Arbeitsblatt: Kinder forschen

Material-Details

Erfahrungsbericht und Anleitung und Tipps zum Formulieren von Hypothesen und zum Experimentieren
Diverses / Fächerübergreifend
Anderes Thema
2. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

54606
424
0
10.02.2010

Autor/in

Mango (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Kinder forschen: Wasserexperimente mit 2.Klässler/innen Wann: In einer Doppellektion in der Halbklasse am Nachmittag Zeitraum: Woche 34-36 Anzahle Experimente: jeweils zwei pro Nachmittag Durchführung: Kurzer Beschrieb des Versuchs mit einer Materialliste gemeinsam lesen und besprechen, dann formulieren die Kinder eine Hypothese, darauf zeigt die Lehrperson den Versuch vor anschliessend führen die Kinder das Experiment selber oder in Partnerarbeit durch, am Schluss notiert jedes Kind, was es beobachtet hat und zeichnet dazu. Erfahrungen: Ritualisierte Durchführung Die Durchführung war nach dem ersten Nachmittag klar und nach dem zweiten Nachmittag schon für die meisten Kinder eingespielt. Dadurch blieb genügend Ruhe und Musse sich ganz auf das Experimentieren einzulassen. Ich erlebte die Kinder versunken in ihrer Tätigkeit. Es gab viel zu staunen und zu zeigen. Hypothesen In den ersten Forscherstunden waren die Kinder sehr zurückhaltend im Formulieren von Hypothesen. Viele Kinder zielten vor allem darauf ab richtig zu tippen. So nannten sie zum Beispiel beim Versuch „Wie viele Tropfen haben auf einer Münze Platz? eine bestimmte Anzahl, sagen wir 11 und hörten anschliessend bei der Durchführung einfach bei der genannten Zahl auf und sagten, ja sie hätten genau richtig getipptWir redeten dann darüber was „schätzen heisst und weshalb Forscher vor Versuchen immer auch eine Vermutung äussern. Es brauchte ein paar Experimente, aber dann wurden die Kinder beim Äussern von Hypothesen richtig kreativ! Grenzen setzten: Manchmal ist es mir schwer gefallen Grenzen zu setzen, wenn die Kinder in ihrer Freude am Experimentieren und am Weiterexperimentieren fast überbordeten. Die Ideen was man mit diesem Mäppchen und dem Strohhalm noch machen könnte schienen den Kindern nicht auszugehen. (wir hatten dazu auch über 30Grad im Schulzimmer!) Zum Glück halfen am Schluss alle beim Aufputzen. Es ist aber sicher hilfreich, sich als Lehrperson vorher mental darauf vorzubereiten, dass Experimentierfreude geweckt wird und manchmal schwierig zu stoppen ist. Sicher ist es auch sinnvoll, dies mit den Kindern zu thematisieren.