Arbeitsblatt: AIDS

Material-Details

Übertragungswege des HI-Virus
Lebenskunde
Sexualerziehung
8. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

51716
454
2
03.01.2010

Autor/in

morgan (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Liebe Sexualität Aids Übertragungswege des HIVirus 1. Welche Körperstellen sind die Eintrittspforten für das HIVirus? 2. In welchen Körperflüssigkeiten ist das HIVirus enthalten? 3. Wie überträgt sich das HIVirus beim Sex. von Frau zu Frau? von Mann zu Mann? von Mann zu Frau? von Frau zu Mann? 4. Wie lauten die SaferSexRegeln? 5. Welche Sexualpraktiken sind in Hinblick auf eine Übertragung mit dem HIVirus risikofrei? 6. Wie überträgt sich das HIVirus von der Mutter auf das Kind? 7. Wie sonst kann eine Übertragung mit dem HIVirus stattfinden? 8. Bei welchen Handlungen besteht kein Übertragungsrisiko? Liebe Sexualität Aids Lösungen 1. Offene, blutende Wunden. Schleimhaut (Scheide, Eichel, After, Mund) 2. In allen Körperflüssigkeiten, zum Beispiel Muttermilch (nur für das Baby ein Risiko), Urin, Speichel und Tränenflüssigkeit. Ansteckend sind aber nur Blut, Sperma und Scheidenflüssigkeit. 3. Übertragung: Frau zu Frau: ungeschützter Oralverkehr während der Menstruation. Mann zu Mann: ungeschützter Oralverkehr (für die spermaaufnehmende Person) und Analverkehr. Mann zu Frau: ungeschützter Oralverkehr (bei Aufnahme von Samenflüssigkeit), ungeschützter Anal und Vaginalverkehr. Frau zu Mann: ungeschützter Oralverkehr (während der Menstruation), ungeschützter Anal und Vaginalverkehr. 4. SaferSexRegeln: Keine Samenflüssigkeit in die Scheide und in den After. Immer Präservative benutzen. Keine Samenflüssigkeit in den Mund, keine Samenflüssigkeit schlucken. Kein direkter Kontakt zwischen Mund und Scheide während der Menstruation (Latex Tüchlein Dental Dam verwenden). Spielzeuge (Dildos, Vibratoren) erst nach Reinigung mit 70prozentigem Alkohol benützen oder mit Kondom bedecken. 5. Petting, Massieren, Streicheln, Küssen 6. Kurz vor, während oder kurz nach der Geburt durch den Kontakt mit dem Blut der Mutter und durch das Stillen. 7. Beim gemeinsamen Gebrauch von Spritzen, durch Transfusionen mit infiziertem Blut, bei der MundzuMund/NaseBeatmung, sofern Blut vorhanden ist, durch Fremdblut in offene Wunden, durch unsterile Instrumente im medizinischen Bereich. 8. Bei Alltags und Pflegehandlungen (Händedruck, gemeinsames Benutzen von Geschirr, auf Toiletten, im Schwimmbad, in der Sauna, bei der Pflege von Menschen mit HIV). Liebe Sexualität Aids Folie 1: HIVhaltige Körperflüssigkeiten Bei einer HIVpositiven Person sind alle Körperflüssigkeiten virenhaltig, aber Neuansteckungen werden nur durch Scheidenflüssigkeit, Samenflüssigkeit oder Blut ausgelöst. Bei den anderen Flüssigkeiten (Muttermilch, Speichel, Urin, Tränen, Schweiss) sind die Konzentrationen zu gering. Säuglinge von HIVpositiven Müttern dürfen allerdings nicht gestillt werden. Kriterien für eine mögliche Ansteckung mit HIV: • Die Flüssigkeit muss auf Schleimhaut gelangen. • Je mehr Flüssigkeit, desto eher eine Ansteckung. • Je länger Kontakt zu einer Flüssigkeit, desto eher eine Ansteckung. • Je aggressiver das Virus, desto eher eine Ansteckung. • Je schwächer das eigene Abwehrsystem, desto eher eine Ansteckung. Liebe Sexualität Aids Folie 2: Schleimhaut ermöglicht Ansteckung Die Haut ist ein Schutz vor einer Ansteckung mit HIV/AIDS. Die virenhaltige Flüssigkeit kann aber Schleimhäute durchdringen. Schleimhaut hat der Mensch • im Mund, • am Glied, • in der Scheide • im Enddarm • um eine offene Wunde Liebe Sexualität Aids Folie 3: Sexuelle Übertragungswege Risikosituationen Schutzverhalten Oralverkehr • Sperma in den Mund • Blut in den Mund • Menstruationsblut in den Mund • Kein Sperma in den Mund (Kondom benützen) • Kein Blut in den Mund (Kein Oralverkehr während der Menstruation) Vaginalverkehr • Ungeschützter Geschlechtsverkehr • Kondom benützen Analverkehr • Ungeschützter Geschlechtsverkehr • Fettfreies Gleitmittel und Kondom benützen