Arbeitsblatt: Synonyme Adjektive

Material-Details

Adjektive mit gleicher Bedeutung einander zuordnen
Deutsch
Wortschatz
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

54036
1687
32
03.02.2010

Autor/in

torero (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Das Adjektiv – Wortschatz a) Je zwei Adjektive haben die gleiche oder ähnliche Bedeutung. Füge sie zusammen! mutwillig durchsichtig lecker bestürzt einfach lästig verdrossen heil behutsam spannend gefährlich wohlschmeckend transparent missmutig unangenehm vorsätzlich fesselnd bedrohlich betroffen vorsichtig unverletzt schlicht entzückend blass fahl fröhlich anspruchslos behutsam köstlich bescheiden zweckmässig kostengünstig unnötig sanft vorsichtig angesehen geachtet bezaubernd sacht lecker preiswert tauglich heiter entbehrlich b) Ordne in die einzelnen Spalten jeweils die Adjektive mit der ähnlichen Bedeutung ein. anspruchslos aufrichtig bedürfnislos einsilbig furchtsam genügsam offen schreckhaft verschlossen wahrheitsliebend wortkarg zaghaft ängstlich schweigsam bescheiden ehrlich übelgelaunt arbeitsscheu dreist eingebildet faul hochmütig müssig missmutig rücksichtslos selbstgefällig unverschämt verdrossen träge mürrisch frech eitel c) Setze die unten aufgeführten Adjektive in die entsprechende Lücke ein! In den Städten herrschte ein für uns moderne Menschen kaum Gestank. Es stanken die Strassen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach Holz und nach Rattendreck, die Küchen nach Kohl und Hammelfett, die Stuben stanken nach Staub. Aus den Kaminen stank der Schwefel, aus den Gerbereien stanken die Laugen, aus den Schlachthöfen stank das Blut. Die Menschen stanken nach Schweiss und nach Kleidern, aus dem Mund stanken sie nach Zähnen, aus ihren Mägen nach Zwiebeln. Es stanken die Flüsse, es stanken die Plätze, es stanken die Kirchen, es stank unter den Brücken und in den Palästen. Der Bauer stank wie der Priester, der Handwerksgeselle wie die Meistersfrau, es stank der gesamte Adel, ja sogar der König stank, wie ein Raubtier stank er, und die Königin wie eine Ziege, sommers wie winters. Denn der Aktivität der Bakterien war im achtzehnten Jahrhundert noch keine Grenze gesetzt, und so gab es keine Tätigkeit, keine und keine zerstörende, keine Äusserung des aufkeimenden oder Lebens, die nicht von Gestank begleitet gewesen wäre. (P. Süskind: Das Parfum) (faulig, menschlich, vorstellbar, muffig, verdorben, ungelüftet, ätzend, geronnen, ungewaschen, verrottet, zersetzen, verfallend, aufbauend, alt)