Arbeitsblatt: Gottfried Keller

Material-Details

Leben und Zitate des Schriftstellers
Deutsch
Leseförderung / Literatur
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

53479
815
1
26.01.2010

Autor/in

Bruno Schärer

044 910 13 21
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Name: Gottfried Keller Jahreszahl Ereignis Alter 1819 19. Juli geboren in Zürich 1824 Tod des Vaters 1834 Von der Industrieschule ausgeschlossen Lehre bei Kunstmaler 1840 München weitere Malversuche 1842 Heimkehr Patriotische Gedichte 1845 Freischarenzüge 1848 Universität Heidelberg 1850 Universität Berlin 1855 Rückkehr 1 8 5 5 1 8 7 9 e Gr ü e He n i h (R m n 1856 i Le t vo S l w l I ( o e l n 1861 Zürcher Staatsschreiber 1869 Ehrendoktor 1872 i si b n Le e d n (N v l e ) 1873/74 i L u e vo S l w l I (N v l e ) 1876 Rücktritt als Staatsschreiber 1878 i Zü c e No e l n 1882 a Si n e i h (N v l e ) 1883 e a m l e Ge i h e 1886 a t n Sa a d r (R m n 1890 15. Juli gestorben in Zürich 1839 Gestern bin ich unter einem schrecklichen Donnerwetter in mein einundzwanzigstes Jahr eingezogen. Nun bin ich volle zwanzig Jahre alt und kann noch nichts und stehe immer auf dem alten Flecke und sehe keinen Ausweg, fortzukommen und muss mich da in Zürich herumtreiben, während andere in diesem Alter schon ihre Laufbahn begonnen haben. 1841 Schon habe ich dreimal Bilder ausgestellt, Komplimente darüber eingesammelt, aber noch nie eine von den vermaledeiten Ankaufsnummern an meinen Bildern entdeckt. Dabei kann meine Liebe Mutter mir nichts mehr schicken, ohne äusserste Einschränkung, und um ihr allen Kummer zu ersparen, schreibe ich ganz fidel nach Hause, als ob ich in grösster Floribus lebte, indes ich ganz gemütlich auf dem räudigsten und schäbigsten Hunde reite, den es jemals gegeben hat. 1841 Ich male jetzt von morgens sieben Uhr bis abends sieben Uhr mit wenig Unterbrechung und mit grossem Genuss. Ich habe gefunden, dass alle Entbehrungen weit erträglicher, ja gar nicht zu beachten sind, wenn man nur arbeitet. 1843 Ich habe grossen Drang zum Dichten. Heute fasste ich den Entschluss, i ige Ged chte zusammenzupacken und i ne Ze tsch i ft zuzusenden. Wa um so l te ch i cht pr ob ie en was an de Sache st. i ebe es i ssen a s i ch i l e cht he m i ch fü e n gewa t iges Gen e ha ten und da übe das ande e ve nach äss igen. 1 84 5 End i ch i ess es i ch se e n Di chte , und von da an kam ch n ausgeze chnete eh en vol le Gese l schaft und begann i te a i sche Studi en. Das Ma len st nun an den Nage gehängt, wen igstens l Be uf. B.S.