Arbeitsblatt: Museumsbesuch im KZ Struthof

Material-Details

Das zweiseitige Arbeitsblatt kann von SuS im Museum innerhalb der KZ-Anlage gelöst werden. Empfehlenswert ist der Einsatz in Halbklassen: Die eine Hälfte informiert sich mit dem Blatt im Museum, währenddem die andere durch das Lager geführt werden kann.
Geschichte
Anderes Thema
9. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

51705
661
4
03.01.2010

Autor/in

Roland Herz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Arbeitsblatt zum Museum im KZ Struthof 1. Informiere dich im Museum über die Gebäude und deren Aufgaben. Erstelle mit diesen Infos eine Legende zur folgenden Karte. 1. 8. 2. 9. 3. 10. 4. 11. 5. 12. 6. 13. 7. 14. 2. Ermittle die Häftlingszahlen folgender Herkunftsländer. Errechne in einem zweiten Schritt wie viel Prozent die Gruppe aus dem betreffenden Herkunftsland ausmachte. Insgesamt gab es 51684 Inhaftierte. Herkunftslan Anzahl absolut Prozentsatz Herkunftslan Polen Frankreich UdSSR Schweiz Anzahl absolut Prozentsatz 3. Schreibe die Prozentzahlen zu folgenden Kategorien auf: Politische Häftlinge: Juden: Zeugen Jehovas: Nacht und Nebel: 4. Das KZ war für eine Belegung von 2000 Gefangenen konzipiert worden. In Stosszeiten wurden bis 7000 Gefangene in die 11 Schlafbaracken eingepfercht. Ca. 180 Inhaftierte waren bei normaler Belegung in einer Baracke untergebracht. Wie viele pro Baracke waren es in Stosszeiten? Wie viele Personen mussten sich folglich einen Schlafplatz teilen? In jeder Baracke gab es zwei Toiletten und zwei Waschbecken. 5. Suche im Museum nach dem Arbeits- und Verpflegungsplan für die Gefangenen. Halte den Tagesablauf in folgendem Raster fest. Zeit Tätigkeit Verpflegung 6. Überlege dir, welchen klimatischen Bedingungen die Gefangenen im KZ in den Vogesen ausgesetzt waren. Sommer: . Herbst: . Winter: . 7. Henri Gayot war Maler und Insasse im KZ gewesen. Er schildert in seinen Bildern den Terror, dem die Gefangenen jeden Tag ausgesetzt waren. Etliche Bilder sind im Museum ausgestellt. Häufig sind Gefangenenkolonnen bei schwerer körperlicher Anstrengung Thema seiner Bilder. Mit welchen Mitteln wurden die entkräfteten Inhaftierten zur Arbeit angetrieben? . . . . . Lös_Arbeitsblatt zum Museum im KZ Struthof 1. Informiere dich im Museum über die Gebäude und deren Funktion. Erstelle mit diesen Infos eine Legende zur folgenden Karte. 2. Ermittle die Häftlingszahlen folgender Herkunftsländer. Errechne in einem zweiten Schritt wie viel Prozent die Gruppe aus dem betreffenden Herkunftsland ausmachte. Insgesamt gab es 51684 Inhaftierte. Herkunftslan Anzahl absolut Prozentsatz Herkunftslan Anzahl absolut Prozentsatz Polen 13606 26.3% Frankreich 6781 13.1% UdSSR 7586 14.7% Schweiz 7 0.01% 3. Schreibe die Prozentzahlen zu folgenden Kategorien auf: Politische Häftlinge: 60% Juden: 11.03% Zeugen Jehovas: 0.05% Nacht und 4.9% Nebel: 4. Das KZ war für eine Belegung von 2000 Gefangenen konzipiert worden. In Stosszeiten wurden bis 7000 Gefangene in die 11 Schlafbaracken eingepfercht. Ca. 180 Inhaftierte waren bei normaler Belegung in einer Baracke untergebracht. Wie viele pro Baracke waren es in Stosszeiten?ca. 640 Wie viele Personen mussten sich folglich einen Schlafplatz teilen?3-4_ In jeder Baracke gab es zwei Toiletten und zwei Waschbecken. 5. Suche im Museum nach dem Arbeits- und Verpflegungsplan für die Gefangenen. Halte den Tagesablauf in folgendem Raster fest. Zeit Tätigkeit Verpflegung Einen Tagesplan findest du im Museum, gleich rechts neben dem Eingang. 6. Überlege dir, welchen klimatischen Bedingungen die Gefangenen im KZ in den Vogesen ausgesetzt waren. Sommer: hohe Temperaturen, volle Sonne, kein Schatten Herbst: häufiger Regen, dichter Nebel Winter: eisiger Wind, Temperaturen zwischen 10 und 20C, 1m50 Schnee 7. Henri Gayot war Maler und Insasse im KZ gewesen. Er schildert in seinen Bildern den Terror, dem die Gefangenen jeden Tag ausgesetzt waren. Etliche Bilder sind im Museum ausgestellt. Häufig sind Gefangenenkolonnen bei schwerer körperlicher Anstrengung Thema seiner Bilder. Mit welchen Mitteln wurden die entkräfteten Inhaftierten zur Arbeit angetrieben? Den Grausamkeiten waren keine Grenzen gesetzt. Wer nicht mehr konnte, wurde auf der Stelle erschossen. Die Kolonnen wurden von bewaffneten Wächtern umstellt. Ging es den Aufsehern zu langsam, schlugen sie mit Gewehrkolben oder Schlagstöcken gnadenlos zu. Hunde kamen auch zum Einsatz. Den Gefangenen blieb nichts anderes übrig, als den Schrecken zu ertragen.