Arbeitsblatt: Entdeckungen: Chinas Superflotte
Material-Details
Arbeitsblatt inkl. Lösungen zu den Fahrten der grossen Flotte unter Zheng He; zu Menschen in Zeit und Raum 7, S. 49-54 und/oder dem Film "Drache der Weltmeere"
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
55900
1020
6
28.02.2010
Autor/in
Roland Herz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Loes_China und seine Superflotte Folgender Text bezieht sich auf die Seiten 49-54 in MZR7 und den Film „Drache der Weltmeere. Allerdings haben sich 10 Fehler eingeschlichen. Finde sie! Grössenvergleich: Ein chinesisches Schiff aus der Flotte von Admiral Zheng He im Vergleich mit der «Santa Maria», mit der Kolumbus nach Amerika gesegelt ist. Nicht nur von Europa aus ist man zu Entdeckungsfahrten aufgebrochen. Um 1400 beabsichtige der chinesische Kaiser Yongle den Reichtum und die Macht seines Reiches in der Welt bekannt zu machen und schickte zu diesem Zweck eine riesige „Schatzflotte aus. Unter Admiral Zheng He wurden die Küsten Indonesiens, Indiens und Ostafrikas angesteuert, um den dortigen Herrschern kostbare Geschenke zu überbringen und Handelbeziehungen zu knüpfen. Porzellan war das wichtigste Handelsprodukt. An der Südküste Indiens wurde es gegen Pfeffer eingetauscht. Die Chinesen kamen nicht als Eroberer. Die kaiserliche Flotte vermochte wahrhaftig zu beeindrucken. 1405 brach Admiral Zheng He ein erstes Mal auf. Er hatte das Kommando über 300 Schiffe, dazu gehörten neunmastige Dschunken, die grössten jemals aus Holz gebauten Schiffe. Chinesische Chroniken überliefern, die Schiffe hätte eine Länge von 120m und Breite von 50m erreicht. Neuere Untersuchungen der Forschung halten die Zahlen aber für etwas übertrieben. Zu den Leistungen der Ming-Herrscher gehörten der Wiederaufbau und Ausbau der Grossen Mauer zum Schutz vor Angriffen der Mongolen und die Errichtung der Verbotenen Stadt in Beijing (Peking). Sie wurde das neue Zentrum des Reiches und umfasste den Kaiserpalast und zahlreiche Nebengebäude. Ein 50m breiter Wassergraben und eine 10m hohe Mauer grenzten die Verbotene Stadt vom übrigen Peking ab. Die Superdschunken waren Meisterwerke des Schiffbaus, sie galten wegen ihrer Schottenbauweise hochseetüchtig und eigentlich unsinkbar. Um den Vitaminmangel auf See etwas abzumildern, wurden auf Deck Gärten errichtet und Sojasprossen angebaut. Für die Sicherheit waren bereits mit Kanonen bestückte Kriegschiffe verantwortlich. Nach dem Tod des Kaisers wurde die Schatzflotte stillgelegt. Ihre Expeditionen waren sehr teuer. China und seine Superflotte Folgender Text bezieht sich auf die Seiten 49-54 in MZR7 und den Film „Drache der Weltmeere. Allerdings haben sich 10 Fehler eingeschlichen. Finde sie! Grössenvergleich: Ein chinesisches Schiff aus der Flotte von Admiral Zheng He im Vergleich mit der «Santa Maria», mit der Kolumbus nach Amerika gesegelt ist. Nicht nur von Europa aus ist man zu Entdeckungsfahrten aufgebrochen. Um 1400 beabsichtige der japanische Kaiser Yongle den Reichtum und die Macht seines Reiches in der Welt bekannt zu machen und schickte zu diesem Zweck eine riesige „Schatzflotte aus. Unter Admiral Zheng He wurden die Küsten Indonesiens, Australiens und Ostafrikas angesteuert, um den dortigen Herrschern kostbare Geschenke zu überbringen und Handelbeziehungen zu knüpfen. Porzellan war das wichtigste Handelsprodukt. An der Südküste Indiens wurde es gegen Wolle eingetauscht. Die Chinesen kamen nicht als Eroberer. Die kaiserliche Flotte vermochte wahrhaftig zu beeindrucken. 1805 brach Admiral Zheng He ein erstes Mal auf. Er hatte das Kommando über 300 Schiffe, dazu gehörten neunmastige Dschunken, die grössten jemals aus Papier gebauten Schiffe. Chinesische Chroniken überliefern, die Schiffe hätte eine Länge von 120m und Breite von 50m erreicht. Neuere Untersuchungen der Forschung halten die Zahlen aber für etwas übertrieben. Zu den Leistungen der Ming-Herrscher gehörten der Wiederaufbau und Ausbau der Grossen Wand zum Schutz vor Angriffen der Mongolen und die Errichtung der Verbotenen Stadt in Beijing (Bombay). Sie wurde das neue Zentrum des Reiches und umfasste den Kaiserpalast und zahlreiche Nebengebäude. Ein 50cm breiter Wassergraben und eine 10m hohe Mauer grenzten die Verbotene Stadt vom übrigen Peking ab. Die Superdschunken waren Meisterwerke des Schiffbaus, sie galten wegen ihrer Schottenbauweise hochseetüchtig und eigentlich unsinkbar. Um den Vitaminmangel auf See etwas abzumildern, wurden auf Deck Gärten errichtet und Kressesprossen angebaut. Für die Sicherheit waren bereits mit Katapulte bestückte Kriegschiffe verantwortlich. Nach dem Tod des Kaisers wurde die Schatzflotte stillgelegt. Ihre Expeditionen waren sehr teuer.