Arbeitsblatt: Gesprächsbogen

Material-Details

Gesprächsbogen für Eltern vor dem Elterngespräch
Administration / Methodik
Elternzusammenarbeit
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

54616
1149
7
10.02.2010

Autor/in

Danja Tschan
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Primarschule Beispielhausen Beurteilungsgespräch Informationen für Eltern Liebe Eltern Der folgende Beobachtungsbogen ist als Angebot zu Ihrer eigenen Vorbereitung auf das Beurteilungsgespräch gedacht. Ich führe für mich den gleichen Beobachtungsbogen. Auch Ihr Sohn oder Ihre Tochter hat dieselben Beobachtungskriterien im Merkheft eingeklebt! Ob und in welcher Form Sie Ihren Beobachtungsbogen gebrauchen (Beurteilung mit Symbolen oder mit Stichworten), ist ihnen freigestellt. Im Sinne einer umfassenden Beurteilung Ihres Kindes ist es jedoch sinnvoll, wenn auch Sie sich etwas Zeit nehmen und den Beobachtungsbogen zum Beurteilungsgespräch mitbringen! Die folgenden Ausführungen sind auszugsweise aus dem Schreiben des Amtes für Volksschulen zum „Neuen Zeugnis für die Primarschule vom 15. Dezember 1994 entnommen. Keine Schule ohne Beurteilung, aber. Jede zielgerichtete Arbeit wird beurteilt, oft bewusst, manchmal auch unbewusst. Das gilt für alle Bereiche des Lebens, nicht nur für die Schule. Noten sind nur eine Form der Beurteilung. Sie beurteilen die Leistungen eines Kindes im Vergleich zu den anderen Kindern (soziale Bezugsnorm) und geben nur beschränkt Auskunft über das Gelernte. Unter Lernen versteht man aber heute nicht mehr nur das Erlernen von Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) und von möglichst viel abfragbarem Wissen. Lernen schliesst alle schulischen Tätigkeiten ein. Schülerinnen und Schüler erbringen Leistungen auf praktischem, auf sozialem, auf musischem und auf intellektuellem Gebiet. Neben die Sachkompetenz sind gleichwertig die Selbstkompetenz und die Sozialkompetenz getreten (siehe Kasten). Unsere Schule soll eine Leistungsschule bleiben, aber Leistung muss im Sinne aller drei Kompetenzen breiter als bisher verstanden werden. Sachkompetenz ist die Fähigkeit, sich in der Welt zurechtzufinden und mit ihren Erscheinungen zurechtzukommen. Hierzu zählt auch das, was man mit „Schulstoff bezeichnet. Sozialkompetenz ist die Fähigkeit, soziale Beziehungen aktiv zu gestalten und mit der Klasse, mit den Mitmenschen und mit der Gesellschaft zurechtzukommen. Zur Sozialkompetenz gehören wesentlich persönliche Werthaltungen. Selbstkompetenz ist die Fähigkeit, mit seinen Begabungen, Gedanken und Gefühlen und mit dem eigenen Körper umzugehen. Auch für die Selbstkompetenz sind Einstellungen zentral. Das Zusammenwirken der drei Kompetenzen wird oft als Handlungskompetenz bezeichnet, also als die Fähigkeit, in verschiedenen Situationen angemessen zu handeln. Handlungskompetenz nennt auch der Zweckartikel im neuen Schulgesetz als zentrales Bildungs und Erziehungsziel: „Sie (die Schule) unterstützt und fördert in Zusammenarbeit mit den Eltern die ganzheitliche Entwicklung aller Schülerinnen und Schüler und bemüht sich, sie zu selbständigen und toleranten Menschen zu erziehen, die der Gemeinschaft und der Umwelt gegenüber verantwortungsbewusst handeln. Beurteilung ist ein integrierter Bestandteil des Unterrichtsgeschehens. Sie schliesst Fremd und Selbstbeurteilung ein. Sie muss Informationen liefern, die es erlauben, das einzelne Kind auf seinem aktuellen Entwicklungsstand optimal zu fördern. Das Schlagwort „Eine Beurteilung, die nicht fördert, ist sinnlos, bringt die heutige Sichtweise auf den Punkt. So betrachtet, ist Beurteilung mehr als blosse Leistungsmessung. Als Einschätzung aufgrund von sorgfältiger Beobachtung bildet sie die Grundlage für die Förderung des einzelnen Kindes hinsichtlich seiner Sach, Selbst und Sozialkompetenz. BEURTEILUNG DURCH DIE ELTERN Beurteilung ungenügend genügend gut sehr gut Name des Kindes: Beurteilung: Lern- und Arbeitskompetenz Lernverhalten Ich will von mir aus lernen. Ich gebe bei Schwierigkeiten nicht gleich auf. Ich passe auf, wenn etwas erklärt wird. Ich kann mir Sachen für längere Zeit merken. 1. 2. 3. 4. 1. 2. 3. 4. Arbeitsverhalten Ich führe Arbeitsaufträge zuverlässig auf. Ich lasse mich von der Arbeit nicht ablenken. Ich habe saubere und schöne Arbeitsergebnisse. Ich gehe mit fremden Sachen sorgfältig um. Arbeitstechniken Ich kann meine Arbeiten selber einteilen. Ich kann nach schriftl. Anweisungen arbeiten. Ich kann Beobachtungen festhalten. Ich kann selbständig arbeiten. Beurteilung: Sozialkompetenz Zusammenarbeit Ich rede in Gesprächen mit. Ich übernehme in Gruppen Arbeiten. Ich helfe, wenn ich kann. Gemeinschaftsarbeiten erledige ich zuverlässig. Ich fordere Hilfe an, wenn ich sie brauche. Kontaktbereitschaft Ich suche den Kontakt mit andern Kindern. Ich kann mit Erwachsenen umgehen. Ich verbreite eine gute Stimmung. Konfliktfähigkeit Ich lasse den andern ihre Eigenheiten. Ich vertrete meine Meinung und wehre mich Ich halte Regeln und Abmachungen ein. Ich kann zu gemachten Fehlern stehen. Beurteilung: Sachkompetenz Sprache Ich kann einen Text flüssig vortragen. Ich verstehe das Gelesene. Ich fühle mich sicher in der Rechtschreibung. Ich kann mich mündlich gut ausdrücken. Der schriftl. Ausdruck bereitet mir keine Mühe. Auswendiglernen fällt mir leicht. Mathematik Der Umgang mit Zahlen bereitet mir Freude. Ich verstehe mathematische Zusammenhänge. Ich beherrsche die verschiedenen Masseinheiten. Bei Sachaufgaben fühle ich mich sicher. Das kleine 1x1 beherrsche ich gut. Die 4 schr. Grundoperationen beherrsche ich gut. Mensch und Umwelt Pers. Themen und die Umwelt interessieren mich. Geografische Begriffe lerne ich leicht. Ich erkenne Zusammenhänge. Italienisch Ich habe Freude an der Fremdsprache. Vokabellernen ist kein Problem für mich. Ich äussere mich gerne auf Italienisch.