Arbeitsblatt: Geschichte Herkunft der Olympiade
Material-Details
Informationen zur Olympiade
Geschichte
Gemischte Themen
5. Schuljahr
5 Seiten
Statistik
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669
7
17.02.2010
Autor/in
Stephan Borgogno
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Male zuerst die olympischen Ringe mit den richtigen Farben aus. Und schreibe in die Ringe welcher Kontinent sie bedeuten. GESCHICHTE DER OLYMPISCHEN SPIELE Lernziele • Du weisst wo und warum die Spiele in der Antike entstanden und weshalb sie wieder „abgeschafft wurden. • Du weisst wer die Spiele vor 100 Jahren wieder gegründet hat und warum er das gemacht hat. • Du kennst die olympischen Sportarten von heute und kennst die Piktogramme. • Du kennst die Flagge der Olympischen Spiele und kannst sie zeichnen. Auch wenn man den Beginn der Olympischen Spiele nicht eindeutig zurückdatieren kann, ist man sich heute doch ziemlich sicher, dass die ersten Olympischen Spiele etwa auf das Jahr 776 v. Chr. zurückgehen. Damals dauerten die Spiele gerade mal 3 – 5 Tage und umfassten weitaus weniger Sportdisziplinen als dies heute der Fall ist. Einige der damaligen Disziplinen waren Laufen, Springen, Ringen sowie Pferde- und Wagenrennen. Letztere sind ja bekanntlich heute nicht mehr vertreten. Abgehalten wurden die Spiele aus einem bestimmten Grund, nämlich zu Ehren des Gottes Zeus, dem Göttervater (Vater aller Götter). Diese Spiele wurden in der Stadt Olympia gehalten. Da die griechischen Volksstämme untereinander oft gegeneinander Krieg führen, wurde während der Zeit der Olympiade Frieden vereinbart. Dieser garantierte allen Teilnehmern Schutz und Sicherheit für die An- und Rückreise zum Austragungsort. Frauen wurden zu den Spielen nicht zugelassen, auch als Zuschauer nicht. Übermale auf dieser Karte Griechenland blau und zeichne die beiden Städte Olympia und Athen ein. Beschrifte sie! Dem Sieger in einer Sparte winkte jedoch kein Gold wie es heute der Fall ist, sondern einen Kranz von einem Ölbaum. Dieser Titel war hoch begehrt und ihm Volke genossen solche Sieger ein ausserordentlich hohes Ansehen. Die damaligen Spiele fanden alle vier Jahre und nur im Sommer statt. Hatten jedoch bereits 394 n. Chr. ihr Ende (es fanden nachher keine Spiele mehr statt). Denn Kaiser Theodosius der Grosse verbot die Spiele, weil er sie als Anbetung heidnischer Götter ansah. Sein Nachfolger Theodosius II. ordnete sogar die Zerstörung der Austragungsstätten an. Erst viele Jahre später schaffte es der Franzose Baron Pierre de Coubertin den Geist der Olympischen Spiele wieder zur erwecken. Er gründete ein Olympisches Komitee. So sollten die Olympischen Spiele weitergeführt werden. Die Idee von ihm war, dass sich die 1 „Jugend der Welt bei sportlichen Wettkämpfen messen und nicht auf dem Schlachtfeld der Kriege bekämpfen würde. Nun wurden die sportlichen Disziplinen zwar modernisiert, dennoch sollten sie deutlich in Verbindung mit den alten Spielen stehen. Er glaubte auch, dass Sport von grundlegender Bedeutung für die gesunde, geistige und körperliche Entwicklung der Jugend sei und dass die sportlichen Wettkämpfe die Freundschaft zwischen den Teilnehmern verschiedener Länder fördern würde. Bei einem Besuch in Delphi (Griechenland) entdeckte er das Symbol der fünf miteinander verbundenen Ringe. Er übernahm das Symbol für die olympische Fahne. Die fünf Ringe symbolisieren die fünf Kontinente Europa, Afrika, Asien, Amerika und Australien. Die ersten neuzeitlichen Olympischen Spiele fanden 1896 in Athen statt. Seit diesem Jahr wurden sie alle vier Jahre abgehalten. Ausser während den beiden Weltkriegen (1914 – 