Arbeitsblatt: Wilhelm Tell

Material-Details

Text zur Geschichte von Wilhelm Tell
Geschichte
Schweizer Geschichte
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

54061
1037
12
04.02.2010

Autor/in

mare (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wilhelm Tell der Apfelschuss Es war einmal vor langer Zeit in Altdorf in der Zentralschweiz. Das Dorf lag am Vierwaldstättersee. Die Menschen dort waren unzufrieden. Sie wurden von einem Landvogt regiert, der vieles verbot. Dieser Landvogt hiess Gessler und seine Gesetze waren hart. Wer den Gesetzen nicht gehorchte, musste mit schweren Strafen rechnen. Nah dem Dorf lebte Wilhelm Tell. Er liebte seine Familie und seine Freiheit mehr als alles andere. Wie so viele mochte er den strengen Gessler nicht. Einmal verbot Gessler den Bauern sogar, Ochsen vor ihre Pflüge zu spannen. „Ein richtiger Bauer soll seinen Pflug selber ziehen, meinte er. So wurden die Menschen immer wütender. Eines Tages sah Wilhelm Tell etwas Merkwürdiges. Er war mit seinem Sohn Walter unterwegs. Plötzlich stiessen sie am Weg auf einen Holzpflock mit einem Hut drauf. „Seltsam, dachte Tell. Neben dem Pflock stand ein Wachposten und befahl: „Du musst dich vor dem Hut verbeugen! Aber Tell lachte nur. „Du solltest besser aufpassen!, warnte ihn der Wachposten. „Verbeug dich vor dem Hut! Als Wilhelm Tell noch immer lachte, erklärte der Wachposten streng: „Das ist der Hut von Gessler. Wer sich vor dem Hut nicht verbeugt, wird bestraft! Inzwischen hatten sich viele Bauern versammelt und beobachteten, was geschah. Tell lachte immer weiter. „Den Teufel werde ich tun!, rief er. „Der Hut soll aufpassen, dass ich ihn mit meiner Armbrust nicht vom Holzpflock schiesse! Er tat so, als würde er auf den Hut zielen. Doch in diesem Moment kamen Reiter. „Halt!, riefen sie. „Was machst du da? Ist das deine Art, deinen Herrn zu grüssen? „Ich grüsse nur einen Herrn mit Kopf!, Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ ben¶ tigt. rief Tell und grinste. Die Bauern aber, die am Wegrand standen, guckten verängstigt, denn die Herren zu Pferde waren Gessler und seine Leute. Man reizte sie besser nicht. Wilhelm Tell aber sah die Reiter entschlossen an. In der rechten Hand hielt er seine Armbrust. An der linken Hand hielt er seinen Sohn Walter. Gessler schrie: „Was? Du willst dich über mich lustig machen? Zur Strafe sollst du einen Apfel vom Kopf deines Jungen schiessen! Wenn du so gut mit der Armbrust umgehen kannst, wird das ja kein Problem für dich sein! Da wurde Wilhelm Tell ganz blass. Das hatte er nicht gewollt. Aber Gessler liess sich nicht erweichen. Da nahm der kleine Walter auf seinen Kopf. Er war sehr sein Vater ein guter Schütze rief er. „Ich bleibe einen Apfel und setzte ihn Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ ben¶ tigt. ruhig mutig, und er wusste, dass war. „Schiess nur, Vater!, stehen! seufzte. Er nahm zwei Pfeile Wilhelm Tell aus seinem Köcher. Einen legte er in den Lauf der Armbrust. Er zielte sehr lange. Zong! Der Pfeil flog von der Armbrust und traf den Apfel genau in der Mitte. Die Bauern jubelten und Walter strahlte. Wilhelm Tell aber blieb ernst. Gessler war natürlich wütend, und er wollte wissen, weshalb Tell einen zweiten Pfeil genommen hatte. „Wenn ich Walter getroffen hätte, erklärte Tell, „hätte ich mit dem zweiten Pfeil auf dich geschossen. Dich hätte ich nicht verfehlt. Gessler tobte. Er liess Tell festnehmen und auf ein Boot bringen. Am anderen Seeufer lag eine Festung. Dort sollte Tell eingesperrt werden. Bei der Überfahrt aber brach ein Sturm los. Die Besatzung wusste, dass Tell ein guter Steuermann war. Sie banden ihn los, und er brachte das Boot sicher an Land. Dort aber entkam er seinen Bewachern mit einem Sprung auf die Tellsplatte. Von diesem Schweiz Tag an hatten die Menschen in der endgültig genug Gessler. Zusammen mit gegen Dann ihn und waren bald die vom Landvogt Wilhelm Tell kämpften sie Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ ben¶ tigt. besiegten sie ihn. Schweizer glücklich. Sie schworen sich frei zu bleiben. Und das haben sie auch geschafft. bis heute