Arbeitsblatt: Die Zeitformen

Material-Details

Zeitformen, eine Art Werkstatt
Deutsch
Grammatik
7. Schuljahr
23 Seiten

Statistik

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1464
98
28.02.2007

Autor/in

Peter Steiner


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Planarbeit Deutsch 1RC3: Grammatik Zeitformen Ziel: Aufgabenübersicht Name: Korrekte Anwendung der Vergangenheitsform Stark und schwach gebeugte Verbformen unterscheiden können Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt bestimmen und korrekt anwenden können Arbeite pflichtbewusst und seriös, stelle Fragen wo nötig und überprüfe, ob du es wirklich verstanden hast! Arbeite während den Lektionen in der Schule und zu Hause. Die Lehrperson gibt von Zeit zu Zeit wichtige Informationen! 1 AB Übersicht der Zeitformen 1 AB1 unregelmässige Verben 2 AB Übersicht starke und schwache Verben 2 AB2 unregelmässige Verben 3 AB Infinitiv – Präteritum verbinden 3 Präteritum anwenden (Die Kuh) 4 AB Infinitiv – Präteritum verbinden 5 AB Zeitformen unterscheiden (Der Tausendfüssler) 6 AB1 Präteritum – Plusquamperfekt 7 AB3 Präteritum – Plusquamperfekt 8 Text schreiben in der Vergangenheitsform DE Die Zeitformen Übersicht Präteritum (Imperfekt) 1 Präsens Plusquamperfekt Perfekt Futur Futur II Das Plusquamperfekt drückt aus, was vor einer anderen vergangenen Handlung geschehen ist. Das Präteritum ist die Erzählform; es drückt vergangenes Geschehen aus. Mit dem Perfekt drücken wir aus Handlungen, die vergangen sind, aber in die Gegenwart wirken; allgemein gültige Aussagen. Mit dem Präsens drücken wir aus war gerade geschieht; was zeitlos gültig allgemein gültig ist; Vergangenes, um es lebendig zu machen (historisches Präsens) Mit dem Futur drücken wir aus zukünftiges Geschehen; Vermutungen in der Gegenwart Mit dem Futur II drücken wir vor allem Vermutungen in der Vergangenheit aus. Beispiele: Plusquamperfekt Als er das Buch gelesen hatte, wusste er viel mehr als vorher. Präteritum (Imperfekt) Er kam, sah und siegte. Präteritum Hurra, es hat geschneit! Wie schnell hat man nicht den Stab über einen Menschen gebrochen! Perfekt Ich lerne gerade. Die Erde dreht sich. Die Ideen sind nicht verantwortlich dafür, was die Menschen aus ihnen machen. Präsens Er wird diesem verdammten Schnüffler kein Wort sagen. „Du wirst mir bestimmt helfen. Futur Er wird seinen Schlüssel verloren haben. Futur II DE Die Zeitformen 2 Starke und schwache Verben Verben, die den Stammvokal verändern, heissen starke Verben, das Partizip endet auf –en. beissen werfen blasen biss warf blies gebissen geworfen geblasen heben binden hob band gehoben gebunden Verben, die keine Veränderung des Stammvokals zeigen, heissen schwache Verben. Das Partizip endet mit –t. leben lebte gelebt sagen sagte gesagt Es gibt aber auch Verben, welche eine schwache und starke Konjugation zeigen. Durch diese grammatische Möglichkeit können Bedeutungsunterschiede ausgedrückt werden. bewegen: Was hat dich bewogen, nach Luzern umzuziehen? (stark) Die Trauergäste waren von der Ansprache tief bewegt. (schwach) schaffen: Beethoven schuf mehrere grossartige Sinfonien. (stark) Wir schafften die Arbeit in zwei Tagen. schleifen: Der Diamant wird geschliffen. Das Unglücksauto wurde von der Lokomotive fünfzig Meter weit mitgeschleift. Die