Arbeitsblatt: Übung indirekte Rede

Material-Details

Übung indirekte Rede an einem Textauszug aus Heinrichs Böll "Die verlorene Ehre der Katharina Blum"
Deutsch
Grammatik
10. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

54712
984
6
12.02.2010

Autor/in

Fides-Maria Kistler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum Es war schwer, den anklagenden Redefluss der Woltersheim zu unterrechen, nicht einmal Beizmenne kam so recht gegen sie an, erst als er sie unterbrach und ihr vorwarf, Götten empfangen zu haben, sagte sie, sie (haben) seinen Namen nicht einmal gewusst, er (haben) sich nicht vorgestellt, (sein) ihr auch nicht vorgestellt worden. Sie (wissen) nur, dass er an dem fraglichen Mittwoch gegen 19.30 Uhr in Begleitung von Hertha Scheumel gekommen (sein), gemeinsam mit deren Freundin Claudia Sterm, die wiederum in Begleitung eines als Scheich verkleideten Mannes erschienen (sein), von dem sie nur (wissen) dass er Karl genannt worden (sein) und der sich später recht merkwürdig benommen (haben). Von einer Verabredung mit diesem Götten (können) nicht gesprochen werden, auch habe sie nie vorher seinen Namen gehört, und sie (sein) über Katharinas Leben bis ins letzte Detail informiert. Als man ihr Katharinas Aussage über ihre „merkwürdigen Autofahrten vorhielt, musste sie allerdings zugeben, davon nichts gewusst zu haben, und damit erlitt ihre Angabe, sie (wissen) über alle Details in Katharinas Leben Bescheid, einen entscheidenden Schlag. Auf den Herrenbesuch angesprochen, wurde sie verlegen und sagte, da Katharina wohl darüber nichts gesagt (haben), (verweigern) auch sie die Aussage. Das einzige, was sie dazu sagen könne: das eine (sein) eine „ziemlich kitschige Angelegenheit, und „wenn ich Kitsch sage, meine ich nicht Katharina, sondern den Besucher. Wenn sie von Katharina bevollmächtigt (werden), (werden) sie alles darüber sagen, was sie (wissen); sie (halten) es für ausgeschlossen, dass Katharinas Autofahren zu diesem Herrn geführt (haben). Ja, es (geben) diesen Herrn, und wenn sie (zögern), mehr über ihn zu sagen, so, weil sie ihn nicht der totalen Lächerlichkeit preisgeben (wollen). Katharinas Rolle jedenfalls (sein) in beiden fällen – im Fall Götten und im Fall Herrenbesuch – über jeden Zweifel erhaben. Katharina (sein) immer ein fleissiges, ordentliches, ein bisschen schüchternes, oder besser gesagt: eingeschüchtertes Mädchen, als Kind sogar fromm und kirchentreu. Dann aber (erwischen, Passiv) ihre Mutter, die auch die Kirche in Gemmelsbroich (putzen), mehrmals der Unordentlichkeit überführt und einmal sogar (erwischen Passiv), wie sie in der Sakristei gemeinsam mit dem Küster eine Flasche Messewein (trinken). Daraus (sein) dann eine „Orgie und ein Skandal gemacht worden.