehmen bei Begrüssung, dann Handreichung Aeltere Person dem Jüngeren, Chef dem Lehrling, Lehrer dem Schüler, Dame dem Herrn • Ich grüsse immer zuerst und lasse keinen Gruss unerwidert: Ich merke mir: der Jüngere grüsst den Aelteren der Herr die Dame der Untergebene den Vorgesetzten. der Schüler die Lehrperson. der später Angekommene die übrigen • • • • • • • • • Ich grüsse mit einem kräftigen Händedruck und blicke dabei den Angeredeten an. Mütze, Handschuhe, Sonnenbrille, Kopfhörer etc. ziehe ich selbstverständlich ab bzw. versorge sie. Wenn der Lehrer ins Zimmer tritt, und die Klasse ist schon anwesend, dann ertönt seitens der Schüler die Begrüssung „Guten Morgen, „Guten Tag. Wenn Personen ins Schulzimmer treten, grüssen wir diese entsprechend. Wenn ich zu fremden Leuten komme, sag ich nach dem Gruss meinen Namen, damit diese wissen, wer ich bin. Als Jugendliche(-r) spreche ich im Kreise von Erwachsenen üblicherweise erst, wenn ich angesprochen werde. Bei Begrüssung den Gegenüber ins Gesicht anschauen, keine Hände in den Hosentaschen. Grundsätzlich bei Begrüssung Namen nennen: „Grüezi Herr Steiner, Grüezi Herr Fussen, Ade Herr Steiner, Uf Wederluege Herr Fölmli etc. Kein Kaugummi im Mund beim Reden, keine Hände in den Hosentaschen Wenn ich im Klassenverband bin, strecke, wenn ich etwas sagen möchte. In einen Raum eintreten • • • • Wenn Türe geschlossen: anklopfen, leise eintreten und sich vorstellen Wenn Türe geöffnet: anklopfen, eintreten, grüssen und sich vorstellen Schuhe reinigen wenn es die Situation erfordert. Türen aufhalten für Nachfolgende Aufenthalt in einem Raum • • • Zum Zimmer Sorge tragen Keine Gegenstände durch die Luft schiessen sich so verhalten, wie wenn die LP anwesend ist Mein Auftreten • • • • • Ich bin stets sauber gewaschen und achte auf die Hygiene. Ich verfüge möglichst über ein Taschentuch. Beim Husten und Gähnen halte ich die linke Hand vor den Mund. Ich will einen frischen Eindruck machen. (keine schlampige Haltung) Spucken auf den Boden ist widerlich und abstossend. Mein Sprechen • • • • • Ich spreche deutlich und langsam. Andere beim Sprechen unterbrechen ist unanständig, also unterlassen. Ich bin nicht vorwitzig und laut. Ich gebrauche keine unanständigen Wörter, die „unter der Gürtellinie liegen. Beim Sprechen mit anderen habe ich weder die Hände in den Hosentaschen noch etwas im Mund. Helfen Anpacken • Situation, Frau mit Kinderwagen: helfen tragen, Türe öffnen, Kinderwagen mittragen; Situation Person mit Baggage: Türe öffnen, evtl. Gepäck abnehmen etc. Pünktlichkeit • Essen Pünktlichkeit ist eine Tugend, die zeigt, dass du die anderen respektierst • Essen im Kino: wenn überhaupt, dann ruhig und geräuschlos, Abfall gehört in den Abfalleimer Verhalten im Bus • Im Bus freiwillig aufstehen für ältere Leute, gehbehinderte Personen oder beladene Gäste, also Platz anbieten, Schwarzfahren ist verpöhnt Verhalten im Zug • • Im Zug, im Abteil, bevor man sich setzt, fragen ob Platz noch frei ist:Entschuldigung, ist dieser Platz noch frei? Begrüssung und Verabschiedung ist selbstverständlich. Bahnhof: für die Rolltreppe gilt: „Links gehen, rechts stehen Orientierungen/Informationen durch die KLP • Bei Info Halbkreis bilden 180 Grad. Natel • • Handy: abgeschaltet während der Schulzeit, und bei öffentlichen Veranstaltungen, beim Telefonieren andere nicht belästigen, Privat anrufen zu Hause, am Abend nicht nach 21.00 Uhr. SMS so verfassen, dass Empfänger weiss, wer geschrieben hat. Respektspersonen • Weisungen des Chefs, der Lehrperson, der Eltern befolgen Fragen stellen • Bei Unklarheiten und Zweifeln nachfragen, FRAGEN darf man immer!! Man muss aber auch im richtigen Moment zuhören können. Freundschaft • Umgang mit Freunden und Kollegen: freundlich sein, grüssen, teamfähig sein, gemeinsam erreicht man mehr, Probleme besprechen und nicht verschweigen, genau prüfen, wem man vertraut, ob der andere das Vertrauen rechtfertigt oder missbraucht, darum prüfe zuerst. • Freundschaft hört bei gefährlichen oder kriminellen Dingen auf, für den Freund, die Freundin einstehen, für eine gute Freundschaft muss man selber auch viel tun Eigentum • Fremdes Eigentum darf weder unrechtmässig betreten noch entwendet oder beschädigt werden! Bsp Schulhauseinrichtung, Material des Banknachbarn, das Velo des Kollegen, das Material des Lehrers. Ehrlichkeit • • Wenn dir ein Missgeschick passiert ist, dann informiere Eltern oder Lehrpersonen und entschuldige dich. Dann ist das Problem nur noch halb so gross. Versuche nicht, es zu verheimlichen und warten, bis es Eltern oder Lehrer merken. Sei ehrlich, aber nicht verletzend Geld Arbeit in der Gruppe Lob und Tadel • Lob muss ehrlich gemeint sein, Kritik so anbringen, dass sie nicht verletzt. Trick sind dabei die sogenannten Ich-Botschaften Essen fassen • Hinten anstellen, nicht vordrängeln Zimmerordnung • Lehrerpult, -tisch etc. ist tabu. Briefe, Bewerbungsschreiben • Höflichkeitsform (Pronomen)