Arbeitsblatt: Erdbeben Chile
Material-Details
Kurzer Überblick!PPT
Geographie
Südamerika
8. Schuljahr
17 Seiten
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937
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08.03.2010
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Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Erdbeben in Chile Wie Kontinentalplatten einen Tsunami auslösen Nach den starken Erschütterungen der Erdkruste herrschte fast im gesamten Pazifikraum Tsunami-Alarm. Doch wie gefährlich war die Situation wirklich? Warum war das Beben so heftig? Die chilenische Küste ist Teil einer Verschluckungszone, in der eine Erdplatte unter eine andere abtaucht. In diesem Fall ist es die Nazca-Platte, die sich mit einer Geschwindigkeit von rund acht Zentimetern im Jahr unter die südamerikanische Platte schiebt. Nazca Platte Bei einem Beben dieser Stärke dürften es aber einige Meter sein, um die der Meeresboden unter Südamerika geschoben wurde. Erdbebenkarte Ring of Fire Erdbebenstärke Die Erdbebenstärke ist – wie auch die Lautstärke – ein logarithmisches Maß, sie lässt sich nicht auf einem Lineal darstellen. Ein Schritt von 7,0 zu 8,0 bedeutet, dass 30-mal so viel Energie freigesetzt wird. Von 7,0 zu 9,0 ist es schon fast tausendmal so viel. Hypo- und Epizentrum Vergleich Haiti Chile Stärke Haiti: 7.0 Stärke Chile: 8.8 900mal Stärker! Trotzdem gab es in Chile viel weniger Tote (bis jetzt rund 1000; in Haiti 220 000) Gründe Dieses lag in Chile gut 30 Kilometer unter der Erdoberfläche, in Haiti dagegen nur 13 Kilometer und dann auch noch direkt unter den überbevölkerten Vororten der Hauptstadt Port-au-Prince. Bausubstanz in Chile viel sicherer Chile ist reicher und hat eine stabile Regierung Lösen solche Erdbeben Tsunamis aus? Gerade die Erschütterungen vor Chile sind geeignet, um die gefürchteten Wellen loszutreten. Eine Voraussetzung dafür ist, dass sich die Wasserhöhe schlagartig ändert. Schieben sich zwei Erdplatten nur aneinander vorbei wie bei dem Januar-Beben von Haiti, fehlt der vertikale Impuls. Anders vor Chile: Die Nazca-Platte drängt sich schräg unter die südamerikanische. Ruckt es dort, können Tsunamis ausgelöst werden. Deshalb wurde rings um den Pazifik eine Warnung ausgegeben. Tsunami-Modell für Chile wpcontent/uploads/2010/02/ChileTsunami_1. gif Wie haben sich die Länder vorbereitet? In Japan wurden rund 320.000 Bewohner entlang der Pazifikküste von den Behörden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Auch in den übrigen Pazifikstaaten wurden die Menschen gewarnt. Während die Bewohner und Touristen auf Hawaii zum Großteil den flachen Küstenstreifen verließen, fanden sich an den Stränden der australischen Ostküste – trotz der Warnungen – viele Schaulustige ein. Einige Schwimmer und Surfer gingen sogar ins Wasser Wie groß waren die Flutwellen? Die grosse Flutwelle blieb glücklicherweise aus In Talcahuano (Chile) wurden selbst größere Schiffe ins Stadtzentrum geschwemmt, während im Hafen Seecontainer durcheinandergewirbelt wurden. Auf der Insel Robinson Crusoe, knapp 700 Kilometer westlich von Südamerika, wurden fast alle Gebäude zerstört. Mindestens fünf Menschen wurden dabei getötet. Die Opferzahl steigt vRtr0acKBilE