Arbeitsblatt: Nacherzählung

Material-Details

Der Text "Die kluge Krähe" wird zwei Mal vorgelesen. Anschliessend schreiben die Schülerinnen und Schüler die Geschichte möglichst genau auf.
Deutsch
Texte schreiben
4. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

50422
1705
22
06.12.2009

Autor/in

wg (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Nacherzählung – Beurteilungsblatt Name: Die kluge Krähe Inhaltspunkte: 1. Sommer 2. Bäche 3. Quellen 4. durstig 5. Wasser suchen 6. Abend 7. müde/erschöpft 8. Türschwelle eines Hauses 9. den Kopf hineinstecken 10. Wasser nicht erreichen 11. Grundangabe: zu wenig Wasser, zu eng 12. enttäuscht 13. Versuch – umwerfen 14. gelingt nicht 15. Grundangabe: zu schwer, zu gross 16. kleine Steine 17. aufpicken 18. hineinwerfen 19. Wasser steigt 20. Durst stillen, Happy-End Satzbau (Dazu gehören auch grosse Satzanfänge und Punkte am Schluss): klar formulierte Satzeinheiten einige Fehler beim Sätze bilden viele Fehler beim Sätze bilden Verben Zeitform (Vergangenheit schon vorbei) alles richtig einige Fehler viele Fehler Satzanfänge: abwechslungsreich wiederholen sich manchmal oft gleichlautend Wortwahl (v.a. Adjektive und Verben): sehr gut treffend nicht immer speziell treffend zu allgemein gehalten, kleiner Wortschatz Rechtschreibung: wenig Fehler einige Fehler viele Fehler Nacherzählung Beurteilung Checkliste für die Schülerinnen und Schüler Die kluge Krähe Worauf muss ich achten? 1. den Inhalt möglichst vollständig und genau nacherzählen, also nichts dazu erfinden, sondern genau die gehörte Geschichte aufschreiben 2. richtige, vollständige Sätze machen, mit grossen Satzanfängen und Punkten am Schluss 3. in der richtigen grammatischen Zeit erzählen: Vergangenheit! 4. abwechslungsreiche Satzanfänge 5. die treffenden Wörter verwenden 6. die Rechtschreibung überprüfen Die kluge Krähe Einmal, es war im heissesten Monat des Sommers, vertrockneten viele Bäche und auch viele Quellen versiegten. Eine durstige Krähe irrte einen ganzen Tag lang umher auf der Suche nach Wasser. Abends, als sie so erschöpft war, dass sie kaum mehr fliegen konnte, entdeckte sie endlich einen Krug mit Wasser auf der Türschwelle eines Hauses. Sie stürzte hinab, steckte ihren Kopf in den Krug und wollte trinken. Aber der Krug war nur halb voll und die Krähe mochte ihren Hals noch so lange recken, sie erreichte das verlockende Nass nicht mit ihrem Schnabel. Enttäuscht flatterte sie auf, hüpfte flügelschlagend um den Krug und versuchte ihn umzuwerfen. Doch es war ein grosser, schwerer Tonkrug, den sie nicht kippen konnte. Als die Krähe niedergeschlagen neben dem Krug hocken blieb, erblickte sie neben der Schwelle des Hauses einen Haufen kleiner Steine. Die Krähe pickte einen Stein nach dem anderen auf und warf ihn in den Krug hinein, bis das Wasser den Rand erreichte und sie ihren Durst stillen konnte. Ausdauer und Verstand führen immer zum Ziel.