Arbeitsblatt: Wikinger

Material-Details

Lückentext mit Lösungen; kann zur Wikingerfolge der Serie "Es war einmal der Mensch" eingesetzt werden.
Geschichte
Mittelalter
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

52956
662
5
19.01.2010

Autor/in

Roland Herz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Wikinger Die Wikinger oder lebten im Norden (, und ). Ihren Namen haben sie vom Wort „Wik, was bedeutet, erhalten. Sie lebten an den Küsten, betrieben Landwirtschaft und Viehzucht, ernährten sich jedoch hauptsächlich vom . Die Männer gingen auch auf. Sie trieben Tiere, die sich in Küstennähe aufhielten, mit ihren Schiffen in Buchten, wo sie dann erlegt werden konnten. Kinder leisteten auch ihren Beitrag zur Besserung der Ernährungslage. Sie plünderten an den steilen Küsten und erlangten so und. Die Wikinger brachten es im Handwerk, besonders im sehr weit. Das seetüchtigste Schiff der damaligen Zeit war das bis zu 30m lange, mit Rudern und ausgestattete . Es konnte ca. 50 Mann Besatzung aufnehmen. Die Wikingergesellschaft bestand aus Leibeigenen, Freiherrn (Adelige) und dem, dem Anführer. Die Wikinger glaubten an verschiedene Götter und suchten sie mit zu besänftigen. Der Gott des Wetters war, der Göttervater hiess. Streitigkeiten wurden auf dem , der Gerichtsversammlung der Wikinger geregelt. Schliesslich brachen die Wikinger in den Jahren 790 bis 1100 zu grossen Entdecker-, Handels- und Plünderfahrten auf. Voraussetzung dafür waren die seetüchtigen , die Fahrten über das offene Meer ermöglichten. So tauchten die Plünderer plötzlich an einem europäischen Küstenabschnitt auf, fielen über die überraschte Bevölkerung her und verschwanden mit Beute beladen ganz schnell wieder in den Weiten des Ozeans. Die Plünderfahrten hatten die Inseln, die Nord- und Ostseeküste, das Mittelmeer, aber auch Städte an grossen Flüssen in Europa zum Ziel. Mehrfach wurde überfallen. Dazu mussten die Wikinger ihre Schiffe auch auf dem transportieren, um Hindernisse im Fluss zu umgehen. Die Wikinger zerstörten jedoch nicht nur, sie entdeckten auch unbekannte Gebiete und gründeten Kolonien. 870 wird der Westen Islands besiedelt. 982 entdeckt Erik der Rote und um 1000 Leif Eriksson Nordamerika. Wikinger fuhren von den Flussmündungen der Ostsee aus in die Ukraine, nach, übers Kaspische Meer und erreichten sogar Bagdad. Um 1100 endete die Wikingerzeit, als die Schweden zum übertraten und sich somit auch den europäischen Nachbarländern annäherten. Die Wikinger Die Wikinger oder Normannen lebten im hohen Norden (heutiges Dänemark, Schweden und Norwegen). Ihren Namen haben sie möglicherweise vom Wort „Wik, was Bucht bedeutet, erhalten. Sie lebten an den skandinavischen Küsten. Sie betrieben Landwirtschaft und Viehzucht, ernährten sich jedoch hauptsächlich vom Fischfang. Die Männer gingen auch auf Walfang. Sie trieben Tiere, die sich in Küstennähe aufhielten, mit ihren Schiffen in Buchten, wo sie dann erlegt werden konnten. Kinder leisteten auch ihren Beitrag zur Besserung der oft schwierigen Ernährungslage. Sie plünderten die Vogelnester an den steilen Felsküsten und erlangten so Eier und Federn. Die Wikinger brachten es im Handwerk, besonders im Schiffsbau sehr weit. Sie stellten verschiedene Schiffstypen her. Vom einfachen Ruderer bis zum bis 30m langen, mit Rudern und Segel ausgestatteten, Langschiff, das 50-55 Mann Besatzung aufnehmen konnte und ausserordentlich seetüchtig war. Die Wikingergesellschaft bestand aus Leibeigenen, Freiherrn und dem Jarl, dem Anführer. Die Wikinger glaubten an die germanischen Götter und suchten sie mit Tieropfern zu besänftigen. Der Gott des Wetters war Thor, der Göttervater hiess Odin. Schliesslich brachen die Wikinger in den Jahren 790 bis 1100 zu grossen Entdecker-, Handels- und vor allem Plünderfahrten auf. Voraussetzung für die Überfälle waren die seetüchtigen Langschiffe, die eine Fahrt über die offene See ermöglichten. So tauchten die Plünderer plötzlich an einem europäischen Küstenabschnitt auf, fielen in aller Wildheit über die überraschte Bevölkerung her und verschwanden ebenso schnell wieder, mit Beute beladen, in den Weiten der Ozeane. Die Plünderfahrten haben die britischen Inseln, die Nord- und Ostseeküste, aber auch Städte an grossen Flüssen in Europa und das Mittelmeer zum Ziel. Mehrfach wurde Paris überfallen. Dazu mussten die Wikinger ihre Schiffe auch bis zu zwei Kilometern auf dem Landweg transportieren, um Hindernisse im Fluss zu umgehen. Die Wikinger zerstörten jedoch nicht nur, sie entdecken auch unbewohnte Gebiete und besiedelten sie. 870 wird der Westen Islands besiedelt. 982 entdeckt Erik der Rote Grönland und um 1000 entdeckt Leif Eriksson Nordamerika. Sie fahren von den Flussmündungen der Ostsee aus weit in die Ukraine, nach Russland, übers Kaspische Meer und erreichen sogar Bagdad. Um 1100 endete die Wikingerzeit, als auch die Schweden zum Christentum übergingen und sich somit auch den europäischen Nachbarländern annäherten.