Arbeitsblatt: Sehsinn
Material-Details
Infoblatt zum Sehsinn
Biologie
Anderes Thema
5. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
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26.01.2010
Autor/in
Nathalie Wüest
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Posten 1.1 Der Sehsinn Mit den Augen kannst du sehen In gewisser Weise ist ein Auge wie eine komplizierte Kamera, die das Licht auf einen empfindlichen Film in einem dunklen Kasten bündelt. Die eindringende Lichtmenge wird eingestellt, indem man die Öffnung, durch die das Licht eindringt, verändert. Der Kasten des Auges ist mehr oder weniger der Augapfel. Das Auge liegt geschützt in der knochigen Augenhöhle. Dort ist das Auge mit drei Muskelpaaren befestigt, welche das Auge bewegen. Geschützt wird das Auge ausserdem durch das Lid, das die „Frontscheibe sauber wischt und grelles Licht abwehrt. Auch die Tränenflüssigkeit ist zum Schutz des Auges da. Tränen werden gebildet um Staub wegzuwaschen und um Bakterien zu töten. Die ganze Zeit werden Tränen gebildet. Doch normalerweise werden sie abgeleitet, so dass wir sie gar nicht bemerken. Wenn das Auge gereizt wird, wird mehr Tränenflüssigkeit gebildet. Der Überschuss (alles, was zuviel ist) läuft über einen Kanal in die Nase hinab. Wenn dir etwas ins Auge fällt sollst du nicht reiben, die Flüssigkeit schwemmt es weg! Wenn wir weinen, werden mehr Tränen produziert als abgeleitet werden können. Über dem Auge liegen die Augenbrauen. Sie leiten den Schweiss geschickt vom Auge ab. Das Innere des Auges ist mit der Netzhaut ausgekleidet. Die Netzhaut ist die lichtempfindliche Schicht des Auges. Die durchsichtige Vorderseite des Auges ist die Hornhaut. Sie hilft das Licht aufzufangen und auf die Netzhaut weiterzuleiten. Im Auge befindet sich auch die Regenbogenhaut. Sie wird auch Iris genannt. Wir sehen sie als den farbigen Teil im Auge. Sie steuert die Grösse der Pupille. Die Pupille siehst du als schwarzen Punkt im Auge. Durch sie dringt das Licht ins Auge ein. Je schwächer das Licht ist, umso grösser ist die Pupille. Menschen haben zwei Augen, die vorne am Kopf sitzen. So haben wir auf einen Gegenstand zwei leicht unterschiedliche Sichten. Die beiden Bilder werden in ein dreidimensionales Bild umgewandelt um Entfernungen abmessen zu können. Wenn man ein Auge schliesst, ist es viel schwieriger eine Entfernung abzuschätzen. Unter den Säugetieren können nur Menschen und Affen unterschiedliche Farben sehen. Es gibt aber einige Männer, aber nur ganz wenige Frauen, die zumindest teilweise farbenblind sind. Sie sind unfähig, eine Farbe von der anderen zu unterscheiden. Die häufigste Form ist die Unfähigkeit, rot von grün zu unterscheiden. Posten 1.1 Wenn die Sehkraft nicht so gut ist, kann es sein, dass man weitsichtig oder kurzsichtig ist. Bei einer Weitsichtigkeit kann man Gegenstände in der Weite zwar gut sehen, aber nahe Gegenstände sind verschwommen. Bei einer Kurzsichtigkeit ist es umgekehrt. Gegenstände in der Nähe kann man gut erkennen, aber in der Weite ist alles verschwommen. Der Aufbau des Auges Das Auge funktioniert so ähnlich wie ein Fotoapparat. Die Pupille ist die Linse und die Regenbogenhaut kann sich wie eine Blende unterschiedlich weit öffnen. Du kannst Farben, Formen, Grössen, Helligkeit, Dunkelheit, Bewegungen und die Lage von Gegenständen mit dem Auge wahrnehmen.