Zeitformen Starke und schwache Verben Verben, die den Stammvokal verändern, heissen starke Verben, das Partizip endet auf –en. beissen werfen blasen biss warf blies gebissen geworfen geblasen heben binden hob band gehoben gebunden Verben, die keine Veränderung des Stammvokals zeigen, heissen schwache Verben. Das Partizip endet mit –t. leben lebte gelebt sagen sagte gesagt Es gibt aber auch Verben, welche eine schwache und starke Konjugation zeigen. Durch diese grammatische Möglichkeit können Bedeutungsunterschiede ausgedrückt werden. bewegen: Was hat dich bewogen, nach Luzern umzuziehen? (stark) Die Trauergäste waren von der Ansprache tief bewegt. (schwach) schaffen: Beethoven schuf mehrere grossartige Sinfonien. (stark) Wir schafften die Arbeit in zwei Tagen. schleifen: Der Diamant wird geschliffen. Das Unglücksauto wurde von der Lokomotive fünfzig Meter weit mitgeschleift. DE Die Zeitformen Verbinde die Verben (Infinitiv – Präteritum) 3 DE Die Zeitformen Verbinde die Verben (Infinitiv – Präteritum) 4 DE Die Zeitformen Grammatische Zeiten Der tragische Tausendfüssler Der alte Tausendfüssler sass vor seiner Höhle und wollte endlich einmal seine Füsse zählen. Sein ganzes Leben lang hatte er das schon vorgehabt, aber immer war ihm irgend etwas dazwischen gekommen. Jetzt hatte er endlich ein bisschen zeit und begann seine Füsse zu zählen. Aber das Tausendfüsslerleben ist hart. Als er beim 218ten Fuss war, musste er sich mit einem Sprung vor einer Haubenmeise in die Höhle retten. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen, denn wie jeder weiss, sind Haubenmeisen vegetarisch gesinnt. So musste der alte Tausendfüssler ärgerlich von Neuem mit Zählen beginnen und kam bis 432, da juckte es ihn am 810ten Fuss so fürchterlich, dass er sich mit dem folgenden Dutzend daran kratzte, was ihn so verwirrte, dass er drausfiel und wieder beginnen musste. Diesmal kam er bis 511, da brachte ihm seine Frau die Schuhmacherrechnung. Wütend schmiss er das Papier zu Boden, trat es mit den Füssen und ging dann wieder vor die Höhle, entschlossen, sich durch nichts mehr stören zu lassen. Als ihn die Haubenmeise frass (irrtümlich, das ist ja das Tragische), war er erst bei 203, und so hat er nie erfahren, wieviel Füsse er eigentlich hatte. Franz Hohler 5 Präteritum Franz Hohler erzählt die Geschichte im Präteritum. Übermale alle Präteritumformen blau und umrahme die anderen Zeitformen mit blau. Präsens Im Text findest du aber auch Präsensformen, nämlich auf Zeile Zeile Zeile Erkläre, warum Franz Hohler hier die Präsensformen verwendet hat. Perfekt Das Perfekt wird oft an Stelle des Präteritums verwendet, vor allem in der gesprochenen Sprache. Im Text kommt ein Perfekt vor, nämlich Plusquamperfekt Im Text findest du auch Verben im Plusquamperfekt. Schreibe sie heraus. Was genau drückt das Plusquamperfekt aus? DE Die Zeitformen 6 Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt 1 A) Schreibe die Sätze ab und ergänze sie richtig! Verwende das Plusquamperfekt. 1. Susi musste der Mutter einen neuen Milchkrug kaufen, weil . 2. Der Lehrer setzte Anna während der Prüfung allein in eine Bank. Das letzte mal 3. Drei Fünftklässler mussten den ganzen Pausenplatz fötzeln. Der Abwart. 