Arbeitsblatt: Frühaufsteher vs. Langschläfer

Material-Details

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Abends werden die Faulen fleißig. Arbeitsblatt zum Textverständnis in Partnerarbeit, gegenseitiges Wiedergeben von Inhalt, Klärung der Richtigkeit von Sprichwörtern. Lernen lernen, den richtigen Zeitpunkt finden.
Lebenskunde
Anderes Thema
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

52508
607
0
13.01.2010

Autor/in

Maren Schumann
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Ein Tag ohne Wecker. . ist für manche Menschen der größte Genuss am Wochenende, für manche Menschen aber ganz normal. Sie wachen meistens schon vor dem Wecker auf und freuen sich über den neuen Tag. Es gibt nämlich Menschen, die morgens gern sehr zeitig aufstehen. Das sind die so genannten Nachtigallen. Man nennt diese Menschen deshalb so, weil sie ,wie die Nachtigallen, schon am frühen Morgen wach sind. Dann gibt es noch die Menschen, die man Nachteulen nennt, weil sie am liebsten bis spät in die Nacht munter und aktiv sind. Natürlich sind sie dann morgens sehr müde und wollen oder können nur sehr schlecht aufstehen. Die Frage ist nur, ob diese Menschen wirklich fauler sind als die Frühaufsteher. Ein deutsches Sprichwort sagt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein anderes sagt: „Abends werden die Faulen fleißig. Was ist dran an diesen Sprichwörtern? Stimmen sie wirklich? Lesen Sie den Text! Fassen Sie den Text für Ihren Lernpartner zusammen und hören Sie die Zusammenfassung seines Textes. Vergleichen Sie anschließend die beiden Texte. Wer arbeitet mehr? Wer hat Vorteile? Zu welchem Typ (Nachtigall oder Nachteule) gehören Sie? Bei mir ist das so: Jeden Morgen klingelt der Wecker und ich drehe mich noch einmal im Bett um, nachdem ich den Wecker für ungefähr zehn Minuten ausge macht habe. Dann klingelt der Wecker wieder und ich freue mich über weitere zehn Minuten, die ich schlafen kann. Dabei genieße ich jede Mi nute, auch wenn ich vor dem Wecker nochmal aufwache. Wenn ich nach zwanzig Minuten endlich aufstehe, gehe ich ganz lang sam zur Kaffeemaschine, um sicher zu stellen, dass der Kaffee fertig ist, wenn ich aus dem Bad komme. Es gibt nichts Schlimmeres als auf den Kaffee warten zu müssen. Dann gehe ich ins Bad und dusche mich und putze mir die Zähne. Manchmal muss ich mir auch die Haare fönen. Das ist dann sehr unangenehm, weil ich Anstrengungen am Morgen hasse. Kurz bevor ich das Haus verlassen muss, ziehe ich mich an und schmin ke mir das Gesicht, ohne geht es nicht. Auf Arbeit wache ich dann langsam auf, aber am Vormittag bin ich noch nicht für alle Aufgaben geeignet. Manches kann ich nur am Nachmittag erledigen, manches besser am Vormittag. So hebe ich mir die kreativen Dinge für den Nachmittag auf, zum Beispiel die Entwicklung eines neu en Projektes. Ich kann nachmittags besser arbeiten, weil ich dann mein Leistungshoch erreicht habe. Das ist gegen 16.00 Uhr. Viele Leute sind dann schon fertig mit ihrer Arbeit und gehen nach Hause. Aber ich kann dann noch arbeiten bis 20.00 Uhr und wenn es sein muss, auch länger. Und so verschiebt sich mein Tag wie von selbst nach hinten. Am besten geht es mir, wenn ich morgens nicht vor 9.00 Uhr zu arbeiten anfange. Maren Schumann. Nachtigallen und Nachteulen. Th3 L4. 5 Ein Tag ohne Wecker. . ist für manche Menschen der größte Genuss am Wochenende, für manche Menschen aber ganz normal. Sie wachen meistens schon vor dem Wecker auf und freuen sich über den neuen Tag. Es gibt nämlich Menschen, die morgens gern sehr zeitig aufstehen. Das sind die so genannten Nachtigallen. Man nennt diese Menschen deshalb so, weil sie ,wie die Nachtigallen, schon am frühen Morgen wach sind. Dann gibt es noch die Menschen, die man Nachteulen nennt, weil sie am liebsten bis spät in die Nacht munter und aktiv sind. Natürlich sind sie dann morgens sehr müde und wollen oder können nur sehr schlecht aufstehen. Die Frage ist nur, ob diese Menschen wirklich fauler sind als die Frühaufsteher. Ein deutsches Sprichwort sagt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm. Ein anderes sagt: „Abends werden die Faulen fleißig. Was ist dran an diesen Sprichwörtern? Stimmen sie wirklich? Lesen Sie den Text! Fassen Sie den Text für Ihren Lernpartner zusammen und hören Sie die Zusammenfassung seines Textes. Vergleichen Sie anschließend die beiden Texte. Wer arbeitet mehr? Wer hat Vorteile? Zu welchem Typ (Nachtigall oder Nachteule) gehören Sie? Bei mir ist das so: Jeden Morgen stehe ich voller Elan auf, weil ich mich freue, dass der neue Tag begonnen hat. Ich gehe zuerst ins Bad und wasche mich, dann rasiere ich mich. Meistens gehe ich danach in die Küche und koche eine Kanne voll Kaffee auch für meine Frau, weil sie es hasst auf den Kaf fee warten zu müssen. Wenn der Kaffee läuft, ziehe ich mir eine Hose und ein frisches Hemd aus dem Schrank an. Wenn ich mich angezogen habe, frühstücke ich ausgiebig, ich nehme mir die Zeit, obwohl ich schon halb acht auf Arbeit bin. Das ist für mich die beste Zeit, weil ich dort noch allein bin und zuerst die Sachen machen kann, auf die ich mich sehr konzentrieren muss oder die kreativ sind. Mein Leistungshoch erreiche ich nach dem Mittagessen, ungefähr 13.00 Uhr. Dann habe ich mich richtig eingearbeitet. Nachmittags zwischen fünf und halb sechs verlasse ich die Firma und habe auch viel geschafft und bin müde. Wenn ich dann nach Hause komme, erledige ich die Post und lese die Zeitung, um mich zu entspannen. Meistens kommt meine Frau nicht vor sieben Uhr abends. Dann gehen wir schnell einkaufen, obwohl ich eigentlich das Haus nicht mehr verlassen möchte. Am schlimmsten ist es für mich, wenn wir nach dem Abendessen noch Besuch bekommen, der bis Mitternacht bleibt. Eigentlich möchte ich spätestens halb elf ins Bett gehen, aber viele unserer Freunde verstehen das nicht. Sie sagen, dass ich doch ausschlafen kann, und ich muss ja nicht so zeitig zur Arbeit gehen. Aber das stimmt eben nicht. Für mich ist es schwer, am Nachmittag lange zu arbeiten. Maren Schumann. Nachtigallen und Nachteulen. Th3 L4. 5