Arbeitsblatt: Römer

Material-Details

Was hatten die Römer/Legionäre an? Kinder füllen anhand vom Text die Folien (Bilder) aus und präsentieren es anschliessend der Klasse
Geschichte
Anderes Thema
4. Schuljahr
7 Seiten

Statistik

5277
2258
68
14.03.2007

Autor/in

Tamer Pisirici


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Bezeichnung: Bezeichnung: Material: Material: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Bezeichnung: Bezeichnung: Material: Material: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Bezeichnung: Bezeichnung: Material: Material: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Bezeichnung: Bezeichnung: Material: Material: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Bezeichnung: Bezeichnung: Material: Material: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Wer hat es wo getragen: Besonderes Zweck: Die Tunica Die Tunica war das Grundkleidungstück aller Römer, Zivilisten wie Soldaten. Am besten kann man die Tunica mit einen überlangen T-Shirt vergleichen, dass bis zu den Knien, oder bei Zivilisten auch darüber geht. Der Legionär trug gewöhnlich zwei Tuniken, eine leinene Untertunika und eine aus rotem, gewalgten Wollstoff bestehende Obertunika. Die Untertunika erfüllt die Funktion der Unterwäsche, da Leinen hautfeundlich, kühlend, weich und Schweiß bindent ist. Die robusten Wolltuniken wärmten vortrefflich und schützen vor Prellungen im Gefecht. Focale Bei der Focale handelte es sich um einen Schal, der einerseits zum Schutz vor Kälte und andererseits zum Schutz des Halses vor scheuernden Teilen des Helms oder der Rüstung diente. Die Focale bestand wie die Obertunika auch aus einem gewalktem Wollstoff und war recht lang (1,20 bis 1,50 m). Sie wurde in der Schlacht genauso getragen wie außerhalb des regulären Dienstes und darf somit als Teil der Uniform gelten. Im Kampf wurde der Focale jedoch nicht offen getragen sondern unter die Rüstung gestopft und brachte somit ein zusätzliches Schutzpolster. Zudem diente die Focale sicher auch als ein normales Halstuch, an dem man sich vortrefflich die Hände und Nase abputzen konnte. Militärgürtel (Cingulum Militare) Das Cingulum ist ein mit Metallplättchen besetzter, über die Hüften getragener Ledergürtel, an dem vorne seit ein Schurz aus 4-8 ebenfalls mit Metallbeschlägen versehene Lederstreifen angebracht waren. Dieser Schurz sollte zum einen wenigstens das Gefühl eines Unterleibschutzes vermitteln, zum anderen durch sein Klappern und Rasseln den Gegner beunruhigen. Über die Tunica geschnallt gehörte das Cingulum zur Dienst-, über den Panzer geschnallt zur Felduniform. Das Cingulum war das Symbol des Soldatenstandes, und häufig aufwendig verziert. Soldatenstiefel (Caligae) Die Caliga war eine überaus robuste Sandale aus starkem Rindsleder das an den Sohlen mit 80-90 Eisennägeln besetzt war. Man geht davon aus, dass sie sich aus einem in Streifen geschnittenen Lederschuh entwickelt hat. Sandalen statt geschlossene Schuhe zu tragen hat entscheidende Vorteile, der Fuss ist gut belüftet und schwitzt daher nicht, Blasenbildung wird verhindert. Des Weiteren trocknet die Caliga schnell und man kann auch mal problemlos einen Fluss durchwarten (der Legionär hatte ja nur dieses eine Paar Schuhe!). Für sehr kalte Regionen wie Germanien oder Britannien gab es eine Mischung aus Strumpf und Garmasche, die sogenannte tibialia (nach tibia, das Schienbein). Helm (Galea oder Cassis) Während der römischen Zeit gab es immer wieder neue Arten von Helmen. Dies ist der kaiserlich-gallische Helm, der heute allgemein als römischer Legionärshelm schlechthin