4. Der Vater schickte Kurt nochmals ins Restaurant zurück, denn 5. Peter konnte nicht mehr mit der Eisenbahn heimfahren, weil 6. Der Platzwart jagte die drei Schlingel von der Tribüne weg. Sie . 7. Onkel Fritz musste seinen Wagen abschleppen lassen. Er . 8. Der Chef entliess den Buchhalter auf der Stelle. Der Mann 9. Der Soldat erhielt drei Tage Arrest. Er . Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt 2 B) Schreibe die Sätze ab und setze das Präteritum und das Plusquamperfektr richtig ein! 1. Das kleine Schwesterchen (giessen) seinen Kakao über die Zeichnung, die Hans eben (beenden). 2. Brigitte (verlieren) die neue Armbanduhr, die ihr der Pate auf Weihnachten (schenken). 3. Die Mutter (müssen) Fritzchen von Kopf bis Fuss frisch anziehen, denn der arme Kerl (fallen) in eine Pfütze. 4. Die Katze (auffressen) den feinen Schinken, den wir für unsere Gäste (kaufen). 5. Als die Sechstklässler endlich ein Tor (schiessen), (bereits abpfeifen) der Schiedsrichter das Spiel. 6. Zu spät (bemerken) Annemarie, dass sie (sich setzen) in einen Ameisenhaufen. 7. Herr Stoll (stossen) mit dem Auto, das er vor drei Tagen (kaufen), gegen einen Laternenpfahl. 8. Der Sechser im Lotto (nützen) dem Vater nichts, weil Peter den Zettel nicht am Kiosk (einzahlen) 9. Kurt (werden) es plötzlich sterbensübel, denn er (rauchen) im Geheimen eine Zigarette. 10. Als die Schulklasse endlich den Bahnhof (erreichen), (schon abfahren) der Zug. 11. Nachdem Grossmutter ihre Brille eine Viertelstunde (suchen), (merken) sie, dass sie sie auf der Nase (tragen). 12. Kaum (abstossen) Heinz und Hugo ihr Boot vom Landungssteg, da (einfallen) ihnen, dass sie die Ruder (vergessen). DE Die Zeitformen 7 Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt 3 C) Lies die nebeneinander stehenden Sätze und überlege, was zuerst geschehen ist. Verbinde die Sätze mit einem passenden Bindewort und verwende das Präteritum und das Plusquamperfekt. 1. Toni warf den Brief in den nächsten Briefkasten. Er klebte eine Marke auf den Umschlag. 2. Der Zollbeamte kontrollierte die Pässe. Er hob den Schlagbaum und liess die Reisenden die Grenze passieren. 3. Der Ballon gewann beträchtlich an Höhe. Der Ballonfahrer leerte zwei Sandsäcke aus. 4. Der Briefträger brachte Margot ein Paket. Sie zerschnitt die Schnur und begann auszupacken. 5. Die Leute strömten in Scharen herbei. Im Dorf wurde ein neuer Selbstbedienungsladen feierlich eröffnet. 6. Die Passagiere stiegen in den Bus. Der Chauffeur schloss die Wagentüren. Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt 4 D) Verbinde je 2 Sätze auf folgende Weise: Die Bergsteiger, die endlich die Hütte erreicht hatten, stellten ihre schweren Rucksäcke auf das Mauerbänklein. 1. Die Bergsteiger erreichten endlich die Hütte. Sie stellten ihre schweren Rucksäcke auf das Mauerbänklein. 2. Der Hüttenwart sah die Touristen aufsteigen. Er trat vor die Hütte und begrüsste die Ankommenden. 3. Einem beleibten Mann bereitete der Aufstieg Mühe. Er wischte sich mit dem Taschentuch den Schweiss von der Stirne. 4. Ein stämmiger Bursche holte eine Tanse voll frisches Wasser. Er trug die schwere Last in die Küche. 5. Ein Tourist zog die schweren Bergschuhe aus. Er suchte sich im Vorraum ein Paar Hüttenfinken aus. 6. Ein älterer Herr breitete eine Karte vor sich aus. Er liess sich von seinem Bergführer die Route erklären. 