Arbeitsblatt: Handy an Schulen - ja oder nein?

Material-Details

Zwei Online-Artikel zum Thema "Handy an Schulen" als Arbeitsblatt ausgebaut; Förderung Textverständnis und Argumentation
Deutsch
Gemischte Themen
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

5600
1367
49
24.03.2007

Autor/in

Martin Hofmann
Markgröninger Straße 7
71634 Ludwigsburg

Land: Deutschland
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Handy an Schulen – ja oder nein? Handy-Razzia in Schule Pornos, Gewalt und Nazi-Propaganda An der Hauptschule Immenstadt hat es bayernweit erstmals eine Handy-Razzia bei Schülern gegeben. Dabei wurden vorübergehend mehr als 200 Handys der 7. bis 10. Jahrgangsstufe beschlagnahmt, bestätigte die Polizei am Freitag. Auf 16 Schülerhandys seien Porno- und Gewaltvideos, Nazi-Propaganda und Sodomiesequenzen gefunden worden. Beamte waren schockiert Ein Polizeisprecher sagte, selbst altgediente Beamte seien über die dargestellte Gewalt und Pornoszenen schockiert gewesen. Den betroffenen Schülern zwischen 14 und 18 Jahren drohen Strafverfahren wegen Besitzes und der Verbreitung verbotener pornografischer und gewaltverherrlichender Inhalte. Widerwärtige Gewaltverherrlichung Der Rektor der Schule, Wolfgang Knoll, hatte die Polizei eingeschaltet, nachdem sich die Mutter eines Schüler an die Schulleitung gewandt hatte. „Wir wollten mit der Aktion andere Schüler in den unteren Klassen schützen, rechtfertigte Knoll die Alarmierung der Polizei. Die strafbaren Videos seien in der Pause und in der Umgebung der Schule unter den Schülern ausgetauscht worden. Sie zeigten unter anderem pornografische Handlungen mit Tieren, Nazi-Werbematerial und Tötungsdarstellungen. „Auf einer Videosequenz wird ein Messer so lange in den Hals eines Körpers gestoßen, bis der Kopf abfällt, sagte ein Polizeisprecher. Kultusministerium lobt Rektor Die meisten Handys sind den Schülern inzwischen wieder zurück gegeben worden. Das Kultusministerium erklärte zu dem Vorfall, der Rektor habe „völlig berechtigt die Polizei eingeschaltet und „sehr verantwortungsbewusst gehandelt. Die Razzia sei zu begrüßen. Für so eine kleine Stadt im Allgäu handle es sich um einen „erschreckenden Vorfall, der in dieser Dimension aber als „Einzelfall eingestuft werden müsse. Quelle: Focus-Online, 17.03.06 Altusried (dpa/lby) Nach den Osterferien gilt an der Volksschule in Altusried (Oberallgäu) ein generelles Handy-Verbot. Die Grund- und Hauptschüler dürfen nach Angaben des Schulrektors Helmut Sommer vom Donnerstag ein Mobiltelefon nicht einmal ausgeschaltet mit in die Klassenzimmer nehmen. Das Kultusministerium ist mit dieser in Bayern einmaligen Regelung nicht einverstanden. Aus Sicherheitsgründen solle es den Kindern gestattet sein, Handys mitzuführen, wenn es ausgeschaltet ist, erklärte der Ministeriumssprecher. Die Altusrieder Schule will dennoch an dem grundsätzlichen Verbot festhalten, über das die Eltern in einem Rundbrief informiert wurden. Ein Lehrer, der sich durch die Abstrahlung der Handys im Klassenzimmer gesundheitlich beeinträchtigt fühlt, hatte das Verbot verlangt. Einem entsprechenden Beschluss der Lehrerkonferenz, die damit auch Störungen im Unterricht abstellen wolle, habe der Elternbeirat ausdrücklich zugestimmt, betonte Sommer. Die Billigung von ausgeschalteten Handys könne praktisch kaum durchgesetzt werden, sagte Sommer. Wer sein Handy dabei hat, schaltet es auch ein. Die Sicherheitsaspekte seien dabei wohl bedacht worden. Den Schülerinnen und Schülern stehe im Haus ein Münztelefon zur Verfügung. Zudem werde ihnen jederzeit erlaubt, vom Sekretariat aus dringende Gespräche zu führen. Nach Angaben des Kultusministeriums ist die Schule in Altusried bisher die einzige in Bayern, die ein solch striktes Handy-Verbot erlassen hat. Aus Sicherheitsgründen halte es das Ministerium jedoch für sinnvoll, ausgeschaltete Handys zu gestatten. In vielen Situationen sei ein Mobiltelefonkontakt zwischen Kindern und ihren Eltern wünschenswert. Deshalb habe das Ministerium die Schulleitung gebeten, das uneingeschränkte Verbot zu überdenken Quelle: 01.04.2004 Zwei Texte – zwei Meinungen. • Erstelle in einer Tabelle die Gründe für und gegen Handys gegenüber. Findest du noch weitere Gründe? • Gib deine Meinung zum Thema Handys an Schulen wieder. Begründe!