Arbeitsblatt: Inhalt "Andorra" kurz

Material-Details

Jedes Bild kurz zusammengefasst in leicht verständlicher Sprache.
Deutsch
Leseförderung / Literatur
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

4956
592
4
03.03.2007

Autor/in

Joerg Jermann
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

1. Bild (Straße, Pinte) Barblin weißelt ihr Haus, dabei wird sie von Peider begafft. Im zweiten Teil des Bildes verhandelt der Lehrer mit dem Tischler um eine Lehrstelle für seinen Pflegesohn Andri. Der Tischler verlangt fünfzig Pfund. Ein Pfahl, den der Tischler offenbar nicht sieht, versetzt den Lehrer in höchste Aufregung. 2. Bild (Vor Barblins Kammer) Andri spricht mit seiner Verlobten Barblin über das, was andere von ihm sagen. Er will wissen, ob er wirklich kein Gefühl habe. Er vergleicht sich mit den anderen und weiß keine Antwort darauf, warum er anders ist als alle. Barblin will ihn beruhigen. 3. Bild (Tischlerwerkstatt) Andri bespricht mit dem Tischlergesellen die Möglichkeit, in dessen Fußballmannschaft mitzuspielen. Als der Meister kommt und irgend einen Stuhl überprüft, der sofort aus dem Leim geht, meint er nur, daß man von Andri ja nichts anderes erwarten könne, wenn einer nicht im Blut habe. 4. Bild (Stube beim Lehrer) Der Doktor untersucht Andri. Er habe erfahren müssen, daß wo man hinkomme, der Jud schon in allen Ländern der Welt auf allen Lehrstühlen hocke. Andri eröffnet seinem Pflegevater, daß er Barblin heiraten möchte. Can reagiert entsetzt 5. Bild (Pinte) Can trinkt Schnaps. Er deutet an, daß er gelogen habe und Andri seine Schwester heiraten möchte. 6. Bild (Vor Barblins Kammer) Der Soldat schleicht über den schlafenden Andri hinweg in Barblins Kammer. Der betrunkene Can tritt auf. Er will die Wahrheit sagen. Nachdem der Lehrer gegangen ist, tritt der Soldat mit nacktem Oberkörper aus Barblins Kammer und jagt ihn davon. 7. Bild (Sakristei) Der Pater führt ein Gespräch mit Andri. Andri wiederholt dem Pater gegenüber alles, was ihm von den Andorranern entgegengehalten wird, er sei vorlaut, denke alleweil ans Geld, niemand möge ihn, er sei ehrgeizig, seinesgleichen habe kein Gemüt, er sei feig. 8. Bild (Platz vor Andorra) Eine Senora von drüben mietet ein Zimmer beim Wirt. In der Szene wird offenbar, was bekannt ist: Andri ist der leibliche Sohn Cans und der Senora. 9. Bild (Stube beim Lehrer) Die Senora verabschiedet sich von Andri und deutet an, daß sich sein Leben ändern werde. Andri fühlt sich von ihr angezogen. Als der Pater die Wahrheit schließlich ausspricht, will Andri nichts davon wissen. Der Lehrer kommt zurück und meldet, man habe die Senora mit einem Stein getötet, und es heiße, Andri habe den Stein geworfen. 10. Bild (Platz von Andorra) Andri ist allein. Eine Stimme flüstert ihm etwas zu. Der Lehrer tritt auf mit einem Gewehr. Er versucht Andri zum Weggehen zu bewegen, die Schwarzen seien da. Danach patrouillieren Soldaten in schwarzen Uniformen mit Maschinenpistolen. 11. Bild (Vor Barblins Kammer) Barblin ist verzweifelt, während Andri scheinbar gefühllos sich danach erkundigt, wie oft sie mit dem Soldaten geschlafen habe. Er fordert sie schließlich auf, ihn zu küssen. Barblin beschwört ihn vergeblich, sich zu verstecken. Ein Soldat führt Andri schließlich zur Judenschau. 12. Bild (Platz von Andorra) Der Lehrer versucht, den Andorranern ins Gewissen zu reden. Andri sei sein Sohn. Barblin wird von den Soldaten weggeschleppt. Judenschauer. Andri wird abgeführt, man reißt ihm den Finger ab, weil er den Ring der Senora nicht hergeben will, und tötet ihn. Barblin, jetzt geschoren, weißelt das Haus ihres Vaters, wie am Anfang.