7. Ein Bursche bestieg erstmals einen Dreitausender. Er prahlte mit seiner Heldentat. 8. Der Hüttenwart kochte inzwischen eine kräftige Suppe. Er stellte den hungrigen Gästen die volle Schüssel auf den Tisch. 9. Zwei Studenten übten sich im Klettern. Sie flickten nach dem Essen ihre zerrissenen Hosen. 10. In verschiedene Gruppen jassten oder würfelten die Hüttengäste. Sie legten sich zeitig schlafen. Zeitformen Text schreiben in der Vergangenheitsform Auftrag: Schreibe ein Erlebnis aus deiner Kindheit. Verwende dafür die Vergangenheitsform, (Präteritum und Plusquamperfekt). Kontrolle: Korrektur durch die Lehrperson 8 Zeitformen unregelmässige Verben 1 Infinitiv (Grundform) Präteritum (Imperfekt) Partizip (Mittelwort) befehlen brechen blasen bitten dringen dürfen empfangen empfehlen empfinden erschrecken fallen finden fliehen fressen gebären gehen gelingen gelten genesen graben halten hängen hauen heben heissen helfen kommen laden Zeitformen unregelmässige Verben 2 Infinitiv (Grundform) Präteritum (Imperfekt) Partizip (Mittelwort) leiden lügen meiden messen nehmen preisen riechen schaffen scheiden schlingen schreien schwellen schwinden sein senden sinken stechen steigen sterben stossen tun verderben wachsen weichen werben werden wiegen ziehen DE Die Zeitformen Erzählform im Präteritum 3 In vielen Erzählungen, vor allem auch in Märchen finden wir die Vergangenheitsform, die sogenannte Erzählform. Die nachfolgende Erzählung bietet Gelegenheit, sich im Präteritum zu üben. Übermale im ersten Teil des Textes alle Vergangenheitsformen blau. Im zweiten Teil muss dann die richtige Form eingesetzt werden. Von der Braunen, der Kuh des Pfarrers Einst ging an einem Feste Unserer Lieben Frau ein Bauer mit seinem Weibe in die Kirche, um zu beten. Ehe die Messe begann, stieg der Pfarrer auf die Kanzel und predigte: „Wer aus Liebe zu Gott etwas hingibt, wird seinen Lohn erhalten, denn der liebe Gott wird alles doppelt zurückgeben. Der Bauer sagte nach der Kirche zu seiner Frau: „Wir können unsere Kuh nicht besser anbringen. Wir schenken sie aus Liebe zu Gott dem Pfarrer. Sie gibt ja ohnehin zuwenig Milch. Die Bäuerin war einverstanden. Dann gingen sie heim, ohne weiter über die Sache zu sprechen. Der Bauer ging in den Stall, nahm seine Kuh beim Strick und führte sie zum Pfarrer. „Lieber Herr Pfarrer, sagte er mit gefalteten Händen, „aus Liebe zu Gott gebe ich euch meine Bläss! Er gab dem Pfarrer den Strick in die Hand und versicherte ihm, dass die Kuh seine ganze Habe sei. „Du hast ein gutes Werk getan, (meinen) der Pfarrer. Der Bauer (verabschieden) sich, und der Pfarrer (befehlen), man solle die Bläss mit seiner Braunen zusammenbinden, um sie zu gewöhnen. Der Knecht .(führen) die Bläss in den Garten, wo die Pfarrerskuh (stehen). Er .(koppeln) beide zusammen und (kehren) wieder um. Die Kuh des Pfarrers .(beugen) den Kopf herab, um zu grasen, aber die Bläss .(zerren) fest am Strick und . (ziehen) die Braune aus dem Garten. Sie .(reissen) so lange, bis sie in ihren Stall .(kommen). Der Bauer .