Arbeitsblatt: Meyer: Die Richterin

Material-Details

Worterklärungen und allgemeine Fragen zu C.F. Meyers Die Richterin.
Deutsch
Leseförderung / Literatur
12. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

51396
389
2
29.12.2009

Autor/in

Fides-Maria Kistler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Richterin von Conrad Ferdinand Meyer, Novelle von 1885 Wort- und Bedeutungserklärungen • Das Kloster Ara Cöli (Santa Maria in Aracoeli) wurde unter Kaiser Augustus um Christi Geburt in Rom erbaut. Demnach sagte die Tempelpriesterin Sibylle die Ankunft von Jesus Christus voraus, worauf der Kaiser diese Kirche errichten liess. • Die Novelle spielt am Ende des Frühmittelalters um 800 n.Chr., zur Zeit der Krönung Karls des Grossen zum römischen Kaiser durch Papst Leo III. • S. 3: solenn: lateinisch für gleichbedeutend • S.5: Concepit in iniquitatibus me mater mea: lateinisch, sinngemäss: meine Mutter hatte eine aussergewöhnliche Empfängnis (gemeint ist die von der Kirche verkündete jungfräuliche Empfängnis des Jesuskindes durch Maria). • S. 7: Tarpeja: Tochter eines römischen Kommandanten, welche den Sabinern und römischen Feinden das Tor öffnete, wodurch diese Rom besiegten. • S. 8: ad palmam novellam: Auf die neue/junge Palme. Achten Sie auf das Wortspiel: Die Palme als Baum, gleichzeitig aber auch ein Mädchenname (S. 9) • S. 10: Cherub: geflügeltes Fabelwesen, Tier mit Menschenkopf • S. 10: dies irae, dies illa, dies magna et amara valde: lateinisch für Tag des Zorns, jener grosse und sehr bittere Tag. • S. 21: Laue: Grassumpf, Wiesenland • S. 28: Byzanz: Konstantinopel, heutiges Istanbul • S. 36: antidoton, griechisch: Gegengift Fragen/Lesehilfen: Wir werden sehr unmittelbar in das Geschehen eingeführt, indem uns bestimmte Figuren ohne Hintergrundwissen vorgestellt werden, was den Leseeinstieg erschwert. Erst im Verlauf der Geschichte erklären sich die Figurenkonstellationen. Lesen Sie die Novelle bitte unter folgenden Aspekten/Fragestellungen und notieren Sie sich die Antworten: 1. In welchem Verhältnis stehen Graciosus und Wulfrin zueinander? 2. Wer ist Palma, wer Peregrin? 3. Beschreiben Sie die Figur Stemma/Judicatrix, wer ist sie, was ist ihre Aufgabe? 4. Judicatrix, Graicosus, Wulfrin, Comes Wolf und Palma sind alles sprechende Namen – machen Sie sich Gedanken über die Bedeutung der Namen. 5. Lesen Sie im Literaturbuch S. 263 – 265 über Conrad Ferdinand Meyer mit besonderem Augenmerk auf die Ausführung zur „Richterin S. 265. 6. Warum will Stemma ihre Hände in Unschuld waschen und verlangt Wulfrin als Zeugen? S. 12 7. Stemma Judicatrix wird als weise, harte und gerechte Richterin eingeführt – durch welche Tat wird ihre Richtkraft und Integrität infrage gestellt und fällt sie selber ihrem Richtspruch zum Opfer? 8. Faustine und Stemma haben gewisse Gemeinsamkeiten – welche? S. 71 9. Wulfrin und Palma fühlen sich voneinander angezogen – Warum spricht Wulfrin von Inzest? S. 9, 59, 71, 73, 96. Wie löst sich dieses Problem? 10. Die Landschaftsbeschreibungen stehen sinnbildlich für die Gemütslage der Protagonisten – so führen zwei Wege von Malmort nach Pratum. Machen Sie sich Gedanken zu diesen beiden Wegen und suchen Sie nach Parallelen zur menschlichen Gemütslage. Studieren Sie dabei das ganze dritte Kapitel, insbesondere S. 55ff. 11. Was ist realistisch im Sinne der Literaturepoche des Realismus an dieser Novelle? Ziehen Sie dabei Fokus S. 120 sowie das Literaturbuch S. 243 zu. 12. Was ist eine Novelle? Fokus S. 98.