Arbeitsblatt: Energiespartipps

Material-Details

Energie im Haushalt sparen
Diverses / Fächerübergreifend
Anderes Thema
klassenübergreifend
4 Seiten

Statistik

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434
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11.03.2010

Autor/in

Stephan Borgogno
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

energieEtikette für Elektrogeräte Wie viele Haushaltgeräte sind bei Ihnen im Einsatz? Wie viel Energie und Geld können Sie mit allen zusammen sparen? Ersetzen Sie 12- bis 15-jährige Kühlgeräte durch solche mit einer energieEtikette A, sparen Sie während der Lebensdauer der Geräte 300 bis 500 Franken. Beim Kauf neuer Kühl-, Tiefkühl-, Koch- oder Waschgeräte wählen Sie solche der Energieklasse A und sparen damit mindestens 50 Prozent Strom. Füllen Sie Ihre Abwaschmaschine und drücken Sie die Taste „Sparprogramm. So senken Sie den Verbrauch an Strom um 600 Kilowattstunden und jenen von Wasser um 8000 Liter. Beleuchtung Es ist höchste Zeit, Ihre alten Glühbirnen zu ersetzen! Wählen Sie Sparlampen mit der A-Etikette. Dies ermöglicht Einsparungen von 375 Kilowattstunden Strom oder nahezu 75 Franken während der Lebensdauer jeder Lampe. Eine Glühlampe verwandelt 95 Prozent der Energie in Wärme und nur die restlichen 5 Prozent in Licht. Demnach ist die herkömmliche Glühbirne eher ein Heiz- als ein Leuchtkörper. Energiesparlampen setzen fünfmal mehr Energie (25 Prozent) in Licht um. Würden sich die Konsumenten in allen europäischen Ländern für Energiesparlampen entscheiden, könnte der CO2-Ausstoss innert Jahresfrist um 57 Millionen Tonnen gesenkt werden. Ebensoviel würde eingespart, wenn alle Autos in Spanien während eines Jahres stillstünden. Dies entspricht der CO2-Aufnahmefähigkeit von 2,85 Milliarden Bäumen in einem Jahr. Ausserdem würden 142 Millionen Fass Erdöl nicht verbrannt, was dem Heizölbedarf von 10 Millionen Einfamilienhäusern entspricht. Jede Energiesparlampe verringert den CO2-Ausstoss um 25 Kilogramm; das ist mehr als die jährliche Aufnahme eines Baumes (20 Kilogramm). Der Einsatz von Stromsparlampen ermöglicht schliesslich eine beträchtliche Verminderung der Abfälle: Eine Osram Dulux EL Longlife ersetzt 15 herkömmliche Glühbirnen! Stand-By Sagen Sie dem Stand-by den Kampf an! Stellen Sie alle Geräte vollständig ab. Ein vierköpfiger Haushalt verbraucht im Bereitschaftsbetrieb jährlich 435 Kilowattstunden, was 90 Franken entspricht. Multipliziert mit der Zahl der Haushalte, ergeben sich Kosten von 270 Millionen Franken im Jahr. In der Europäischen Union entsprechen die Verluste dem jährlichen Stromverbrauch der Schweiz. Ein PC mit dem üblichen 17-Zoll-Bildschirm und ein Drucker oder Modem, die an einer Steckdose angeschlossen sind, verbrauchen zusammen zwischen 20 und 30 Watt, ohne Arbeit zu verrichten. Das entspricht einer unablässig brennenden 30-Watt-Lampe. Deshalb empfiehlt sich der Einsatz einer Steckerleiste mit Schalter. Wärmepumpen-Tumbler Lassen Sie sich nicht vom tieferen Kaufpreis verführen und trocknen Sie Ihre Wäsche mit einer energieEtikette der Klasse A! Wenn Sie einen Tumbler kaufen, wählen Sie ein Gerät mit eingebauter Wärmepumpe. Es ist teurer in der Beschaffung, jedoch preisgünstig