(schauen) zum Fenster hinaus und (erblicken) sie. „Ha!, (sagen) er und sein Herz (pochen) vor Freude, „Gott gibt wahrhaftig doppelt zurück. Nun (haben) er zwei Kühe für eine. Ja, so . (geschehen) es, und dabei (bleiben) es auch. DE Die Zeitformen 5 Lösung Präteritum Grammatische Zeiten Der tragische Tausendfüssler Franz Hohler erzählt die Geschichte im Präteritum. Übermale alle Präteritumformen blau und umrahme die anderen Zeitformen mit blau. Der alte Tausendfüssler sass vor seiner Höhle und wollte endlich einmal seine Füsse zählen. Sein ganzes Leben lang hatte er das schon vorgehabt, aber immer war ihm irgend etwas dazwischen gekommen. Jetzt hatte er endlich ein bisschen Zeit und begann seine Füsse zu zählen. Aber das Tausendfüsslerleben ist hart. Als er beim 218ten Fuss war, musste er sich mit einem Sprung vor einer Haubenmeise in die Höhle retten. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen, denn wie jeder weiss, sind Haubenmeisen vegeta- Präsens risch gesinnt. So musste der alte Tausendfüssler ärgerlich von Neuem mit Zählen beginnen und kam bis 432, da juckte es ihn am 810ten Fuss so fürchterlich, dass er sich mit dem folgenden Dutzend daran kratzte, was ihn so verwirrte, dass er draus fiel und wieder beginnen musste. Diesmal kam er bis 511, da brachte ihm seine Frau die Schuhmacherrechnung. Wütend schmiss er das Papier zu Boden, trat es mit den Füssen und ging dann wieder vor die Höhle, entschlossen, sich durch nichts mehr stören zu lassen. Als Perfekt ihn die Haubenmeise frass (irrtümlich, das ist ja das Tragische), war er erst bei 203, und so hat er nie erfahren, wieviel Füsse er eigentlich hatte. Im Text findest du aber auch Präsensformen, nämlich auf Zeile .10. Zeile .14 Zeile .30. Erkläre, warum Franz Hohler hier die Präsensformen verwendet hat. Tatsache, gültige Aussage. Das Perfekt wird oft an Stelle des Präteritums verwendet, vor allem in der gesprochenen Sprache. Im Text kommt ein Perfekt vor, nämlich hat erfahren. Plusquamperfekt Im Text findest du auch Verben im Plusquamperfekt. Schreibe sie heraus. hatte vorgehabt war gekommen Was genau drückt das Plusquamperfekt aus? vergangene Handlung, aber Franz Hohler .noch vor etwas anderem geschehen. Vorvergangenheit. Zeitformen unregelmässige Verben Lösungen Infinitiv (Grundform) Präteritum (Imperfekt) Partizip (Mittelwort) befehlen befahl befohlen brechen brach gebrochen blasen blies geblasen bitten bat gebeten dringen drang gedrungen dürfen durfte gedurft empfangen empfing empfangen empfehlen empfahl empfohlen empfinden empfand empfunden erschrecken erschrak erschrocken fallen fiel gefallen finden fand gefunden fliehen floh geflohen fressen frass gefressen gebären gebar geboren gehen ging gegangen gelingen gelang gelungen gelten galt gegolten genesen genas genesen graben grub gegraben halten hielt gehalten hängen hing gehangen hauen hieb gehauen heben hob gehoben heissen hiess geheissen helfen half geholfen kommen kam gekommen laden lud geladen 1 Zeitformen unregelmässige Verben Lösungen Infinitiv (Grundform) Präteritum (Imperfekt) Partizip (Mittelwort) leiden litt gelitten lügen log gelogen meiden mied gemieden messen mass gemessen nehmen nahm genommen preisen pries gepriesen riechen roch gerochen schaffen schuf (schaffte) geschaffen scheiden schied geschieden schlingen schlang geschlungen schreien schrie geschrien schwellen schwoll geschwollen schwinden schwand geschwunden sein war gewesen senden sandte (sendete) gesandt (gesendet) sinken sank gesunken stechen stach gestochen steigen stieg gestiegen sterben starb gestorben stossen stiess gestossen tun tat getan verderben verdarb verdorben wachsen wuchs gewachsen weichen wich gewichen werben warb geworben werden war geworden wiegen wog gewogen ziehen zog gezogen zwingen zwang gezwungen 2 Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt A) Lösungen Schreibe die Sätze ab und ergänze sie richtig! Verwende das Plusquamperfekt. 