Arbeitsblatt: Bauernregeln schreiben
Material-Details
Bauernregeln sind einfache Zweizeiler, an denen sich die Grundregeln des Gedichtschreibens üben lassen.
Das Arbeitsblatt bietet einige traditionelle und eigene Beispiele. Das Zusatzmaterial enthält noch mehr Beispiele, eine "Lösung" und weitere Unterrichtsideen.
Deutsch
Texte schreiben
6. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
5409
1860
21
18.03.2007
Autor/in
Martin Krieg
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Wir basteln Bauernregeln traditionelle Regeln: Sind Lorenz und Bartel schön, ist ein guter Herbst vorauszusehn. Wies Wetter auf Medardus fällt, es bis zu Mondes Schluss anhält. Um Johanni bet um Regen, nachher kommt er ungelegen. Regnet an Peter und Paul, ist noch 40 Tage faul. Tanzen im Januar die Mucken, muss der Bauer nach dem Futter gucken. Wächst das Gras im Januar, so ist im Sommer in Gefahr. Sankt Dorothee bringt den meisten Schnee. Märzenstaub bringt Gras und Laub. Bald trüb und rauh, bald licht und mild, ist der April des Menschen Ebenbild. Eigenkonstruktionen: Waren Schnecken im Erdbeerbeet, so ist zum Pflücken schon zu spät. Steht er zuoberst auf der Leiter, so kann der Bauer nicht mehr weiter. Verstecken die Vögel sich im Zaune, so hat das Wetter schlechte Laune. Verliert der Lehrer die Geduld, ist das Wetter oder der Vollmond schuld. Fliegt der Drache in die Leitung, steht es morgen in der Zeitung. Liegst du beim Schlittschuhfahren platt, so war vielleicht das Eis zu glatt. Hast du das Rezept entdeckt, nach dem solche Bauernregeln meistens aufgebaut sind? . Deine erste Regel: Blätter, Wetter.