gilt. Der Helm hat die typische kugelartige Form. Den Helm krönte die Crista, der Helmbusch. Die Crista des einfachen Legionärs wurde nur bei Paraden montiert, der Centurio trug sie jedoch auch im Kampf, aber um 90 Grad gedreht (crista transversa). Stirn und Schläfe des kaiserlich-gallischen Helmes wurden durch einen Schirm an der Vorderhaube, die Kopfseiten durch Wangenklappen (bucculae) und das Genick durch einen Nackenschirm geschützt. Das Gesicht war frei. Panzer (Lorica) In der römischen Armee gab es mehrere, verschiedene Panzerarten: Der Muskelpanzer (thorax) war dem Kaiser und den hohen Offizieren vorbehalten, die Mannschaften trugen schon in der Republik das Kettenhemd (lorica hamata siehe Bild) oder den Schuppenpanzer (lorica squamata). Der Schuppenpanzer war jedoch weit weniger verbreitet als das Kettenhemd. In der Kaiserzeit kam dann der Schienenpanzer (lorica segmentata) auf, und war im Gegensatz zu den anderen Panzern, eine rein römische Entwicklung. Der Schienenpanzer eigenete sich besser für die Massenproduktion und war deshalb billiger, 2-3 kg leichter als das Kettenhemd, und bot eine bessere Schutzwirkung. Mit dem allmählichen Zusammenbrechen der staatlichen Strukturen Ende des 3. Jh. verschwand der Schienenpanzer wieder, währende das Kettenhemd bis ins späte Mittelalter im Gebrauch blieb. Schild (Scutum) Das gewölbte, rechteckige Schild der Kaiserzeit, war mehreren Schichten übereinander gelegter Brettchen gefertigt, einer Art Sperrholz. Der Griff und die Hand wurden von einem Schildbuckel (umbo) aus Metall geschützt. Das Scutum war weiter mit Leder oder Leinen bezogen und an den Rändern mit Metall eingefasst. Das Scutum war oft mit kultischen Symbolen der Einheit (Legion) bemalt und war damit das einzige, was bei allen Legionären gleich aussah. Auf dem Marsch befestigte man das Schild mittels eines Trageriemens auf der linken Rückenseite. Gegen Regen und Schrammen konnte das Schild mit einer Schildhülle aus Leder geschützt werden, vor dem Kampf wurden die Schildhüllen natürlich entfernt. Wurfspeer (Pilum) Das Pilum war neben dem Schwert die Hauptwaffe des Legionärs, eine römische Entwicklung. Der Wurfspeer wurde auf eine Entfernung von ca. 20 Meter geworfen und hatte die Aufgabe den Gegner seiner Deckung (seiner Schilde) zu berauben. Die gehärtete, wiederhakenartige Metallspitze drang in die gegnerischen Schilde ein und konnte nicht mehr herausgezogen werden, der lange Schaft aus weicherem Eisen verbog sich beim Aufprall und machte so die Schilde unbrauchbar. Dieser Effekt machte es außerdem unmöglich die Pilen bei einem Fehlwurf zurück zu werfen. Schwert (Gladius) Die Hauptwaffe des römischen Legionärs war das (Kurz-) Schwert, der Gladius. Der Gladius ist beidseitig geschliffen aber in erster Linie eine Stich- und keine Hiebwaffe. Der Legionär trug den Gladius auf der rechten (nicht auf der linken) Seite, so konnte er das Schwert auch in geschlossener Formation ziehen ohne seine Deckung (das Schild) zu öffnen oder seinen Nachbarn zu behindern. Der Centurio und alle höheren Offiziere trugen den Gladius auf der linken Seite, den Pugio jeweils auf der anderen Seite. Dolch (Pugio) Der Pugio war eine Reservewaffe für den äußersten Notfall, der aber nur sehr selten zum Einsatz kam, außerdem war er oft reich verziert und genoß ein beträchtliches Prestige in der Truppe. Möglicherweise wurden Pugio auch als Auszeichnung verliehen. Der Pugio wurde von den Mannschaften an der linken Hüfte, vom Centurio an der rechten getragen. Die Scheidenlänge der geschweiften, manchmal geraden Klinge betrug etwa 25 30 Zentimeter.