1. Susi musste der Mutter einen neuen Milchkrug kaufen, weil . 2. Der Lehrer setzte Anna während der Prüfung allein in eine Bank. Das letzte mal 3. Drei Fünftklässler mussten den ganzen Pausenplatz fötzeln. Der Abwart. 4. Der Vater schickte Kurt nochmals ins Restaurant zurück, denn 5. Peter konnte nicht mehr mit der Eisenbahn heimfahren, weil 6. Der Platzwart jagte die drei Schlingel von der Tribüne weg. Sie . 7. Onkel Fritz musste seinen Wagen abschleppen lassen. Er . 8. Der Chef entliess den Buchhalter auf der Stelle. Der Mann 9. Der Soldat erhielt drei Tage Arrest. Er . Mögliche Lösungen: 1. weil sie ihn zerschlagen hatte. 2. hatte sie nämlich beim Nachbarn abgeschaut. 3. hatte zugesehen, wie sie den Abfall auf den Boden geworfen hatten. 4. er hatte den Schirm vergessen. 5. er sein Billet verloren hatte. 6. hatten alle Sitze verschmiert. 7. hatte vergessen, das Licht auszuschalten. 8. hatte Gelder veruntreut. 9. war beim Kiffen erwischt worden. 1 Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt Lösungen 2 B) Schreibe die Sätze ab und setze das Präteritum und das Plusquamperfektr richtig ein! 1. Das kleine Schwesterchen (giessen) seinen Kakao über die Zeichnung, die Hans eben (beenden). 2. Brigitte (verlieren) die neue Armbanduhr, die ihr der Pate auf Weihnachten (schenken). 3. Die Mutter (müssen) Fritzchen von Kopf bis Fuss frisch anziehen, denn der arme Kerl (fallen) in eine Pfütze. 4. Die Katze (auffressen) den feinen Schinken, den wir für unsere Gäste (kaufen). 5. Als die Sechstklässler endlich ein Tor (schiessen), (bereits abpfeifen) der Schiedsrichter das Spiel. 6. Zu spät (bemerken) Annemarie, dass sie (sich setzen) in einen Ameisenhaufen. 7. Herr Stoll (stossen) mit dem Auto, das er vor drei Tagen (kaufen), gegen einen Laternenpfahl. 8. Der Sechser im Lotto (nützen) dem Vater nichts, weil Peter den Zettel nicht am Kiosk (einzahlen) 9. Kurt (werden) es plötzlich sterbensübel, denn er (rauchen) im Geheimen eine Zigarette. 10. Als die Schulklasse endlich den Bahnhof (erreichen), (schon abfahren) der Zug. 11. Nachdem Grossmutter ihre Brille eine Viertelstunde (suchen), (merken) sie, dass sie sie auf der Nase (tragen). 12. Kaum (abstossen) Heinz und Hugo ihr Boot vom Landungssteg, da (einfallen) ihnen, dass sie die Ruder (vergessen). Lösungen: 1. Das kleine Schwesterchen goss seinen Kakao über die Zeichnung, die Hans soeben beendet hatte. 2. Brigitte verlor die neue Armbanduhr, die ihr der Pate auf Weihnachten geschenkt hatte. 3. Die Mutter musste Fritzchen von Kopf bis Fuss frisch anziehen, denn der arme Kerl war in eine Pfütze gefallen. 4. Die Katze frass den feinen Schinken, den wir für unsere Gäste gekauft hatten. 5. Als die Sechstklässler endlich ein Tor schossen, hatte der Schiedsrichter das Spiel bereits abgepfiffen. 6. Zu spät bemerkte Annemarie, dass sie sich in einen Ameisenhaufen gesetzt hatte. 7. Herr Stoll stiess mit dem Auto, das er vor drei Tagen gekauft hatte, gegen einen Laternenpfahl. 