Arbeitsblatt: Wettlauf um Afrika

Material-Details

Motive des Imperialismus in Afrika
Geschichte
Neuzeit
9. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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328
11
04.01.2010

Autor/in

Sarah Hauswirth
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Imperialismus Wettlauf um Afrika Da mit Eintreten der Industrialisierung auch die Nachfrage für Güter stieg, reichten Rohstoffe und Standorte in Europa bald nicht mehr für die rasch wachsende Bevölkerung aus. Neue Länder sollte deshalb besetzt werden um die Macht des eigenen Landes weiter auszudehnen. Die Träger des Kolonialismus waren Missionare, Kaufleute, Siedler, Soldaten, Forscher, Journalisten, Bankiers und Industrielle. Sie repräsentierten auch die verschiedenen Motive: 1. Religiöse Motive Das Wirken von christlichen Missionaren war sehr unterschiedlich. Einerseits betrieben sie Kranken sowie Waisenhäuser und Schulen, andererseits waren sie überzeugt, Barbaren eine höhere Kultur zu vermitteln. 2. Wissenschaftliche Motive Die Erforschung des „schwarzen Herzen Afrikas wurde zum Ziel einiger Forscher. Lange wusste man fast nichts über das Landesinnere. Mit dem Bekanntwerden, dass im Landesinneren Gold und Edelsteine in grossen Mengen vorkommen, begannen die Staaten Europas sich förmlich auf Afrika zu stürzen. Andere Forscher interessierten sich mehr für Sprache und Kultur der Eingeborenen und machten dies zum Ziel ihrer Untersuchungen. 3. Wirtschaftliche Motive Ziel war die Schaffung neuer Absatzmärkte. Durch die Möglichkeit der billigen Produktion durch billige Arbeitskräfte konnten verschiedenste Waren zu besonders niedrigen Preisen in das Mutterland eingeführt werden. 4. Persönliche Motive: Der Machtgedanke spielte auch eine wichtige Rolle. Die Staatsmänner der europäischen Länder versuchten sich gegenseitig zu übertrumpfen, indem sie immer mehr Länder besetzten. Weltmacht Die Hauptschauplätze des Imperialismus waren Afrika, Asien und die pazifische Inselwelt. Die größte Kolonialmacht war Großbritannien. Das britische Weltreich bestand aus vielen Gebieten, die über die ganze Erde verstreut lagen. Es umfasste um 1900 ein Viertel der Landfläche der Erde und ein Viertel der Menschheit. Beziehungen zu den Eingeborenen Großbritannien: strikte gesellschaftliche Abgrenzung, Weißen waren den Ureinwohner überlegen. die Frankreich: Die Ureinwohner sollten die französische Lebensart übernehmen. Portugal: Die Einheimischen mussten einen Teil der Kolonialverwaltung übernehmen, da zu wenig Portugiesen in den Kolonien lebten.