Arbeitsblatt: Napoleon

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Biografie : Napoleon
Geschichte
Altertum
8. Schuljahr
1 Seiten

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01.03.2007

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Napoleon (1769-1821) Napoleone Buonaparte wurde am 15. August 1769 als Sohn eines Anwalts im korsischen Ajaccio geboren. Nach dem Abschluss der Schule trat er der Armee bei und wurde Offizier. Erste Popularität erreichte Napoleon, als er 1793 einen gegen die Revolution gerichteten Aufstand in Toulon niederschlagen konnte. Die französische Regierung wurde auf ihn aufmerksam und ernannte ihn zum Brigadegeneral. Im Jahr 1796 erhielt er das Oberkommando der französischen Truppen in Italien, die er im Krieg gegen Österreich zu einem spektakulären Sieg führte. In Campoformio schloss er 1797 eigenständig Frieden mit Österreich, um gemeinsam gegen England Krieg zu führen. 1799 unterlagen jedoch seine Truppen in der Seeschlacht von Abukir in Ägypten der englischem Flotte. Am 9. November 1799 erfolgte Napoleons Staatsstreich gegen das regierende Direktorium (Brumaire). Als neue Regierung Frankreichs setzte er nun ein dreiköpfiges, diktatorisches Kollegium von Konsuln ein. 1801 ließ er sich selbst zum Ersten Konsul auf Lebenszeit erheben. Sein Regierungssystem war die Militärdiktatur. Innenpolitisch bemühte sich Napoleon um die Stabilisierung und Konsolidierung Frankreichs in der nachrevolutionären Ära. Weiter setzte er mit dem Code Civil auf die Reformierung des Schul- und Rechtswesens. Außenpolitisch schloss er offiziell 1801 in Lunéville mit Österreich und 1802 in Amiens mit England Frieden. Aus seiner Politik ging auch die Einführung des erblichen Kaisertums in Frankreich hervor. Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte in der Pariser Kathedrale Notre-Dame selbst zum imperialistischen Kaiser des Imperium Romanum und Kaiser der Franzosen. Im Jahr 1805 besiegte Napoleon die österreichischen und russischen Truppen in Austerlitz und 1806 die preussischen Truppen in Jena und Auerstedt. Nach weiteren Siegen gegen Österreich und einem Übereinkommen mit dem russischen Zaren Alexander I. von 1807 regierte Napoleon ganz Westeuropa. Die neue Grösse des Reiches zog jedoch auch dessen Unbeherrschbarkeit nach sich. 1808 trat Spanien dem Befreiungskrieg bei, der bereits in mehreren von Napoleon besetzten Staaten zu gären begann. Nach seiner Scheidung von Josephine de Beauharnais, die er am 2. 03. 1796 geheiratet hatte, ehelichte er am 2. 04. 1810 die österreichische Kaisertochter Marie-Louise, mit der er einen Sohn, den späteren Herzog von Reichsstadt, hatte. Nach den sich ausweitenden inneren Unruhen und der Niederlage Napoleons 1812 im Krieg gegen Russland regte sich auch der Freiheitswunsch in Preussen und Österreich. Infolge einer weiteren Niederlage in der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813 musste Napoleon 1814 als Kaiser abdanken. Schutz fand er im Exil auf Elba. Aufgrund einer Uneinigkeit der Siegermächte konnte er für 100 Tage nochmals an die Herrschaft zurückkehren, doch mit der Schlacht bei Waterloo gegen die englisch-preussische Allianz verlor Napoleon am 18. Juni 1815 auch endgültig jede Macht. Napoleone Buonaparte wurde auf die Atlantikinsel Sankt Helena verbannt, wo er am 5. Mai 1821 verstarb. Von hier wurde 1840 sein Leichnam in den Pariser Dome des Invalides überführt.