8. Der Sechser im Lotto nützte dem Vater nichts, weil Peter den Zettel nicht am Kiosk einbezahlt hatte. 9. Kurt wurde es plötzlich sterbensübel, denn er hatte im Geheimen eine Zigarette geraucht. 10. Als die Schulklasse endlich den Bahnhof erreichte, war der Zug schon abgefahren. 11. Nachdem Grossmutter ihre Brille eine Viertelstunde gesucht hatte, merkte sie, dass sie sie auf der Nase trug. 12. Kaum hatten Heinz und Hugo ihr Boot vom Landungssteg abgestossen, da fiel ihnen ein, dass sie die Ruder vergessen hatten. Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt Lösungen 3 C) Lies die nebeneinander stehenden Sätze und überlege, was zuerst geschehen ist. Verbinde die Sätze mit einem passenden Bindewort und verwende das Präteritum und das Plusquamperfekt. 1. Toni warf den Brief in den nächsten Briefkasten. Er klebte eine Marke auf den Umschlag. 2. Der Zollbeamte kontrollierte die Pässe. Er hob den Schlagbaum und liess die Reisenden die Grenze passieren. 3. Der Ballon gewann beträchtlich an Höhe. Der Ballonfahrer leerte zwei Sandsäcke aus. 4. Der Briefträger brachte Margot ein Paket. Sie zerschnitt die Schnur und begann auszupacken. 5. Die Leute strömten in Scharen herbei. Im Dorf wurde ein neuer Selbstbedienungsladen feierlich eröffnet. 6. Die Passagiere stiegen in den Bus. Der Chauffeur schloss die Wagentüren. Lösungen: 1. Toni warf den Brief in den nächsten Briefkasten, nachdem er eine Marke auf den Umschlag geklebt hatte. 2. Als der Zollbeamte die Pässe kontrolliert hatte, hob er den Schlagbaum und liess die Reisenden die Grenze passieren. 3. Der Ballon gewann beträchtlich an Höhe, nachdem der Ballonfahren zwei Sandsäcke ausgeleert hatte. 4. Nachdem der Briefträger Margot ein Paket gebracht hatte, zerschnitt sie die Schnur und begann es auszupacken. 5. Die Leute strömten in Scharen herbei, weil im Dorf ein neuer Selbstbedienungsladen feierlich eröffnet worden war. 6. Als die Passagiere in den Bus gestiegen waren, schloss der Chauffeur die Wagentüren. Zeitformen Präteritum und Plusquamperfekt Lösungen 4 D) Verbinde je 2 Sätze auf folgende Weise: 1. Die Bergsteiger erreichten endlich die Hütte. Sie stellten ihre schweren Rucksäcke auf das Mauerbänklein. 2. Der Hüttenwart sah die Touristen aufsteigen. Er trat vor die Hütte und begrüsste die Ankommenden. 3. Einem beleibten Mann bereitete der Aufstieg Mühe. Er wischte sich mit dem Taschentuch den Schweiss von der Stirne. 4. Ein stämmiger Bursche holte eine Tanse voll frisches Wasser. Er trug die schwere Last in die Küche. 5. Ein Tourist zog die schweren Bergschuhe aus. Er suchte sich im Vorraum ein Paar Hüttenfinken aus. 6. Ein älterer Herr breitete eine Karte vor sich aus. Er liess sich von seinem Bergführer die Route erklären. 7. Ein Bursche bestieg erstmals einen Dreitausender. Er prahlte mit seiner Heldentat. 8. Der Hüttenwart kochte inzwischen eine kräftige Suppe. Er stellte den hungrigen Gästen die volle Schüssel auf den Tisch. 9. Zwei Studenten übten sich im Klettern. Sie flickten nach dem Essen ihre zerrissenen Hosen. 