Arbeitsblatt: Siebdruck Die Technik und das Material
Material-Details
Aufliestung der Materialien, sowie eine Erläuterung der Drucktechnik
Bildnerisches Gestalten
Grafik
10. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
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17.02.2010
Autor/in
Fabienne Müller
Land: andere Länder
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Siebdruck: Die Technik Das Prinzip des Siebdrucks ist eigentlich einfach: Die Druckfarbe wird durch ein Gewebe hindurch auf ein Papier (oder Kunststoffe, Metalle, Textilien etc.) gedruckt. Um eine Zeichnung zu Drucken, müssen die Maschen des Gewebes an denjenigen Stellen, die nicht drucken sollen, mit einer speziellen Schicht verstopft werden. Die Druckfarbe kann dann nur noch an den Stellen, welche die Zeichnung wiedergeben, das Gewebe durchdringen. Materialien Das Sieb und seine Regeln Das Sieb Ist eine das Sieb Sieb ist wird IMMER sauber ausgewaschen!!! Masche des Siebes verstopft, ist nicht mehr wirklich brauchbar! Ein teuer! Spitze Gegenstände wie Scheren, Ecken, Kugelschreiber, usw. können Löcher ins Sieb machen! Das Sieb wird nur trocken zum Drucken angewendet! Es wird sorgfältig gelagert! Vorbereiten sauberer, aufgeräumter Arbeitstisch Kartonecken(Resten) ausgelegter Plastik oder Zeitungen Holzbretter zum Papier oder Textilien spannen Klebeband Drucken Rakel Farben Joghurtgläser zum Farbenmischen Holzstäbchen zum Umrühren Ablagefläche für Rakel (Teller oder alte Malpalette) Der Druckprozess Die Vorbereitung 1. Der Arbeitstisch ist aufgeräumt. Nichts Unnötiges ist auf dem Tisch, da Siebdruck VIEL Platz braucht! 2. Nun schneiden Sie kleine Kartonecken und fixieren diese gut mit Klebeband an den vier Ecken des Siebes. Dies ist der sogenannte Absprung: Ein Stück dicke Pappe an den Ecken des Siebes befestigt, liefert den notwendigen Abstand zwischen Siebdrucksieb und Papierunterlage. Auf diese Weise klebt das Sieb nicht am Papier fest. 3. Allfällige „Löcher in der Schablone werden ebenfalls mit Klebeband abgedeckt, genauso wie die Siebränder falls nötig. 4. Die Druckfarben, das Holzstäbchen, der Rakel und die Ablagefläche für den Rakel werden bereitgestellt. 5. Die Rakellänge sollte länger als die zu druckende Schablone sein!!! Das Drucken 1. Die Farbe wir auf die eine Seite des Siebes in einer langen „Wurst, die die ganze Schablonenlänge bedeckt, verteilt. 2. Der Druckvorgang beginnt. Die Farbe wird zunächst mit der Rakel ohne Druck über das Sieb gestrichen. Diesen Vorgang nennt man „fluten. 3. Nun wird der Rakel mit Druck über das Sieb gezogen, damit die Farbe durch die freien Stellen im Sieb gedrückt wird. Diesen Vorgang nennt man drucken. Dieser Vorgang muss/kann wenn nötig wiederholt werden. Fluten 4. Drucken Entfernen Sie das bedruckte Papier sorgfältig, mit sauberen Fingern, und spannen sie das nächste ein (oder besser noch: Sie haben das schon vorbereitet!) und beginnen Sie den Druckprozess von neuem. Die Reinigung 1. Siebdruckfarben sind besondere Farben, die während kleinerer Druckpausen nicht sofort trocknen und dabei das Sieb nicht verschließen. Jedoch darf die Farbe NIE eintrocknen! 2. Desshalb reinigen Sie das Sieb möglichst sofort, wenn Sie es gerade nicht mehr brauchen! Das selbe gilt für den Rakel und alle anderen Utensilien. 3. Wenn vorhanden, benutzen Sie dazu Hochdruckreiniger. den 4. Alle Farbe MUSS aus dem Sieb und vom Rahmen gespült werden! Sonst kann es sein, dass das Sieb nachher „kaputt ist! Die Wiederverwendung 1. Entfernen Sie alle Klebebänder und Kartonresten. 2. Nach der gründlichen Reinigung, stellen Sie das Sieb zum trocknen wie ein Buch im Bücherregal im Schulzimmer hin. Der Ort wird von Frau Müller bestimmt. 3. Falls Sie das Sieb umgehend wieder benötigen, können Sie es sorgfältig (nicht zu heiss!) mit dem Föhn trocknen.