Arbeitsblatt: Neandertaler

Material-Details

Vergleich mit dem heutigen Menschen. Lesetext Jäger und Sammler mit Fragen.
Geschichte
Urzeit
4. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

4978
1474
21
03.03.2007

Autor/in

Marlies Steffen
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ich vergleiche mich mit dem Neandertaler Der Neandertaler, der etwa vor 40 000 Jahren gelebt hatte, war ein Urmensch. Der Schädel sah jedoch nicht so aus, wie der eines heutigen Menschen. Er war flacher und hatte kräftige Augenwülste. Die 16 Knochen des Skeletts wurden vor 150 Jahren in Neandertal in Deutschland gefunden. So kam der Neandertaler zu seinem Namen. Aussehen: So sehe ich aus: Zeichne einen Neandertaler: Alter: Es ist möglich, dass ich etwa Jahre alt werde. Kaum ein Neandertaler wurde älter als Jahre. Beruf: Ich möchte später einmal werden. Die Neandertaler waren und Behausung: Ich wohne in einem . Sprache: Ich spreche. Die Neandertaler wohnten nie am selben Ort. Sie waren. Wenn sie nichts mehr zu essen fanden, zogen sie weiter. Sie lebten in und . Die Neandertaler konnten nicht sprechen. Sie verständigten sich durch Jäger und Sammler Lesetext Vor der Jagdhöhle brennt ein mächtiges Feuer. Kru, der Jäger, tanzt im Fell eines Höhlenbären um die züngelnden Flammen. Rul, Gar, Kreno und Kra tanzen mit ihm. Sie stossen mit ihren Lanzen aus Haselstecken auf die verkleidete Gestalt ein. Kru tanzt immer langsamer. Die Frauen und die Alten begleiten den Tanz mit einem eintönigen Gesang. Die Kinder schauen gespannt zu. Kru spielt jetzt den tödlich verletzten Bären. Er sinkt zu Boden und bleibt liegen. Die Männer stossen ein Siegesgebrüll aus. Sie haben die Jagdgöttin gütlich gestimmt. Die Jagd am nächsten Morgen wird gelingen. Früh am Morgen brechen sie auf. Die Männer gehen auf die Jagd. Die älteren Knaben begleiten sie. Die Frauen, die Mädchen und die Alten machen sich auf die Suche nach Beeren, Pilzen, Nüssen und essbaren Wurzeln. Jeden Tag sammeln sie so ihre Nahrung. Sie müssen vorsorgen, denn nicht immer glückt die Jagd der Männer. Im Lager trocknen sie die gesammelten Nahrungsmittel und legen einen Vorrat an. Die Männer haben Glück: Heute wird es für die Sippe ein Festmahl geben. Sie sind auf eine Steinbockherde gestossen. Kru sagt: „Rul, Gar und ich steigen in die Felsen. Keno Kra und die Knaben warten unten in der Schlucht. Wir treiben die Steinböcke über die Felswand. Die Jägergruppe trennt sich. Keno. Kra und die Knaben verstecken sich in der Schlucht. Lange ist nichts zu hören. Doch plötzlich taucht am oberen Felsrand die Steinbockherde auf. Sie flieht vor den anderen Jägern. In ihrer Angst verlieren einige Böcke den Halt. Sie stürzen ab. In der Schlucht erschlagen die wartenden Jäger die verletzten Tiere. „Wir wollen hier auswaiden, sagt Kru. Die Männer machen sich mit ihren Steingeräten an die Arbeit. Sie trennen das Fell vom Körper und lösen das Fleisch von den Knochen. Als sie mit der Arbeit fertig sind, verpacken sie Knochen und Fleisch in die Felle und kehren zur Jagdhöhle zurück. Die Jagd ist gelungen. Fragen zum Text: 1.Wie stimmten die Jäger ihre Jagdgöttin gütig? 2.Suchen die Knaben auch Nahrung? 3.Die Frauen, die Kinder und die Alten suchen Nahrung. Welche? 4. Was tun sie mit der Nahrung? 5.Zeichne zwei Tiere aus der Steinzeit auf die Rückseite und beschrifte sie!