Arbeitsblatt: Organe: Verdauung/Darm
Material-Details
Aufbau und Funktion vom Darm; Funktionsweise der Verdauung
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
5160
2132
65
11.03.2007
Autor/in
Rubin Markus
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Organe Darm Der Darm ist das wichtigste Verdauungsorgan und besteht aus vier Teilen: a) Zwölffingerdarm b) Dünndarm c) Dickdarm d) Mast-/Enddarm Im Mund wird die Nahrung zerkleinert und gelangt durch die Speiseröhre in den Magen. Dort wird sie mit säurehaltigen Flüssigkeiten zersetzt und kommt anschliessend in den Zwölffingerdarm. a) Zwölffingerdarm Er ist so lang wie 12 Finger breit sind, daher der Name. Der Zwölffingerdarm ist der wichtigste Ort für die chemische Verdauung. Die Nährstoffe werden zerlegt. Dafür liefern die Leber und die Bauchspeicheldrüse Verdauungssäfte. b) Dünndarm Er ist etwa 2 lang und hat viele Schlingen. Die Dünndarmwand bildet Darmsaft, der die Nährstoffe (alles, ausser Zellulose und Eiweisse) fertig zerlegt. Damit dies gut funktioniert, gibt es die Darmzotten. Diese vergrössern die Oberfläche des Darms um das 25-fache. Im Innern jeder Darmzotte hat es viele ganz feine Blutgefässe, welche die Nährstoffe in den Blutkreislauf bringen. c) Dickdarm Nach einigen Stunden gelangen die restlichen Stoffe in den Dickdarm und werden dort mit Hilfe von Darmbakterien verdaut. Dabei entstehen Gase. Die Wand des Dickdarms entzieht dem Darminhalt täglich 5 bis 6 Liter Wasser und stellt es dem Körper wieder zur Verfügung. Dadurch wird er zu Kot eingedickt. Wenn diese Wasserrücknahme nicht richtig funktioniert, haben wir Durchfall. Dabei geht viel Wasser verloren, was für den Körper gefährlich sein kann. d) Mastdarm Der Mastdarm oder Enddarm scheidet den Kot mit Hilfe einer starken Muskulatur durch den After aus. Der Blinddarm ist eigentlich nur ein Sack, der als Behälter für die Darmbakterien funktioniert und deshalb nicht ein eigener Teil des Darms. Kopie aus: Bau und Funktionen unseres Körpers, Lehrmittelverlag des Kantons Zürich 1993, Seite62