Arbeitsblatt: Pronomen

Material-Details

Zusammenfassung aller Pronomen mit Beispielen
Deutsch
Grammatik
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

53118
527
4
21.01.2010

Autor/in

Huguette Meyer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Pronomen Personalpronomen: Das Personalpronomen steht als Stellvertreter für Personen, Gegenstände oder Sachverhalte. Beispiele: Er (anstelle von: Der Mann) geht schnell. Guten Tag Frau Huber! Haben Sie einen Wunsch? Sie (anstelle von: Die Hefte) liegen hier. Reflexivpronomen: (rückbezügliches Fürwort) Das Reflexivpronomen (Stellvertreter) drückt aus, dass sich ein Geschehen oder eine Handlung auf den Handelnden (das Subjekt) selbst zurückbezieht. Zur Verstärkung kann selbst hinzugefügt werden. Beispiele: Ich schäme mich. Er schämt sich. Er bedankte sich selbst bei seinen Freunden. Wir freuen uns. Possessivpronomen: (besitzanzeigendes Fürwort) Sie geben ein Besitzverhältnis an oder drücken eine Zugehörigkeit aus. Sie begleiten oder ersetzen ein Substantiv. Beispiele: Meine Jacke ist blau und deine grün. Wessen Schlüssel ist das? Das ist meiner. Demonstrativpronomen: (hinweisendes Fürwort) Sie werden verwendet, um auf eine Person, einen Gegenstand oder Sachverhalt oder einen ganzen Satz hinzuweisen. Diese Person oder Sache wird dadurch besonders hervorgehoben. Sie können sowohl als Begleiter als auch als Stellvertreter stehen. Beispiele: Ich habe zwei Brüder. Diese sind beide älter als ich. Dieses Kind hat mir den Ball zugeworfen. Jenes Buch habe ich gelesen. Derjenige, der die Tafel beschmiert hat, soll sich melden. Relativpronomen: Die Relativpronomen der, die, das, welcher, welche, welches und wer, was leiten Relativsätze ein. Sie stellen eine Beziehung zwischen einem Satzteil des Hauptsatzes und dem Nebensatz her. Es sind Stellvertreter. Beispiele: Das Kind, das den Wettbewerb gewonnen hat, ist schon gegangen. Das Haus, welches am See steht, ist schön. Ich sah eine Kollegin, die ich schon lange kenne. Interrogativpronomen: (Fragepronomen, fragendes Fürwort) Sie leiten Fragen ein. Dies können Ergänzungsfragen oder indirekte Fragesätze sein. Sie kommen als Stellvertreter oder Begleiter vor. Beispiele: Weisst du, wer da ruft? Was klingelt? Welches gefällt euch besser? Indefinitpronomen: (unbestimmtes Fürwort) Indefinitpronomen wie einige, etliche, etwas, irgendjemand, jeder, kein, man, mancher, mehrere oder niemand werden verwendet, wenn über Personen, Sachverhalte, Mengen oder Grössen keine näheren Angaben gemacht werden, als Stellvertreter oder Begleiter. Beispiele: Das Buch muss man gelesen haben. Irgendjemand spielt Klavier. Weitere Pronomen: Artikel: Bestimmter Artikel – der, die, das Unbestimmter Artikel – ein, eine Stehen immer als Begleiter mit einem Substantiv. Zahlenpronomen: Sie stehen als Begleiter (Es ist acht Uhr) oder als Stellvertreter (Was zweien zu weit, ist dreien zu eng)