Arbeitsblatt: Informationen zu bekannten Drogenarten

Material-Details

In diesem Paket sind Zusammenfassungen zu Cannabis, Heroin, Kokain und Amphetamine enthalten. Weiter sind Arbeitsblätter für S+S, mit denen Sie die wichtigsten Infos aus den betreffenden Broschüren der Drogenberatungsstellen herauslesen können
Lebenskunde
Drogen / Prävention
9. Schuljahr
10 Seiten

Statistik

52510
1670
12
13.01.2010

Autor/in

Andreas Briner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Arbeitsblatt Amphetamine Metamphetamine Geschichte Aussehen: Wirkung: Konsumformen: psychisch: physisch: Risiken Folgen: Entzugserscheinungen: Mischkonsum: Arbeitsblatt Cannabis Rohstoff Formen Wirkung psychisch: physisch: Risiken Folgen Entzugserscheinungen Konsumformen Arbeitsblatt Heroin Rohstoff Herkunft/ Aussehen Wirkung Konsumformen Risiken Folgen Entzugserscheinungen Überdosis Arbeitsblatt Kokain Rohstoff Herkunft Wirkung Konsumformen psychisch: physisch: Risiken Folgen Entzugserscheinungen mögliche Lebensgefahren bei Erstkonsum Amphetamine /Methamphetamine • Kristalle • spritzen • schnupfen • Tabletten Geschichte • 1930er-Jahre: Medikamente gegen Erkältung, Asthma, Epilepsie, Schizophrenie und als Wachmacher Nach Zweitem Weltkrieg: Aufputschmittel und Appetitzügler 1960: Einführung gesetzlicher Bestimmungen zu Handel und Konsum Seit den 1960er Jahren werden Amphetamine als Dopingmittel im Ausdauersport eingesetzt. Heute werden Amphetamine als Partydroge konsumiert • • • • Aussehen • Pulver Konsumformen • schlucken • rauchen Hemmungslosigkeit Psychosen (bis zu einem Monat anhaltend) Gefahr zum Verfall in repetitive, sinnlose Handlungen Wirkung • Amphetamine wirken auf das zentrale Nervensystem. Es werden die Hormone Noradrenalin und Dopamin ausgeschüttet. Wirkung dauert zwischen 8 und 70 Stunden. • physisch: • psychisch: erhöhter Blutdruck Wohlgefühl beschleunigter Puls gesteigertes Selbstvertrauens erweiterte Bronchien erhöhte Aufmerksamkeit beschleunigte Atmung gesteigerte Konzentrationsfähigkeit körperliche Leistungsfähigkeit wird beschleunigte Denkabläufe gesteigert gesteigerter Sexualtrieb Unterdrückung von Müdigkeit, Hunger und Enthemmung Durst zunehmende Risikobereitschaft abnehmende Kritikfähigkeit Risiken Folgen • psychisch: Angstzustände depressive Verstimmung Erschöpfung Ruhelosigkeit Gereiztheit Aggressivität • physisch: Herzversagen Hirnblutungen Schlaganfälle Krampfanfälle Anstieg Blutdruck Atemlähmung Kreislaufkollaps Gewichtsverlust Schwächung des Immunsystems Organschäden (Niere, Magen, Darm) Entzugserscheinungen • Abgeschlagenheit • schnelle Erschöpfbarkeit • depressive Verstimmung • Essstörungen • • • • Lungenödem Fieber Durchfall Austrocknung der Schleimhäute in Mund und Rachen schwer heilende Wunden Schlafstörungen Toleranzbildung: Körper gewöhnt sich an Wirkung. Erhöhung der Dosis nötig Schlafstörungen Ängstlichkeit Konzentrationsstörungen suizidale Tendenzen Cannabis o o o o o o Bewegungsstörungen Schwindelgefühl niedrige Hauttemperatur verminderter Augeninnendruck Kreislaufprobleme und Erbrechen (bei Überdosis) Eingeschränkte Merkfähigkeit bruchstückhaftes Denken Konzentrationsschwäche verlängerte Reaktionszeit Gleichgültigkeit und Abwendung von der Umwelt Desorientiertheit Verwirrtheit Angst Panik und Wahn (vor allem bei Überdosen) Rohstoff Formen • Cannabis wird aus der Hanfplanze (Cannabis sativa) gewonnen Marihuana: getrocknete Blüten und Blätter Haschisch: Harz der Blüten, gemischt mit Pflanzenteilen Haschischöl: Dickflüssiges Extrakt Der Wirkstoff von Cannabis ist THC. Je höher der Anteil an THC im Cannabis, desto stärker die Wirkung. Konsumformen • rauchen („kiffen) • essen Wirkung • psychisch: verändertes Wachbewusstein Empfindlichkeit gegenüber Licht und Musik Rede- und Lachdrang Euphorie Enthemmung wohlige Entspannung Leichtigkeit, Wattegefühl Gemeinschaftsgefühl gesteigertes Selbstbewusstsein Veränderung des