Arbeitsblatt: Pädagogikgrundsätze

Material-Details

Pädagogische Grundsätze
Administration / Methodik
Unterrichtsplanung
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

4802
1920
7
28.08.2007

Autor/in

Peter Steiner


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

„Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene: denn dann brauche ich es am dringendsten. (Mauerspruch – gesprayt) „Kinder suchen Grenzen nicht, um ihre Erwachsenen zur Verzweiflung zu bringen, sondern weil sie deren Grenzen brauchen, um sich zu orientieren! „Es ist das Recht der Kinder und Jugendlichen, sich gegen das Bestehende und eine gewisse Ordnung aufzulehnen, um die Festigkeit und Sinnhaltigkeit dieser Grenzen zu überprüfen. Schüler haben das Recht, uns aufzuregen und wir haben die Pflicht, uns aufregen zu lassen. ‚Motzen gehört zum Spiel. Wenn wir Angst vor Ablehnung haben, uns bei Schülern beliebt machen wollen oder die Generationengrenze nicht respektieren, werden wir schwach und erpressbar und verlieren den Respekt der Kinder. „Wenn wir Kindern und Jugendlichen die Verantwortung für ihr Verhalten zumuten, sagen wir ihnen indirekt:Wir nehmen dich ernst. Dies macht Kinder und Jugendliche stolz auf sich selbst, es mach sie selbstbewusst und gibt ihnen das befriedigende Gefühl der Selbstverantwortung. „Grenzen sind nur dann wirkungsvoll, wenn ihre Ueberschreitung Konsequenzen hat. Dabei sind zwei Dinge besonders wichtig. Bei jeder Uebertretung muss möglichst schnell und konsequent reagiert werden. Grundsätzlich gilt es, den Schüler mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen anzunehmen, nicht aber jedes Verhalten. Dieser Spagat zwischen persönlicher Wertschätzung und konsequentem Handeln bei Regelverstössen ist nicht einfach. „Verständnispädagogik ist wichtig, sie kann dazuführen, dass jungen Tätern und ihren Eltern wichtige Hilfestellungen gegeben werden. Im direkten Verhalten gegenüber Schülern ist jedoch eine konsequente Verantwortungspädagogik gefragt, die ihnen etwas zumutet, die sie die Konsequenzen ihres Verhaltens spüren lässt und persönliche Wiedergutmachung fordert. „Disziplin nenne ich das Tor zu Glück und Freiheit. In unserer Kultur ist es unerlässlich, dass Kinder lernen zu verzichten, zusammenzuarbeiten, Autorität anzuerkennen, mit Frustrationen umzugehen, mit Sieg und Niederlage fertig zu werden, kurzum: sich zu disziplinieren. Bernhard Bueb, Ex-Internatsleiter Schloss Salem Bodensee „Was Schüler vermissen, ist die persönliche Zuwendung Bernhard Bueb, Philosoph und Ex-Internatsleiter Schloss Salem Bodensee