Arbeitsblatt: Bauernhaustyp ZG/ZH

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An der Grenze Zug/Zürich (Säuliamt) verläuft die Linie der Architektur / Landwirtschaft, d.h. Blockbau und Viehzucht und Fachwerkhaus und Ackerbau. Der Fachwerkbau lässt sich übrigens bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen.
Geographie
Schweiz
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

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461
2
08.01.2010

Autor/in

donatus stemmle
Zur Leematt 4
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Land: Schweiz
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Textauszüge aus dem Inhalt:

«Spaziergangschule Bauernhaus» Kt. Zug an der Grenze zum Knonaueramt (Steinhausen und Blickensdorf) Riegel- oder Fachwerkhaus mit Eckständer. Bohlen(Wand!)-Ständerbau(Ecke!) Blockbau oder Strickbau (Balken gestrickt) Fazit: Im Kt. Zürich vor allem zwei Bauweisen. Bohlenständerbau und Riegelbau (wenn genügend Laubholz mit Ausfachung Lehm/Rutenwerk, später Steine/Backsteine, weil Laubholz ungeeignet kommen bei genügend Tannenholz Bohlenwände auf). Im Übergangsgebiet vereinzelt auch Blockbauten (dort wo genügend Tannenholz vorhanden). Faustregeln: • Je mehr Mittelland Fachwerkhaus (Riegelbau, Riegel/Schrägbalken Stabilisierung der Wand), Bauholz je nach Gegend mehr Laub- oder Nadelholz • Je näher dem (waldreichem Nadelholz-) Voralpengebiet Bohlenständerbau • Je mehr im Voralpengebiet Blockbau • Je mehr im Alpengebiet Steinbau Mittelland und Voralpengebiet nur Sockel (mit Kellerteil) und meist auch äussere Küchenmauer (Brandschutzes) – Ausnahme: Adlige Steintürme in den Städten des Mittelalters, ab Renaissance weitere Steinbauten (Holzmangel) Selbst wenn nicht so aussieht, Fachwerkbau älter als der «archaische» Blockbau! Ab Jungsteinzeit Pfahlbau/Ständerbau Ausfachung der Fächer bis in die Neuzeit hinein: Weidenrutengeflecht mit Lehm verputzt. Fachwerk-Beispiel Kt. Zürich Ab Bronzezeit Blockbau