im Gebrauch, weil es nach dem Prinzip der Niedertemperatur und Wärmerückgewinnung arbeitet. Damit wird das Gewebe wesentlich weniger beansprucht. Beim Kauf ist mit 2500 bis 5000 Franken zu rechnen, doch beläuft sich der Stromverbrauch während einer 15-jährigen Lebensdauer bloss auf rund 5000 Franken (in einem Mehrfamilienhaus). Traditionelle Wäschetrockner benötigen für dieselbe Leistung doppelt so viel Strom. Sie belasten die Umwelt und sind teuer im Gebrauch. Bei regelmässigem Einsatz konsumieren herkömmliche Tumbler innert 15 Jahren Strom für 10 000 bis 12 000 Franken. Die Betriebskosten übertreffen demnach den Einstandspreis bei weitem. Achten Sie beim Kauf auf die energieEtikette: nur die WärmepumpenTumbler sind in der A-Klasse. Licht löschen Weshalb beim Verlassen eines Raumes das Licht brennen lassen? Machen Sie sich das Ausschalten zur Gewohnheit. Verlässt man ein Zimmer für mehr als drei Minuten, lohnt es sich, das Licht zu löschen. Die Lebensdauer der Lampen wird durch häufiges Ein- und Ausschalten nicht verkürzt. Dies gilt sowohl für Glühbirnen, Sparlampen wie Neonleuchten. Die Einsparungen sind beträchtlich, weil mehr als 15 Prozent des Stromverbrauchs der Haushalte auf die Beleuchtung entfallen. Kochen Entscheidend die Wahl der Pfannen! Doppelwandige Isolierpfannen ermöglichen Energieeinsparungen von 50 Prozent. Ein Deckel auf der Pfanne bedeutet einen Viertel weniger Energieverbrauch fürs Kochen. Herdplatten abstellen Clever Kochen! Stellen Sie Ihre Herdplatten fünf Minuten und Ihren Backofen zehn Minuten vor dem Ende der Kochund Backzeit ab. So nutzen Sie die Restwärme. Sie reicht zur Fertigstellung des Gerichts völlig aus. Glaskeramik-Kochfelder Wählen Sie Ihre Küchenausstattung sorgfältig aus! Kochherde mit Ceran-Kochfeldern verbrauchen zwischen 5 und 20 Prozent weniger Strom als die herkömmlichen Modelle mit Gussplatten. Induktionssysteme sind noch leistungsfähiger und erlauben es, 35 Prozent zu sparen. Tiefkühlen Günstiger Tiefkühlen! Der Verbrauch eines Tiefkühlgeräts im Keller liegt 25 Prozent tiefer als in einer 20C warmen Wohnung. Stellen Sie den Thermostat des Tiefkühlers auf -18C ein. Bei -20C liegt der Energieverbrauch für blosse zwei Grad tiefer um 5 Prozent höher. Kühlen Und im Kühlschrank? Stellen Sie den Thermostat des Kühlschranks mit Hilfe eines Thermometers bei 5C ein. Jedes Grad tiefer erhöht den Verbrauch um 5 Prozent. Legen Sie die Lebensmittel erst nach dem Erkalten in den Kühlschrank. Aufladbare Batterien verwenden Raus die Wegwerf-Batterie – rein die Aufladbare! Die Herstellung einer Wegwerf-Batterie erfordert 50-mal mehr Energie als sie abgibt. Je nach Modell können aufladbare Batterien 400- bis 1000-mal geladen werden. Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt vier Jahre. Aufladbare Batterien sind Schätzungen zufolge 30-mal billiger als Wegwerfprodukte, selbst wenn sie beim Kauf etwas teuerer sind und ein Ladegerät notwendig ist. Waschen Haben Sie bereits daran gedacht, Ihre Wäsche auf natürliche Weise zu trocknen? Nach dem Waschen kann die Wäsche im Freien, an der Sonne oder im Wind getrocknet werden. Ausgenommen sind natürlich die Regentage. Alle anderen erlauben Ihnen Einsparungen mit dem Wäschetrocknen.