Arbeitsblatt: Mani Matter
Material-Details
Kurzbiografie von Mani Matter
Musik
Musikgschichte
5. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
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1047
20
08.01.2010
Autor/in
Björn Dokter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Mani Matter (* 4. August 1936 in Bern, † 24. November 1972, eigentlich Hans-Peter Matter) war ein Schweizer Liedermacher. Mani Matter wuchs in Bern auf. Hauptberuflich war er Jurist und Rechtsberater bei der städtischen Verwaltung in Bern. Nebenbei war er Privatlehrer und erhielt einen Lehrauftrag von der Universität Bern. Er trat im Radio und in Kleintheatern in der Schweiz mit selbstkomponierten Chansons in zeitgenössischem Berndeutsch auf. Er begleitete sich selbst auf der Gitarre. Am 24. November 1972 stiess er auf der Hinfahrt zu einem Konzert in Rapperswil auf der Höhe von Horgen ZH auf der A3 mit einem Lastwagen zusammen und starb auf der Stelle. Er liegt begraben auf dem Berner Bremgartenfriedhof. Matters Lieder gehören heute zum populären Liedgut in der deutschsprachigen Schweiz und werden oft in der Schule gelehrt. Zahlreiche Schweizer Musiker haben sich von ihm inspirieren lassen und seine Lieder von ihm gespielt. Unter ihnen hat Stephan Eicher (ein französischer Liedermacher) das Lied Hemmige so bekannt gemacht, dass an seinen Konzerten sogar Franzosen den berndeutschen Text auswendig mitsingen. Eine Sammlung von Cover-Versionen erschien 1992 auf dem Album Matter Rock. Matter war seit 1963 mit Joy, geb. Doebeli verheiratet. Das Paar hatte drei Kinder (Sibyl *1964, Meret *1965 und Ueli *1967) Mani Matters Nachlass wird im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern aufbewahrt. Diskographie 1966 han en Uhr erfunde (EP) 1967 Alls wo mir id Finger chunnt (EP) 1970 Hemmige (EP) 1972 Betrachtige über nes Sändwitsch (EP) 1973 Ir Ysebahn (LP) 1973 han es Zündhölzli azündt (Doppel-LP) Wichtigste Daten 1936 Mani Matter wird am 4. August in Bern geboren 1960 erster Radioauftritt mit «Dr Ferdinand isch gstorbe», «Ds Lotti schilet» u.a. 1963 Heirat mit seiner Frau Joy, geborene Doebeli 1966 erste Schallplatte beim Zytglogge Verlag, Bern. 1969 veröffentlicht der Kandelaber Verlag (Egon Ammann), Bern «Us emene lääre Gygechaschte» als Chansonbändchen. Ab 1966/67 zahlreiche Auftritte: mit den Berner Troubadours, Ab 1970 solo oder mit Jacob Stickelberger und Fritz Widmer. 1972 Am 24. November verunglückt Mani Matter tödlich auf dem Weg an einen Auftritt in Rapperswil.