Arbeitsblatt: Drei Männer im Schnee Arbeitsmaterial
Material-Details
Zur Klassenlektüre 3Männer im Schnee diverse Aufträge:
-Inhaltsverständnis
-Personenanalyse
-Personenkonstellation
-Grammatik-Beiträge zu Konjunktiv I+II
-Grammatik-Beiträge zu direkte/indirekte Rede
Deutsch
Leseförderung / Literatur
8. Schuljahr
10 Seiten
Statistik
56519
1616
29
10.03.2010
Autor/in
N.H. (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Drei Männer im Schnee Erich Kästner 1 Kapitel 1 Konjunktiv (Repetition) Suche 10 unterschiedliche Verben aus Seite 14 heraus. Vervollständige die Tabelle, wie im Beispiel vorgegeben: Infinitiv machen sollen Präsens sie macht sie soll Konjunktiv sie mache sie solle Konjunktiv II sie machte sie sollte Direkte/Indirekte Rede (Repetition) Schreibe die folgenden Sätze in die indirekte Rede um, versuche „dassSätze zu vermeiden: „Machen sie nicht so viel Krach!, sagte Frau Kunkel. Sie solle nicht so viel Krach machen, sagte Frau Kunkel. „Gestern gab es Nudeln mit Rindfleisch, bemerkte Isolde melancholisch. „Der Geheimrat isst, was ihm schmeckt, sagte Frau Kunkel nach reiflicher Überlegung. „Einen Augenblick noch!, meinte Frau Kunkel. „Wenn zwei Personen dasselbe denken, dasrf man sich etwas wünschen, sagte Isolde verträumt. „Ich bin keine Person!, rief die Hausdame. Drei Männer im Schnee Erich Kästner Personenliste: Notiere auf diesem Blatt jeweils die Namen der Personen, die vorkommen und einige Stichworte zu ihnen. Diese Liste hilft dir, die Geschichte zu verstehen, daher sollst du die Liste immer wieder überarbeiten, wenn du noch etwas Neues dazu schreiben kannst. Frau Kunkel Sie ist Haushälterin von einem Millionär namens Tobler, nicht sehr gescheit, aber dafür umso verlässlicher in ihrer Arbeit. 2 Drei Männer im Schnee Erich Kästner Drei Männer im Schnee Erich Kästner 3 Personenkonstellation Welche Personen sind bis jetzt in der Geschichte vorgekommen? Versuche eine Darstellung zu machen und die Personen mit Linien und Symbolen zu verbinden. Nimm das Blatt am Besten im Querformat. Drei Männer im Schnee Erich Kästner 4 Kapitel 13 (Seiten 1433) S.16: Johann, der Diener, liest die Morgenzeitung. Was genau liest er? Benutze die indirekte Rede (vermeide dassSätze): . S.16/17: Finde ein Textbeispiel, das zeigt, dass Frau Kunkel nicht die Hellste ist. Schreibe das Beispiel wortwörtlich ab und unterstreiche den Teil, den du ausschlaggebend findest. . S.22/23: Wer ist Herr Schulze? S.23/24: Was hat der Geheimrat Tobler vor? S.24: Was wird Johann, der Diener, dabei für eine Rolle spielen? S.29/30: Wer ist Doktor Hagedorn und was für Gemeinsamkeiten hat er mit Herrn Schulze? . S.31 Wie sieht die Situation aus, in welcher Doktor Hagedorn lebt? . Drei Männer im Schnee Erich Kästner 5 Kapitel 4 S.35/36: Wie bereitet sich Geheimrat Tobler auf die Reise vor? . S. 41/42: Was macht Hilde? Erzähle von ihrem Anruf, in der indirekten Rede. Verwende den Konjunktiv: Hilde ruft das Hotel an, in welches ihr Vater gehen wird. Sie erkundigt sich, ob der Mann am Telefon der Direktor des Hotels sei. Er soll ihr bitte zuhören, denn . . . S.43/44: Auf dem Bahnsteig kommt es zu einer zufälligen Begegnung, zwischen