10. In verschiedene Gruppen jassten oder würfelten die Hüttengäste. Sie legten sich zeitig schlafen. Lösungen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Die Bergsteiger, die endlich die Hütte erreicht hatten, stellten ihre schweren Rucksäcke auf das Mauerbänklein. Der Hüttenwart, der die Touristen hatte aufsteigen gesehen, trat vor die Hütte und begrüsste die Ankommenden. Ein beleibter Mann, dem der Aufstieg Mühe bereitet hatte, wischte sich mit dem Taschentuch den Schweiss von der Stirne. Ein stämmiger Bursche, der eine Tanse voll frisches Wasser geholt hatte, trug die schwere Last in die Küche. Ein Tourist, der die schweren Bergschuhe ausgezogen hatte, suchte sich im Vorraum ein Paar Hüttenfinken. Ein ältere Herr, der vor sich eine Karte ausgebreitet hatte, liess sich von seinem Bergführer die Route erklären. Ein Bursche, der erst,als einen Dreitausender bestiegen hatte, prahlte mit seiner Heldentat. Der Hüttenwart, der inzwischen eine kräftige Suppe gekocht hatte, stellte den hungrigen Gästen die volle Schüssel auf den Tisch. Zwei Studenten, die sich im Klettern geübt hatten, fliuckten nach dem Essen ihre zerrissenen Hosen. Die Hüttengäste, die in verschiedenen Gruppen gejasst oder gewürfelt hatten, legten sich zeitig schlafen. Lernkontrolle Grammatik: Zeitformen Name: 1. Was sind schwache Verben? Erkläre den Begriff und nenne drei Beispiele. 2. Was sind starke Verben? Erkläre den Begriff und nenne drei Beispiele. 3. Unregelmässige Verben. Vervollständige die Liste. Infinitiv Präteritum Partizip II Infinitiv Präteritum Partizip II beginnen . . empfangen . . gelingen . . gelten . . graben . . können . . messen . . raten . . schlingen . . schneiden . . stechen . . waschen . . 4. Präteritum und Plusquamperfekt: Verbinde die folgenden Sätze und setze die Verben in die richtigen Zeitformen. 1. Er legte den Hut auf die Garderobe. – Er knöpfte den Mantel langsam auf. . 2. Der Kaffee floss auf den Boden. – Die Tasse rutschte ihm aus der Hand. . 3. Die Mutter zündete eine Kerze an. – Der Strom fiel aus. . 4. Meine Schwester suchte in der ganzen Wohnung. – Sie verlor ihren Ohrring. . Seite 2 Name: 5. Setze die nachfolgende Geschichte in die Vergangenheit. Verwende dazu die passenden Verben. haben, wecken, bekommen, stellen, schlafen, sein, fallen, schalten Nach strenger Tagesarbeit Herr Dollinger tief und traumlos in seinem Bett. Mitten in der Nacht er einen heftigen Schlag auf den Kopf. Benommen . er die Nachttischlampe ein und . ärgerlich fest: Die Spruchtafel „Ruhe sanft von der Wand . und . ihn sehr unsanft Nach Lembke 6. Übermale alle Verben im Präteritum blau, unterstreiche alle anderen Verben mit blau. Pyramiden Jedes Jahr trat der Nil über die Ufer und machte so den ansonsten trockenen Boden der Wüste Ägyptens fruchtbar. Im Text kommen Verben im Präsens vor. Schreibe sie heraus und erkläre, warum diese Zeitform gewählt wurde. Die Ägypter glaubten an die Erde als Urhügel, der aus dem urzeitlichen Meer aufgetaucht war. Dieser Hügel war für sie der Beginn oder Ursprung des Le- bens überhaupt. Darum bildeten sie ihn mit Pyramiden nach. Jede Pyramide ist ein Königsgrab. Es wurde für einen Pharao (König) errichtet, um ihm den Übergang ins Totenreich zu erleichtern. Ein interessantes Rätsel ist es, warum die Ägypter die Pyramidenform wählten. Es gibt eine Theorie, die besagt, dass die Form eine Ver- Hat es im Text ein Verb im Plusquamperfekt? Wenn nein, warum kommt diese Zeitform nicht vor? Wenn ja, warum wurde diese Zeitform verwendet. längerung der Sonnenstrahlen darstel- len sollte.