Arbeitsblatt: Wochendiktat Dreikönig

Material-Details

Differenziertes Diktat in drei Niveaus mit Leseverstehen. Wenn du an der Auwertung / amNotenschlüssel interessiert bist, maile mir
Deutsch
Rechtschreibung
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

51732
1277
27
04.01.2010

Autor/in

Andrea Berg
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Diktat von . Datum . letztes Niveau Nr. 15 - Feste Ausdrücke wie die „Drei Heiligen Könige werden gross geschrieben. Verben als Nomen gebraucht, werden auch gross geschrieben: das Probebohren Bäcker machen Könige Am 6. Januar ging die Weihnachtszeit zu Ende. An diesem Tag sollen die Drei Heiligen Könige den kleinen Jesus in der Krippe besucht haben. Ein alter Brauch ist mit diesem Tag verbunden. In einem Gebäck aus Hefeteig wird eine kleine Figur aus Kunststoff versteckt. Wer sie findet, ist für einen Tag lang König oder Königin der Familie. Wer den Dreikönigskuchen nicht selber macht, kauft ihn beim Bäcker. Damit auch wirklich nur das Glück entscheidet, wer die Krone tragen darf, verstecken die Bäcker die kleine Königsfigur mit viel Sorgfalt im Teig. Bisher ist es trotz Anstrengungen nicht gelungen, von aussen zu erkennen, welches der verschiedenen Stücke eines Dreikönigskuchens das begehrte Figürchen enthält. Unfaire Mittel, wie das Probebohren mit einer Stricknadel, führen zu verräterischen Löchern im Kuchen und, so war es damals bei mir, zu einem roten Hinterteil. Wie üben ?! abschreiben Tonbanddiktat Fragen beantworten gross klein (Nomen nicht N.) Partnerdiktat auswendig aufschreiben Hinweise studieren schwierige Worte: im Text anstreichen schwierige Worte in Liste schreiben Wortstammworte finden . Niveau Regelung 5 Fehler - höheres Niveau 5 10 Fehler - im Niveau bleiben 10 Fehler - unteres Niveau schon im Niveau 1: 3 ganzes Diktat schreiben, weil zu wenig geübt! Lies auch den Text auf der Rückseite Fragen zu den Texten: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10 Zu welchen Wortarten gehören die Worte: a) drei b) heilig c) König d) probebohren Weshalb schreibt man die „Drei Heiligen Könige und „das Probebohren gross? Was bedeutet „. führen zu einem roten Hinterteil? (Diktat Niveau 3) Was sind „bürgerliche Kugeln (Text Zeile 17) Was sind „Adelige (Text Zeile 17) In welchem Land lebt der Bäcker Marc Debailleul? Was bedeutet „reissender Absatz (Text Zeile 25) Was sind „die römischen Legionen (Text Zeile 28) Was sind „Reliquien (Text Zeile 30). Suche im Lexikon, frage Frau Violante. Wann war das „17. Jahrhundert? (Text Zeile 35) Anfangsjahr.Schlussjahr. In der Schweiz wurden auf den 6. Januar hin über eine Million Dreikönigskuchen verkauft. Trotz der grossen Mengen wird bei der Produktion noch vieles von Hand gemacht. Erst wird der Teig aber von einer Maschine portioniert und zu runden Bällchen geformt. Von Hand werden zwei dieser Klumpen dann für den Mittelteil des Kuchens zusammengefügt. Nachdem die sechs bis zehn kleinen Teile geformt sind, kommt der entscheidende Moment: Ein König wird am Schopf gepackt, auf den Teig gelegt und eingedrückt. Nun muss der Bäckermeister darauf achten, dass nicht durch Versehen zwei Adelige in den Kuchen geraten. Die bürgerliche Kugeln werden hinzugelegt, und der Kuchen ist so gut wie fertig. Für den Königskuchen fangen die meisten Bäcker rund eine Stunde früher in der Backstube an. Der Aufwand soll sich lohnen. Der Dreikönigskuchen bildet meist ein gutes Zusatzgeschäft. Wenn auch dieses Jahr, in dem der Dreikönigstag auf einen Sonntag fiel, das Geschäft etwas schlechter gelaufen sein dürfte. Einen ganz besonderen Kuchen schuf der Brüsseler Bäcker Marc Debailleul, er versteckte vor zwei Jahren Diamanten im Wert von 10.000 € in seinen Dreikönigskuchen, die natürlich reissenden Absatz fanden. Schon vor 2000 Jahren ehrten die Römer ihren Saatgott Saturn mit einem Fest, bei dem auch Sklaven für einen Tag König sein durften, wenn ihnen das Glück hold war. Mit den römischen Legionen verbreitete sich die Sitte bis an die Donau und nach England. Die Vermischung des römischen Fests mit christlichen Traditionen fand wahrscheinlich statt, als 1165 die Reliquien der Heiligen Drei Könige in den Kölner Dom überführt wurden. In der Schweiz kennt man den Königskuchen seit dem Jahr 1311. Ab 1870 steckte man statt wie bisher Bohnen Königsfigürchen in den Teig. Dann geriet der Brauch in Vergessenheit, bis ihn der Schweizer Brotforscher Max Währen Anfang der 50er-Jahre wiederbelebte. Angeregt durch ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert liess er einen Königskuchen entwerfen, Wer König wird, kann niemand erahnen: Die Figürchen sind zu gut versteckt, alles pures Glück. Wer sicher gehen will, für einen Tag lang auf der Höhe von Königin Beatrix oder Prinz Charles zu sein, kauft einen Dreikönigskuchen für sich alleine und kämpft sich notfalls durch das ganze Exemplar oder benutzt unerlaubte Tricks. nach mz3, 5.Januar 2008