1918, 1938 – 1945) wurden drei Olympische Spiele nicht gehalten (1916, 1940, 1944). Seit 1924 werden auch olympische Winterspiele gehalten. Die neuen Olympischen Spielen haben eine Reihe an Sportarten dazu gewonnen. Zudem ist die Dauer der Spiele auf maximal 15 Tage erhöht worden und Göttern wird heutzutage auch nicht mehr gehuldigt. Doch nichts desto trotz sind die Spiele mehr als nur Sport, denn hinter dem Anlass steht auch ein Olympischer Gedanke, der sich z. B. im Symbol der Spiele, den fünf Ringen widerspiegelt. Sie symbolisieren die Verbundenheit der fünf Kontinente. Bei den ersten Spielen 1896 hatten in Athen 262 Athleten aus 13 Ländern teilgenommen. In Athen 2004 nahmen bereits 20500 Athleten aus 202 Ländern teil. Und weltweit verfolgen Milliarden Zuschauer das grösste Sportfest auf der Welt. Die Austragungsstädte bauen extra für die Spiele ganze Stadien und Olympiadörfer für Sportler und Zuschauer auf. Die Kosten dafür sind immens. In Peking wurden nur für diesen Anlass 40 Milliarden Franken gerechnet! Für die Olympischen Spiele hatten die Sportler bereits die lateinischen Wörter: Citius altius fortius (schneller höher stärker) gebraucht. Das gilt in der Neuzeit nun nicht mehr allein für die sportliche Leistung, sondern auch zum Ansporn für die Organisation. Die Eröffnungsfeier Die olympische Flamme wird von Olympia zum jeweiligen Austragungsort getragen, durch ganze Länder und über Grenzen. Läufer tragen sie jeweils 1 km weit. Manchmal reist die Flamme mit Schiffen oder mit Flugzeugen. Am Austragungsort läuft ein Träger ein Mal um die ganze Bahn, dann wird das olympische Feuer angezündet. Das Feuer brennt die ganzen Spiele lang. Bei der Eröffnung werden im Stadion hunderte von Tauben als Symbol des Friedens frei gelassen. Diese Tradition wurde bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit begonnen. Die Spiele beginnen mit einer aufwändigen Schauveranstaltung. Danach marschieren die Athleten in das Stadion. Die griechische Mannschaft zieht immer als erste ein, die Mannschaft des Gastlandes als letzte. 2 Sportarten Mindestens 15 Sportarten sind bei den Olympischen Spielen vertreten, in denen sich mittlerweile über 10000 Athleten messen. Zu den Sportarten gehören u.a.: Basketball, Bogenschiessen, Boxen, Fechten, Fussball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, Leichtathletik, moderner Fünfkampf, Radsport, Reiten, Ringen, Rudern, Schiessen, Schwimmen mit Wasserspringen und Wasserball, Segeln, Tennis, Turnen, Volleyball Fragen zum Text Wieviele Sportarten gibt es mindestens an olympischen Spielen? Wann waren die ersten olympischen Spiele der Neuzeit?Was symbolisieren überhaupt die olympischen Ringe? Warum haben die olympischen Spiele nicht immer stattgefunden? Welches sind überhaupt unsere Kontinente der Erde? Schraffiere sie mit verschiedenen Farbe und benenne sie (schreibe ins Bild). 3 hast du gewusst, dass bei allen Landeswappen der Erde mindestens eine olympische Farbe vorkommt? Stars der Antike Auch in der Antike gab es bereits gefeierte Sportstars, Athleten, die durch ihren Ruhm Geld und Einfluss gewannen und deren sportliche Leistungen legendär waren: Der „Ringerkönig Milon aus Kroton Die griechische Stadt Kroton in Unteritalien entsandte im 6. Jahrhundert (Jahr 500 – 599 v. Chr.) eine Vielzahl erfolgreicher Sportler zu den Olympischen Spielen und sie siegten zwischen 588 und 488 v. Chr. bei nahezu allen Olympischen Spielen, insbesondere im Stadionlauf. Aufgabe Suche in den Zeitungen/Internet Starportraits der Schweiz und gestalte damit ein Arbeitsblatt. Kennst du olympische Sommerdisziplinen? 4 Schreibe sie unter die Piktogramme! 5