Arbeitsblatt: Der Kuhfladen
Material-Details
Randnotiz im Thema "Rind"
Biologie
Tiere
5. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
56262
518
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05.03.2010
Autor/in
Beat Hochrieser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
GN Klasse 1b Schon wenige Sekunden, nachdem der grüngrün-braune Kuhfladen aus Wasser und Pflanzenresten zu Boden gefallen ist, wird er zum Hochzeitsplatz, zur Kinderstube und zum SchlaraffenSchlaraffenland für dutzende von Insektenarten. Bremse Dungkäfer Rinderfliege Der Kuhfladen hat gut zwei Kilo Gewicht und der Durchmesser beträgt runde dreissig Zentimeter. In zwei, drei Monaten – je nach Witterung – ist er zersetzt und verschwunden. Doch für Nachschub ist gesorgt, denn eine Kuh produziert acht bis zehn solcher Haufen pro Tag. Bereits nach rekordverdächtigen fünfzehn Sekunden schwirrt die erst Fliege heran. Nach knapp einer Minute ist schon reger Betrieb. Schmeiss- und andere Fliegen suchen sich die besten Plätze für die Eiablage. Mit ihrem Legestachel könne Fliegen nur in einen weichen Fladen eindringen. In weniger als zwei Stunden bildet sich eine trockene Haut auf der Oberfläche. Dann kommen die Dungkäfer. Sie graben Gänge in den feuchten Haufen und sorgen so für die Belüftung und Austrocknung des Kuhfladens. Für den Bauern sind Kuhfladen eine gute Sache. Sie düngen die Wiesen; in baumlosen Gegenden sind sie wertvoll als Brennmaterial. Kuhfladen stellen für manche Lebewesen sogar die Existenzgrundlage dar. Die Insekten sind nicht nur Profiteure. Mit ihrer Bohr- und Fressarbeit zerlegen sie den Kuhfladen und machen ihn für die Pflanzen nutzbar. So kehren die von der Kuh nicht verwerteten Stoffe in den Biokreislauf zurück. This document was created with Win2PDF available at The unregistered version of Win2PDF is for evaluation or non-commercial use only. This page will not be added after purchasing Win2PDF.