zwei Personen. Welche zwei? . Drei Männer im Schnee Erich Kästner 6 Angenommen du wärst Millionär und du hättest Geld wie Heu. Was würdest du tun? Würdest du es, wie die Reichen im Buch, in teure Ferien investieren? Würdest du dir alles leisten, was du dir schon immer gewünscht hast? Schreibe einen kurzen Text in der Möglichkeitsform (würde, hätte, könnte, müsste) was du tun würdest. Schreibe alle Verben in der Möglichkeitsform in einer anderen Farbe: . . . Wie schön wäre das! Setze die Verben in den Konjunktiv II (oder die würdeForm) Ach, wie schön (sein) es, wenn wir morgen keine Schule (haben). Ich (stehen) erst gegen neun Uhr Nach dem Frühstück (kommen) dann Freunde zu mir, und wir (gehen) in die Stadt . Wir (können) uns zum Beispiel einen Film ansehen. Ich (bleiben) den ganzen Tag in der Stadt und ich (kommen) erst am Abend wieder nach Hause. Drei Männer im Schnee Erich Kästner 7 Konjunktiv II Fortsetzung: Wie alles anders sein könnte: Schreibe Sätze im Konjunktiv, die sagen, was du dir wünschst. Beispiel: mein Deutsch perfekt sein: Wenn mein Deutsch nur perfekt wäre! ODER: Ich wünschte, dass mein Deutsch perfekt wäre! 1. 2. 3. 4. mehr Geld haben 5. Mathematik leicht finden besser Deutsch sprechen 6. meine Familie öfter sehen mehr Briefe schreiben 7. viele Partys besuchen Japanisch verstehen 8. besser schlafen . . Vervollständige die Sätze mit dem Konjunktiv II 1. Wenn Geheimrat Tobler nicht im Preisausschreiben (gewinnen), . (können) nicht nach Bruckbeuren fahren. 2. Wenn Hilde den Direktor nicht (warnen), . (sein) das ganze Missverständnis nicht passiert. 3. Wenn Doktor Hagedorn nicht nach Bruckbeuren (fahren), (haben) er nie Herrn Schulze kennengelernt. 4. Wenn Tobler keine kaputten Anzüge . (kaufen), (sein) Schwindel aufgeflogen. Drei Männer im Schnee Kapitel 59 Erich Kästner 8 Drei Männer im Schnee Erich Kästner 9 Ordne die Textausschnitte aus dem Buch „Drei Männer im Schneein der richtigen Reihenfolge. Wenn du die Buchstaben in die entsprechenden Kästchen schreibst, ergibt sich ein Lösungswort. 1 2 3 4 5 „Du bist ein Dickschädel, erwiderte sie. „Zur Strafe fällt Klein-Hildegard nunmehr in eine tiefe Ohnmacht. Sie machte sich stocksteif, kippte in seine ausgebreiteten Arme, blinzelte vorsichtig durch die gesenkten Lider und spitzte die Lippen. 6 Der pelzverbrämte Herr, welcher der klotzigen Karosserie entstieg, glich etwa einem wohlhabenden Privatgelehrten, der regelmäßig Sport getrieben hat. „Einen Moment, Brandes, sagte er zu dem Chauffeur. Dann trat er in das Gebäude und suchte den Schalter für postlagernde Sendungen. Der Beamte fertigte gerade einen Jüngling ab. Er reichte ihm ein rosafarbenes Briefchen. Der Jüngling strahlte, wurde rot, wollte den Hut ziehen, unterließ es und verschwand hastig. Der Herr im Gehpelz und der Oberpostsekretär lächelten einander an. „Das waren noch Zeiten, sagte der Herr. Der Beamte nickte. „Und nun sind wir alte Esel geworden. Ich jedenfalls. Schulze steckte die Liste und das Geld ein. „Wo soll ich das Zeug holen? „Im Dorf, befahl Onkel Polter. „In der Apotheke, beim Friseur, auf der Post, beim Uhrmacher, in der Drogerie, beim Kurzwarenhändler, in