Zeitempfindens (innere Ruhe, verlangsamter Antrieb) • physisch: trockener Mund erweiterte Pupillen gerötete Augen erhöhte Herzfrequenz veränderter Blutdruck Muskelentspannung • • • • Risiken Folgen • Beeinträchtigung der Lungenfunktionen • Entzündungen der Atemwege • chronischer Husten • Bronchitis • Krebs in den Atemwegen • Einschränkung der Fruchtbarkeit • • • • • Entzugserscheinungen Veränderung der Herzfrequenz Ruhelosigkeit Schlaflosigkeit Craving Symptom (unstillbarer Drang zum Konsumieren) Abnahme der Gedächtnisleistung Aufmerksamkeitsstörungen gehemmte Motivation Psychosen Depressionen Heroin • schnupfen (sniffen) • essen (sehr selten) Rohstoff Herkunft Aussehen • Heroin wird aus der Blumenpflanze Schlafmohn gewonnen. Es wird in Chemielabors hergestellt. • Schlafmohn wird hauptsächlich in der Türkei, im Balkan, der ehemaligen Sowjetunion und Afghanistan angepflanzt • Heroin wird als weiss-beiges Pulver oder in Form von Kristallen gehandelt. Konsumformen • spritzen (fixen)) • rauchen • inhalieren (Folienrauchen) • steigert Euphorie • führt zu Wohlbefinden und Selbstzufriedenheit • beruhigt • • • • • Lungenödem Hirnödem Schock Koma allergische Schocks • Abszesse • plötzlicher Tod durch Überdosis Wirkung • stillt Schmerzen • unterdrückt Angst und Depressionen • vermindert Hustenreiz • lindert Atembeschwerden • unterdrückt Durchfall Risiken Folgen • Infektionsrisiko (HIV, Hepatitis) • Blutvergiftungen Anzeichen einer Überdosis • Bewusstseinstrübung • verminderte Atmung • stark verengte Pupillen • Abgeschwächte Reflexe • schwacher Puls • Tiefer Blutdruck Entzugserscheinungen • Zittern • Schmerzanfälle • Schwitzen • Schlaflosigkeit • Durchfall • Unruhe • Craving Symptom (unstillbarer Drang zum • Angst Konsumieren) Entzugserscheinungen treten bereits voll nach bereits acht Stunden nach der letzten Injektion auf. Kokain Rohstoff Herkunft Aussehen • Kokain wird aus dem Kokastrauch hergestellt, der hauptsächlich in der Andenregion in Südamerika wächst. • In mehreren Arbeitsschritten werden die Pflanzen in „Rock-Kokain (gelb-bräunlich, grobkörnig) und zu „Schnee (weisses Pulver, geruchlos, bitter schmeckend) umgewandelt • psychisch: Ruhelosigkeit Reizbarkeit Aggressivität Angstgefühle Verwirrung • physisch: Erhöhung des Blutzuckerspiegels erhöhte Körpertemperatur gesteigerte Herzfrequenz erhöhter Blutdruck Dämpfung des Hunger- und Durstempfindens • rauchen • spritzen Formen des Kokain • Crack: Mischung von Kokain und Backpulver. Beim Rauchen machen die weissen Kügelchen knackende Geräusche („Crack! • Freebase: Mischung von Kokain und Ammoniak Konsumformen • schnupfen (sniffen koksen) • essen Wirkung • psychisch: aufputschend leistungssteigernd löst Euphoriegefühle aus steigert Kontaktfreudigkeit löst Allmachtsfantasien aus bei hohen Dosen: Halluzinationen, Psychosen und paranoide Erlebnisse möglich Risiken Folgen • nach der Wirkung Gefühlstief Schlaflosigkeit kein Interesse an Nahrungsaufnahme kein sexuelles Interesse Depressionen suizidale Tendenzen • o o • Erbrechen • Durchfall • Craving Symptom (unstillbarer Drang zum Konsumieren) • Schlaflosigkeit • epileptischer Anfall • Gefahr der Abhängigkeit Herz/Kreislaufschädigungen Schleimhäute in der Nase werden geschädigt (beim Schnupfen) Nasenzwischenwand kann Löcher bekommen (beim Schnupfen) Schädigung der Lunge (beim Rauchen) Schädigung des Darmtraktes (beim Essen) Ansteckungsgefahr durch mehrmalige Benutzung des Spritzbestecks (HIV, Hepatitis) • Herzinfarkt • Hirninfarkt physisch: gesteigerte Anfälligkeit auf Infektionen und Krankheiten körperlicher Abbau (Gewichtsabnahme, Unterernährung, Muskelabbau) Intelligenzminderung Konzentrationsstörungen Verminderung der Lern- und Merkfähigkeit Schädigung der Augen chronische Bronchitis Leberschäden Entzugserscheinungen • Gereiztheit • Versagensgefühle • depressive Verstimmung Lebensgefahr bei Erstkonsum • Überdosis • Unverträglichkeit