Arbeitsblatt: Thermen

Material-Details

Hefteintrag über die Thermen
Geschichte
Altertum
4. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

51602
325
3
02.01.2010

Autor/in

Morena Kuster
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Tafeltext Die Thermen Die öffentlichen Bäder, Thermen genannt, waren nicht nur Badehäuser, sondern Orte der Begegnung, des Gesprächs, der gymnastischen Übungen, des Spiels und sogar der Lektüre. Das Baden vollzog sich bei den Römern in 3 Phasen. Im Aufwärmraum dem Tepidarium, wärmte man sich zuerst auf. Danach wuschen sie sich im heissen, dampfenden Wasser des Caldariums, dann entspannten sie sich erneut im lauwarmen Wasser des Tepidariums, und zuletzt erfrischten sie sich durch Untertauchen im Kaltwasserbecken des Frigidariums. Bilder Am Anfang waren mehrere kleine Thermen erbaut worden, doch als die Städte wuchsen, waren diese Bäder nicht mehr gross genug. So ordnete der herrschende Kaiser an, dass an der Stelle der alten Badeanlagen in der Nähe des Forums grosse, neue Thermen gebaut werden sollten. Die mosaikbelegten Böden der Bäder lagen über einem Heizgewölbe, dem sogenannten Hypocaustum. In diesem Hohlraum, der zwei Fuss hoch war, wurde die Heissluft von einer Feuerstelle zu dem Räumen geleitet. Sie entwich dann durch Schornsteine ins Freie und heizte beim Abzug noch die Wände mit. Über der Feuerstelle wurde das Wasser für die Bäder in riesigen Bronzekesseln erhitzt. Das heisse Wasser lief in das Becken des Caldariums und strömte von dort in das Becken des Tepidariums weiter.