Arbeitsblatt: Elsbeerbaum

Material-Details

Kurzportrait
Biologie
Pflanzen / Botanik
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

51193
505
1
23.12.2009

Autor/in

René Basler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Elsbeerbaum Elsbeerbaum Sorbus torminalis Sorbus torminalis Form: sommergrüner, bis 20m hoher Baum mit kegelförmiger Krone. Blatt: wechselständig, auf beiden Seiten 3-4 Lappen, gesägter Blattrand. 8-12cm lang und ebenso breit, im Umriss dreieckig. Blüte: zwittrig, reinweiss in Schirmrispen. Einzelblüte: 5-zählig, 10-15mm im Durchmesser. Blütezeit: Mai/Juni. Frucht: eiförmig, rötlichgelb, im reifen Zustand: braun mit hellen Punkten. Samenreife: Oktober. Der Baum kann 100 Jahre alt werden. Zuerst treibt er eine Pfahlwurzel aus; später bildet er eine Herzwurzel mit starken Seitenwurzeln. Zum ersten Mal blüht er mit 20-30 Jahren. Zu Anfang ist das Blatt beidseitig behaart und hat einen 3-5cm langen Stiel, während die Blüten filzig behaart sind. Ist die viersamige Frucht reif, wird sie teigig-mehlig. Sie ist geniessbar, wenn sie überreif ist. Weil die Elsbeere langsam wächst, wird ihr Holz schwer, hart und elastisch. Deshalb lässt es sich gut polieren. Flöten, Massstäbe, Möbel und wissenschaftliche Instrumente lassen sich daraus herstellen.Das Adjektiv torminalis im Namen weist auf die Verwendung als Heilmittel gegen Ruhr hin, lateinisch tormina. Die Römer verwendeten die reifen, teigigen Früchte wegen ihres hohen Anteils an Gerbstoffen gegen Ruhr und Durchfall. Sie linderten auch Husten. Wie die Früchte des Speierlings verwendete man auch Elsbeeren, um den Geschmack von Apfelwein zu verbessern. Die Elsbeere liebt Kalkböden und sonnige Hänge; sie ist unterhalb von 900m anzutreffen.