Arbeitsblatt: Feldulme

Material-Details

Kurzportrait
Biologie
Pflanzen / Botanik
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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330
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24.12.2009

Autor/in

René Basler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Feldulme Ulmus minor Feldulme Ulmus minor Form: sommergrüner, freistehender, reichverzweigter Baum, bis 40m hoch. Blatt: wechselständig, Blattrand: doppelt gesägt, beim Stielansatz asymmetrisch, 5-10cm lang. Blüte: zwittrig, Fruchtknoten: mit 2 filzig behaarten Narben, Staubbeutel: rötlich-braun. Blüte: bis 1,2cm lang. Blütezeit: März/April. Frucht: braunes Nüsschen, ringsum breit geflügelt, bis 2cm lang und 1,5cm breit. Samenreife: Mai/Juni. Der Baum, der mit 30 Jahren zum ersten Mal blüht, kann 400 Jahre alt werden. Steht er frei, neigt er zur Zwieselbildung, d.h. der Stamm bildet oft – weit unten – zwei gleichwertige Stamm-Arme aus. Die zweizeiligen Blätter, rechts und links vom Ast angeordnet, haben an ihrer Unterseite braune Achselbärtchen. Lange vor den Blättern erscheinen die Blüten, 15-30 pro Stand. Ihre Hülle ist unscheinbar. Bei der Frucht findet sich – nahe bei der oberen Einkerbung – das braune, ca. 3mm grosse Nüsschen. Feldulmen-Holz verfügt über einen dauerhaften, harten und mässig schwindenden Kern. Daraus lassen sich Sitzmöbel, Sportgeräte und Parkettbeläge herstellen. In früheren Zeiten entstanden aus Feldulmenholz Speichen, Räder und Wagengestelle. Pulverisierte Rinde wurde bei Koliken Schafen, Ziegen und Pferden verabreicht. Feldulmen sind – unterhalb von 1000m – vorwiegend in Auenwäldern auf mineralkräftigen Böden anzutreffen.