Arbeitsblatt: Römer: Schule und Kinderspiele
Material-Details
Sachtext zu Schule und Kinderspielen bei den Römern
Geschichte
Altertum
5. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
5755
1387
58
29.03.2007
Autor/in
Felix Schafroth
Romanshornerstr. 246
8580 Hefenhofen
8580 Hefenhofen
071/ 411 11 38
079/ 563 70 48
079/ 563 70 48
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Schule und Spiele bei den Römern Bei den Römern gab es keine staatliche Schule. Die Kenntnis des Lesens und Schreibens musste folglich privat erworben werden und hing damit auch von den finanziellen Möglichkeiten des Einzelnen ab. Die römische Schule war dreigeteilt in: Grund-/ Elementarschule Grammatik-/ Literaturschule Hochschule Etwa mit dem 7. Lebensjahr begann der Besuch der Elementarschule. Es gab keine speziellen Schulgebäude. Der Unterricht wurde oft auf dem Forum abgehalten. Die Unterrichtszeit dauerte von frühmorgens bis am Nachmittag, und es gab nur eine kurze Mittagspause. Schreiben und Lesen wurde nach einem strengen System unterrichtet. Beim Lesen lernte man zuerst die Buchstaben, dann Buchstabenverbindungen, Silben, Wörter und schliesslich kleine Sätze. Das Schreiben wurde den Kindern durch vorschreiben und nachfahren beigebracht. Es wurde viel auf Wachstafeln mit einem so genannten Stilus geschrieben. Fehler konnten leicht weggerieben werden. Das Rechnen lernte man für den Gebrauch im Alltag (Masse und Gewicht und Umgang mit Geld). Das Ziel der Elementarschule war es, sich in Alltags- und Berufleben mit Grundkenntnissen durchschlagen zu können. In der Grammatikschule lernte man nebst Latein auch Griechisch. Die höhere Schulbildung war vor allem den Männern vorbehalten, die Frauen wurden auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter vorbereitet. Die Lehrer waren häufig Griechen, Sklaven oder freigelassene Sklaven. Sie hatten keine gute Stellung und waren schlecht bezahlt. Die Lehrer mussten sich ihre Schüler selber suchen. Oft waren sie streng und schlugen die Kinder, wenn sie nicht gelernt hatten. Nach dem Unterricht vergnügten sich die Mädchen und Knaben mit verschiedenen Spielen. Sie trieben Reifen, spielten mit Knöchelchen eine Art Würfelspiel sowie verschiedene Spiele mit Äpfeln, Nüssen oder Murmeln. Sie kannten aber auch schon Mühlespiele.