Arbeitsblatt: Jugend unter Hitler 3
Material-Details
Arbeitsblatt zum 3. Teil des Filmes "Jugend unter Hitler" mit Lösungsblatt
Geschichte
Neuzeit
8. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
56288
614
3
05.03.2010
Autor/in
Mario Bokstaller
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
. Jugend unter Hitler 3 Folge Die dritte Folge führt uns ins Jahr . Hartmut Keller, inzwischen 15 Jahre alt, begeistert sich immer noch für die nationalsozialistischen Ideen, obwohl er damit einen Kameraden in den Tod getrieben hat. An einer Theateraufführung im Gymnasium werden die Juden lächerlich gemacht. Hartmut spielt die Rolle des Juden und erhält für seine schauspielerische Leistung besonderes Lob. Das Modegeschäft Kuhn wird derweilen boykottiert. SALeute stehen gröhlend vor dem Geschäft: . . . . Und wie wollte Adolf Hitler seine Jugend haben? „In unseren Augen da muss der deutsche Junge der Zukunft. . . . . Für Hartmut sind alle, die nicht mitmachen wollen oder dürfen, Aussenseiter: Linus (will Priester werden), Franz (Jude) und Theo (Vater ist gegen Hitler). Familie Keller sieht das Engagement ihres Sohnes mit gemischten Gefühlen. Hartmut empfindet es sogar als richtig, dass sein bester Freund Hans Mönkmann Theos Vater anzeigt. Doch Hartmut gerät schon bald selbst in Schwierigkeiten: er verstösst gegen den Ehrenkodex der HJ, als er mit einem Mädchen (Lizzie) anbändelt und die beiden zusammen in einem Zelt erwischt werden. Hartmuts Beförderung im Jungvolk scheitert wegen dieser Sache. Der Direktor des Gymnasiums droht Hartmut mit einem Ausschluss aus der Schule, weil er seiner Ansicht nach das Ansehen der Schule durch sein Verhalten geschädigt habe. Von Hartmut wird verlangt, er solle sich in Sachen Gruber den Nazis gegenüber etwas nützlich machen! Die jüdische Familie Kuhn entschliesst sich nun doch, aus Deutschland auszuwandern. Mittlerweile ist das aber fast unmöglich geworden. Die meisten Juden können nicht mehr auswandern! Eines Tages denunziert Hartmut einen alten politischen Freund seines Vaters, Rudolf Gruber. Gruber wird festgenommen und abgeführt. Schon bald darauf erfährt Ernst Keller vom Verrat seines Sohnes. Die SALeute meinen, er könne stolz auf seinen Sohn sein, denn nur dank seiner Informationen habe Gruber verhaftet werden können! So kommt es zum endgültigen Bruch zwischen Vater und Sohn Keller. „Warum hast du mich nicht gleich mit angezeigt? meint Ernst Keller bitter. Renate Keller wird ins Lager des BdM aufgeboten. Am Bahnhof begegnet sie Günther Mönkmann, der inzwischen bei der SS als Unterscharführer dient. Er möchte immer noch Renate für sich gewinnen. Renate, die alle und alles hasst, was mit den Nazis zu tun hat, macht ihm klar, dass sie nie zusammenkommen werden. Hartmut muss sich wegen der Geschichte mit Lizzie beim Bannführer melden und wird bestraft – seine Beförderung wird ausgesetzt. Hartmuts Freund jedoch, Hans Mönkmann, darf 1939 die AdolfHitlerSchule besuchen, was einer besonderen Ehre gleichkommt.