Schreibwarengeschäft. Beeilen Sie sich! „Warum ist er denn nicht Lehrer geworden?, fragte Franke. „Dann wäre er jetzt an irgendeinem Gymnasium, würde Diktathefte korrigieren und hätte sein festes Einkommen. „Reklame war schon immer seine Leidenschaft, sagte sie. „Seine Doktorarbeit handelte auch davon. Von den psychologischen Gesetzen der Werbewirkung. Karl der Kühne war versuchsweise deutlicher geworden. „Unser armer Millionär wird im Apartment 7 untergebracht. Bitte, sich das einzuprägen! Er wird fürstlich behandelt, und Nudeln und Rindfleisch mag er am liebsten. Trotzdem darf er nicht merken, dass wir wissen, wer er ist. Wissen wir ja auch nicht. verstanden? „Nein, hatte Jonny, der Barmixer, geantwortet. Der Direktor war rot angelaufen. „Damit wir uns endlich besser verstehen, schlage ich Folgendes vor: Wer Quatsch macht, fliegt raus! 7 Das Telefon 8 9 10 11 klingelte. Hilde eilte an den 12 Schreibtisch. Es war Bruckbeuren. Die Hotelzentrale meldete sich. Hilde verlangte den Direktor. Es dauerte einige Zeit. Dann sagte Hilde: „Sie sind der Direktor des Grandhotels? Sehr angenehm. Hören Sie, bitte, zu! Morgen Abend trifft der Preisträger des PutzblankAusschreibens bei Ihnen ein. „Post kann man während des ganzen Tages erledigen, meinte Frau Casparius. „Tanzen kann man nur abends. „Ich denke, wir geben ihm das Apartment 7, sagte der Portier. Der Direktor nickte. Der Hausdiener griff Hagedorns Koffer und fragte: „Wo ist das grosse Gepäck des Herrn? „Nirgends, erwiderte der junge Mann. „Was es so alles gibt! Der Portier und der Direktor lächelten lieblich. „Sie werden sich jetzt gewiss vom Reisestaub reinigen wollen, sagte Karl der Kühne. „Dürfen wir Sie nachher zum Abendessen erwarten? Es gibt Nudeln mit Rindfleisch. Der Portier lächelte mitleidig: „Das dürfte Ihnen um ein paar Mark zu teuer sein. Gehen Sie ins Dorf zurück, guter Mann! Dort gibt es einfache Gasthäuser mit billigen Touristenlagern. „Vielen Dank, entgegnete der andere. „Ich bin kein Tourist. Sehe ich so aus? Übrigens ist das Zimmer, das ich bei Ihnen bewohnen werde, noch viel billiger. „Ach ja, sagte Johann Kesselhuth. „Mir gefällt er. Aber das ist natürlich Geschmacksache. „Wir werden ja sehen, meinte Hagedorn. „Trinken wir auf ihn! Der olle Tobler soll leben! Sie stiessen an. „Das soll er, sagte Kesselhuth und blickte Herrn Schulze liebevoll in die Augen. Ich ahne Fürchterliches, sagte Hilde.Du willst als Schulze auftreten. Der Geheimrat rieb sich die Hände. »Erraten! Ich reise diesmal nicht als Millionär Tobler, sondern als ein armer Teufel namens Schulze. Endlich einmal etwas anderes. Endlich einmal ohne den üblichen Zinnober. Er war begeistert. »Ich habe ja fast vergessen, wie die Menschen in Wirklichkeit sind. Ich will das Glashaus demolieren, in dem ich sitze. „Danke schön, sagte der junge Mann. Oh, ein Brief von meiner Mutter! Wie gefällt Ihnen übrigens Kasimir? „Darüber möchte ich mich lieber nicht äussern, erwiderte der Portier. „Erlauben Sie mal!, rief der junge Mann. Kasimir gilt unter Fachleuten für den schönsten Schneemann zu Wasser und zu Lande! „Ach so, sagte Onkel Polter. „Ich dachte, Kasimir sei der Vorname von Herrn Schulze.